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  1. 2013

Jugend forscht AG des Athenaeums erzielt erfreuliche Erfolge beim Regionalwettbewerb

von Hans-Otto Carmesin

Das Athenaeum Stade erhielt für die „Unterstützung des Wettbewerbs Jugend forscht-Schüler
experimentieren“ einen Sonderpreis in Höhe von 1000 Euro. Die Arbeiten wurden durch unser Betreuer-Team bestehend aus Herrn Ole Vanhoefer, Herrn Dr. Thomas Pape, Herrn Helmut Schneider und Herrn Dr. Hans-Otto Carmesin betreut. Wir wünschen den drei qualifizierten Teams viel Erfolg beim Landeswettbewerb.

Beim diesjährigen Regionalwettbewerb Jugend forscht war das Athenaeum mit insgesamt 14 Teams vertreten und erzielte insgesamt drei erste, vier zweite sowie einen dritten Platz und einen Sonderpreis.

Lennert Sprenger (11) und Ben Joshua Helmcke (11) entwickelten eine Tageslichtlampe, mit der sie einen Raum passend zum Biorhythmus beleuchten können. Morgens geht es mit gelblichem Licht ruhig los, während weißes Licht mittags das Wachsein stimuliert und gelbliches Licht am Abend die Nachtruhe vorbereitet. Dabei nutzen sie die Tatsache, dass der Tag-Nacht-Rhythmus des Menschen hauptsächlich durch Licht und Nahrung beeinflusst wird. Die Jury erkannte die Relevanz und das Funktionieren des Prototypen, verlieh den ersten Preis im Fachgebiet Arbeitswelt und damit das Ticket zum Landeswettbewerb in Oldenburg.

Jan-Oliver Kahl (18) und Marvin Ruder (14) präsentierten ihre Beobachtung der Urknalldynamik mit Kleinteleskopen. Die Jury lobte die systematische und fachlich solide Bestimmung des Signal-Rausch-Verhältnisses, die eine Schwäche der früheren Untersuchung behebt. Weiter bemerkte die Jury positiv die hohe fachliche Kompetenz in der schriftlichen und mündlichen Darstellung sowie die Aufgeschlossenheit gegenüber Verbesserungsvorschlägen. Die beiden erhielten den ersten Preis im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften und somit die Qualifikation zum Landeswettbewerb in Clausthal-Zellerfeld.

Viele Satelliten fliegen dicht an der Erde vorbei, um noch einmal richtig zu beschleunigen. Dabei wird seit Jahren eine rätselhafte zusätzliche Geschwindigkeitszunahme beobachtet, die so genannte Flyby - Anomalie. Kann man diese Besonderheit vielleicht auf eine neuartige Kraft zurückführen? Diese Frage ist Gegenstand der aktuellen Forschung und wurde von Fabian Heimann durch qualitativ hochwertige Simulationen mit Hilfe systematischer Hypothesen untersucht. Da Fabian inzwischen im ersten Semester in Göttingen Physik studiert, stellte er sein Projekt im Regionalwettbewerb in Braunschweig vor. Dort erzielte er den ersten Preis in der Rubrik Physik und qualifizierte sich so für den Landeswettbewerb in Clausthal-Zellerfeld.

Oliver Drozdowski (18), Lara Dühring (18, Mitte) und Eileen Schultz (17) gewannen mit ihrem Projekt „Antibiotikaresistente Bakterien in landwirtschaftlichen Kläranlagen“ den zweiten Preis im Fach Chemie.

Mauritz Fethke (12) und Lukas Tomforde (13) entwickelten einen
„bionischen Elefantenrüssel“. Die Arbeit überzeugte und erbrachte den beiden den zweiten Platz in der Rubrik Arbeitswelt.

Luise Kranzhoff (14) und Mika Dede (14) untersuchten eine fokussierende Solaranlage. Die Jury lobte den Bezug zur aktuellen gesellschaftlichen Herausforderung der Energiewende. Auch stellte sie fest, dass die beiden die theoretischen und physikalischen Grundlagen erfolgreich bearbeitet haben. So erzielten die beiden den zweiten Platz im Fach Physik.

Vivian Zwaan (17), Dominic Heldt (17, Mitte) und Tom Borgwardt (17) überzeugten mit ihrer Arbeit „von der Probe zum Ganzen – Lebensbedingungen von Senioren“. Gemeinsam mit ihrer Kirchengemeinde ermittelten die drei den Istzustand und umsetzbare Verbesserungsmöglichkeiten und erzielten so den zweiten Platz im Fach Mathematik/Informatik.

Marieke Fröhling (12, links), Marie Geest (13, Mitte) und Laura Leddin (14) präsentierten ihr Projekt „Flugversuche mit Segelflugzeugen mit Hilfe einer Startrampe“. Die Jury erkannte, dass die drei mit Motivation sowie Spaß experimentierten und mit einer gelungenen Flugvorführung brillierten. So gewannen die drei den dritten Preis in der Sparte Physik.

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