Jan-Oliver Kahl (18) und Marvin Ruder (14) präsentierten ihre Beobachtung der Urknalldynamik mit Kleinteleskopen. Die Jury stellte fest, dass die beiden die Rotverschiebungen entfernter Galaxien mit der Schulsternwarte messen konnten. Daraus berechneten sie die Geschwindigkeiten, mit denen sich die Galaxien von uns entfernen. Mit Hilfe der Entfernungen der Galaxien konnten sie den Urknall bestätigen. Die Jury betonte, dass die beiden die Beobachtung des Urknalls mit schulischen Mitteln ermöglicht haben. Zum Vergleich sagten zwei Astronomen der Jury, dass sie zur Urknallbeobachtung Anlagen benötigen, die über 200 000 Euro kosten. Für ihre innovative Urknallbeobachtung mit Kleinteleskopen erhielten die beiden Jungforscher den ersten Preis im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften und somit die Qualifikation zum Bundeswettbewerb in Leverkusen. Wir wünschen den beiden viel Erfolg beim Bundeswettbewerb ;-)
Schüler der Jugend forscht AG des Athenaeums erzielten zwei Preise beim Landeswettbewerb
Beim diesjährigen Landeswettbewerb konnten sich beide Teams der Jugend forscht AG über Preise freuen.
von Hans-Otto Carmesin


Viele Satelliten fliegen dicht an der Erde vorbei, um noch einmal richtig zu beschleunigen. Dabei wird seit Jahren eine rätselhafte zusätzliche Geschwindigkeitszunahme beobachtet, die so genannte Flyby - Anomalie. Kann man diese Besonderheit vielleicht auf eine neuartige Kraft zurückführen? Diese Frage ist Gegenstand der aktuellen Forschung und wurde von Fabian Heimann durch qualitativ hochwertige Simulationen mit Hilfe systematischer Hypothesen untersucht. Die Jury stellte fest, dass Fabian sehr genaue und aussagekräftige Simulationen mit verschiedenen hypothetischen Krafttermen durchgeführt hat. So gewann er den dritten Preis in der Rubrik Physik.


