Analysieren, Beobachten, ..., Destillieren, Elektrisieren, Forschen, Galvanisieren, .... und Spaß haben
Die Athereporter Nico von de Born, Lea Hoffmann, Hanna Kluger, Jonas Kubelke, Charlotte Mutzberg, Theresa Niemann, Kiana Rogge, Rebekka Schomaker, Elias Schröder, Leonie Vollmers, 7fl zeigen ihre Eindrücke über:
1. „Der Boden auf dem das Athenaeum steht“ unter der Leitung von
Jochen Wendel
Um 13.00 Uhr hat sich eine Gruppe von Schülern unter der Leitung
von Herrn Wendel getroffen, um den Atheboden zu untersuchen.
In diesem Seminar haben die Schüler Bodenproben im Schulgarten
genommen und auch untersucht. Dabei sind einige Schwierigkeiten
aufgetreten. Denn der Sommer, über den wir uns alle freuen, hat den
Boden ausgetrocknet und die Schüler brauchten nicht nur
Forscherfreude, sondern auch Kraft, um ins Erdreich zu gelangen.


2. DNA sichtbar gemacht – ein Workshopangebot von Markus Krömer und
Dr. Thomas Pape
Am Naturwissenschaftstag füllen über 30 Schüler den Workshop „DNA
sichtbar gemacht“ von Herrn Pape und Herrn Krömer.
Zuerst haben
alle etwas über die Zellen und die DNA erfahren. Dann wurde die
Versuchsanleitung besprochen und Fragen geklärt.
Auf den Tischen
standen Eimer mit den nötigen Materialen für jeweils drei Schüler.
Als Erstes wurde eine Tomate in kleine Stücke geschnitten und
anschließend mit einem Wasser-Salz-Waschmittel-Gemisch püriert.
Der nächste Schritt war ein 60°C warmes Wasserbad, damit die
Proteine, die die DNA kaputt machen, vernichtet werden.
Danach
wurde das pürierte Gemisch in einem Eisbad wieder abgekühlt.
Als
nächstes wurde die Flüssigkeit filtriert und es wurden ein paar
Körner Feinwaschmittel hinzugegeben. Um die DNA sichtbar zu machen,
musste Alkohol vorsichtig, sodass man eine klare Abtrennung
erkennen konnte und sich die beiden Stoffe nicht vermischen,
dazugegeben werden.
An der Stelle, wo Alkohol und das Gemisch
aufeinander treffen, wurde die DNA sichtbar gemacht.
Obwohl nur
mit ungefähr 20 Schülern gerechnet wurde, lief alles trotzdem
reibungslos ab.


3. „Sehr schön anzusehen!“ – Ästhetik in der Chemie – angeboten von
Dr. Silvia Schmidt
Um 13.00 Uhr treffen sich die Schüler und Helfer, um die Welt der
Chemie zu erkunden. ,,Ich interessiere mich für die Chemie“, sagt
einer der Schüler, „deshalb bin ich nicht nur bei diesem Workshop
dabei“. In einer Gruppe machen sie Runge-Bilder, andere arbeiten
mit dem Mikroskop. Viele Schüler freuen sich über die zahlreichen
Experimente, die Frau Dr. Silvia Schmidt mit Hilfe von einigen
älteren Schülern und Schülerinnen veranstaltet.


4. Spiele – alles Zufall? Herr Häpe verrät Gewinnstrategien
Unter der Leitung von Jürgen Häpe haben sich die Schüler getroffen,
um Gewinnstrategien zu untersuchen. Die Schüler werden vor allem in
theoretische Phänomene zu diesem Thema eingeführt. Eine Schülerin
sagte, dass sie das Thema interessierte, aber einige haben etwas
mehr praktische Beispiele erwartet


5. „Die Überflieger“ – Aeorodynamische Modelle im Flugwettbewerb
unter der Leitung von Dr. Helmut Schneider
Um 13.00 Uhr treffen sich zahlreiche Schüler und Schülerinnen, um
an einem Papierfliegerwettbewerb teilzunehmen. Finn Taebel (7fl)
hat keine Ahnung, was da alles passiert, und bestaunt die
bastelbegeisterte Nina Leslie (7fl), wie sie auf dem besten Weg zum
zweiten Platz beim Wettbewerb ist. Herr Dr. Schneider hat nach
seinem ersten Workshop noch viel vor, er ist bereits auf dem Weg zu
seinem Vortrag „Die wunderbare Reise durch die Welt der Chemie“ –
ein Experimentalvortrag.


6. „Physik to go“ – Spannende Experimente und faszinierendes Wissen
zum Mitnehmen zeigen Kai Lünstedt, Niklas Schwarz, Markus Harnisch
und Ole Vanhoefer
Bei der Ausstellung „Physik to go“ geht es um viele verschiedene
Experimente,
zum Beispiel über Spannung und Luftdruck.
Lyan
Wendorf (7fl) hat die die Ausstellung besucht, weil sie sich für
Physik interessiert und die verschiedenen Experimente spannend
findet.
7. Sterne, Planeten und Mythologie von Arne Rüter
Im Raum A105 versammeln sich viele Schülerinnen und Schüler, um
sich den Workshop über Sterne, Planeten und Mythologie anzuschauen.
Es geht um den Zusammenhang von Sternbildern.
Katharina Lingner
(6fl) sagt, dass es lustig und interessant sei und man gemeinsam
viel Spaß habe. Fantasie sei auch sehr wichtig, da man unbekannte
Sternbilder ergänzen und benennen müsse.


8. Herstellung von Cremes – Claudia Engels und Jutta Schulz
Die Besucher des Workshops „Herstellung von Cremes“, geleitet von
Claudia Engels und Jutta Schulz, trafen sich um 15.00 Uhr.
Der
Workshop ist nur von Mädchen besucht worden, welche mit viel Elan
bei der Sache waren.
Die Mädchen lernten verschiedene Cremes und
Seifen herzustellen.
Eine Seife trug den vielversprechenden Namen
„Prickelnde Duschseife“.




9. Chemie in der Kriminalistik – Dr. Sabine Buck und Eske Duhm
Auch die Teilnehmer des Workshops „Chemie in der
Kriminalistik“
trafen sich um 15.00 Uhr.
Alle Teilnehmer waren
begeistert von dem Workshop, der von Eske Duhm und Dr. Sabine Buck
geleitet wurde.
Zuerst haben sich die Teilnehmer eine
Krimigeschichte angehört und damit beschäftigt, wie man
weggewischtes Blut wieder sichtbar macht.
Anschließend haben sie
eine Stationsarbeit in kleinen Gruppen zu verschiedenen Themen, die
die Chemie in der Kriminalistik betreffen, gemacht. Lyan Wendorf
aus der 7fl hat uns erzählt, dass sie in erster Linie zu dem
Workshop gegangen ist, weil sie den Titel als vielversprechend
empfindet und sie dieses Thema schon immer interessierte.

10. Experimentieren rund um Getränke – Agnes Kruse
Begeistert nehmen Schülerinnen und Schüler an dem Workshop
„Experimentieren rund um Getränke“ teil.
Es geht darum,
Apfelschorlen mit verschiedenen Mischverhältnissen und
Fruchtgehalten zu testen.
Finja Szillert (7f2) sagt, dass es
interessant gewesen sei und Spaß gebracht habe.
Neile Dühring (8l1)
ist eine der Helferinnen und sie sagt, dass es viel vorzubereiten
gegeben habe, dass sie sich aber über das Ergebnis freue.

11. RoboCupJunior Rescue Programmierung von Lego-Robotern - Thomas
Allion
Am Naturwissenschaftstag um 15.00 Uhr haben sich Herr Allion und
seine aufmerksamen Zuhörer zum Workshop
„RoboCupJunior-Programmierung von Lego Robotern“ versammelt. Herr
Allion hat den Schülern das Programmieren beigebracht und die, die
es schon können, haben neue Programm-Codes in verschiedenen
Programmier-Sprachen gelernt. Der größte Teil kannte das
Programmieren zwar schon aus der AG, die ebenfalls von Herrn Allion
geleitet wird, fanden es aber trotzdem sehr spannend und
interessant.
Ein Schüler aus der 6f2 sagte uns, dass ihm das Programmieren auch
wegen seiner Vielfältigkeit sehr viel Spaß mache.


12. “Das Ziegenproblem und andere mathematische Phänomene“ – ein
Vortrag von Gerhard Hillers und Hilke Hangen, Wienke Rademaker und
Lea-Sophie Höft
Im Rahmen des Vortrags werden viele verschiedene Experimente
gezeigt, die sehr interessant sind, wie z.B. das Gedankenlesen, bei
dem mit Hilfe von einer speziellen Brille die gedachte Karte eines
Jungen gelesen wird. Aus dem Publikum werden ein paar Neugierige
und Wissbegierige ausgewählt, die etwas ausrechnen sollen. Über
ihren Gewinn beim „Erbsen“-Ratespiel“ freut sich die
Sechstklässlerin, Carlotta Rieks, sehr, denn sie liegt mit ihrem
geschätzten Betrag von 4000 Erbsen in einem ca. 30 Zentimenter
hohen Gefäß am nächsten am realen Betrag von 4189 Erbsen.
Das
Ziegenproblem, ein amerikanisches Spiel, welches manchen als „Deal
or no Deal“ bekannt ist, wird zuletzt vorgestellt.

13. Die wunderbare Reise durch die Welt der Chemie, von Herrn
Dr.Schneider
handelt von zwei ehemaligen Abiturienten, die auf eine Weltreise
gehen. Die Reise beginnt in Bayern beim Oktoberfest. Mit
anschaulichen Experimenten passend zum Ort, Klima und der
Temperatur werden die Zuschauer zum Staunen gebracht. Weitere Ziele
sind Finnland, Sibirien, Türkei und zu Silvester China. Das
Schauspiel wurde von dem ehemaligen Zwölferkurs geschrieben und
dann ab dem Januar 2013 von einer Klasse, die von Herrn Schneider
unterrichtet wird, einstudiert. Das hat allen sehr viel Spaß und
Freude bereitet.


14. Dreifacher Wirkungsgrad in der Fotovoltaik – eine Revolution in
der Energietechnik?
Diese Frage beantwortet Dr. Hans-Otto Carmesin in seinem Vortrag.
15. Die Bewältigung des Technologiewandels in der Fotobranche durch
Innovationen am Beispiel der CEWE Color AG
Am Donnertagabend, um 18 Uhr, hielt Dr. Rolf Hollander einen
Vortrag über die Bewältigung des Technologiewandels in der
Fotobranche durch Innovation am Beispiel der CEWE Colar AG.
Dr. Rolf Hollander ist 1951 in Stade geboren. Bis zur 10. Klasse
besuchte er die Realschule und wechselte dann auf das Gymnasium
Athenaeum, welches er 1970 mit dem Abitur beendete.
Vor seinem Vortrag sind wir natürlich neugierig gewesen, wie er
seine Schulzeit empfunden hat. Für Herrn Dr. Hollander keine
schwierig zu beantwortende Frage: „Meine Schulzeit in der Oberstufe
habe ich genossen. Ich hatte immer das Gefühl, dass unsere Lehrer
uns Schülern eine Vielzahl von interessanten Themen im Unterricht
angeboten haben. Themen, die für uns neu waren und die unser
Gesichtsfeld zu erweitern halfen. Das Leben in und mit der
Klassengemeinschaft war fein und bereichernd. Ich war gern Schüler
des Athenaeums.“ Wer so das Athe empfunden hat, kommt gern zurück,
so auch Dr. Hollander: „Ich freue mich (…) zu einem wichtigen Ort
in meinem Leben zurückkehren zu können und bin gespannt darauf,
Neugier und Aufgeschlossenheit zu erfahren.“
Kommen wir zum eigentlichen Vortrag: Dr. Rolf Hollander ist 1986
der CEWE Color AG beigetreten, die vor 101 Jahren durch Carl und
Helene Wöltje ihren Anfang hatte. Dort wurde er 2002 zum
Vorsitzenden gewählt. Die CEWE Color AG hat angefangen mit
Foto-Einzelhandel, ging weiter mit Foto Dienstleistung und seit
2009 gibt es einen Onlineservice. Heutzutage ist CEWE mit 3.300
Mitarbeitern in 12 Produktionsbetrieben und insgesamt 34
Handelspartnern der führende Foto- und Online-Druckservice in
Europa. 2012 hat CEWE 503,3 Millionen Euro Umsatz gemacht.
Mittlerweile ist das Fotofinishing so zurückgegangen, dass es keine
Umsatzsteigerung mehr aufweist. Durch den Onlineservice ist der
Umsatz um 100 Millionen Euro gestiegen. Sie machen viel Werbung,
zum Beispiel Bandenwerbung bei 19 Profi-Fußballvereinen, unter
anderem Schalke und Werder Bremen. Zusätzlich haben sie ein
Flugzeug mit Werbung beklebt.
Hinterher haben wir einige Personen nach ihrer Meinung zu dem
Vortrag befragt. Es gab im Großen und Ganzen überwiegend positive
Rückmeldungen. Die von uns befragten Zuhörer fanden den Vortrag
sehr informativ.
Dass ein Vorstandsvorsitzender von seinem Unternehmen überzeugt
sein muss, ist nachvollziehbar. Somit ist es wohl auch erklärbar,
warum Dr. Hollander, besonders gegen Ende seine Vortrags, starke
Eigenwerbung für sein Unternehmen machte. Einige fanden das etwas
übertrieben, aber es sei ihm verzieh‘n.
Anna Born und Tamara Suckow
16. Zuckerkrank - was nun?
Wenn das Athe ruft, kommen alle – so auch Dr. Harn Spreckels. Doch
bevor er mit seinem Vortrag begann, hatten wir zunächst viele
Frage. Die für uns wichtigste: Mit welchem Gefühl würde er an seine
alte Wirkungsstätte zurückkehren. Für Dr. Spreckels war dies nicht
schwer zu beantworten, denn das „menschliche Gedächtnis neigt in
der Rückschau zur Verklärung der Ereignisse. Ich kann sagen, dass
ich meine Schulzeit insgesamt in positiver Erinnerung habe, zumal
während meiner Schulzeit viele junge Lehrer an das Athenaeum kamen.
Dies führte zu einem veränderten Lehrer-Schüler-Verhältnis und zu
einer Belebung des Unterrichts.“ Da wollten wir natürlich nachhaken
und wissen, was, sowohl in positiver als auch negativer Hinsicht,
sein einprägsamstes Schulerlebnis gewesen ist. Auch da musste er
nicht lange überlegen: „Als besonders negativ habe ich die
Ohrfeige, die ein Mitschüler von unserem damaligen Religionslehrer
erhalten hat, empfunden. Religionsunterricht war damals vorwiegend
christlich geprägt. Das Verhalten stand konträr zu den Inhalten.
Die Mitteilung der Abiturnoten im vorderen Physiksaal durch den
stellv .Schulleiter, Fredebohm, gehörte für mich zu den positiven
Ereignissen, weil damit mein Berufswunsch möglich wurde.“
Doch nun zu seinem Vortrag „ Zuckerkrank - was nun? “.
Dr. Harn Spreckels berichtete zunächst von der immer häufiger
vorkommenden Krankheit 'Diabetes'. In Deutschland sind rund 8,9%
der Bevölkerung betroffen. 2010 waren es ca. 7,5 Millionen
Menschen. Rund 427.350 Menschen sind vom Typ 1 und rund 7 Millionen
Menschen vom Typ 2 der Krankheit betroffen. In der Regel sind
Übergewicht, Bewegungsmangel und die Vorliebe für eine
kohlenhydratreiche Ernährung die Ursachen für die Erkrankung.
Jährlich entstehen ca. 25 Milliarden Euro Diabeteskosten für die
Medikamente.
Früher, als es noch nicht das lebensrettende Gegenmittel „ Insulin“
gegeben hat, starben die Menschen mit Diabetes innerhalb von nur
sechs Monaten. Um dem Schicksal zu entgehen, musste man eine
strenge Diät einhalten: am besten keine Kohlenhydrate einnehmen und
so wenig wie möglich essen. So konnte man das Ende um sechs weitere
Monate hinauszögern. Die Betroffenen hatten also die Wahl zwischen
Pest oder Cholera: Entweder am erhöhten Blutzucker sterben oder
verhungern. Erst 1922, mit der Entdeckung des Insulins, konnte dies
durchbrochen werden.
Heute allerdings gibt es gegen den Diabetes Typ 1 Insulin und gegen
den Typ 2 Tabletten, Insulin und eine umgestellte Ernährung. Der
Patient, der von dem Typ 1 betroffen ist, hat Insulinmangel,
wodurch er unter Sehverlust, Harndrang oder Gewichtsverlust leidet.
Meist sind junge Menschen von dem Typ 1 Diabetes erkrankt. Beim Typ
2 hat der Körper mehr als genug Insulin, also eine überhöhte
Insulinproduktion. Anzeichen sind zum Beispiel, anhaltende
Müdigkeit, Übergewicht, häufige Infektionen und schlechte
Wundheilung. Außerdem sind auch Durstgefühl und Harndrang
Anzeichen, wie bei Diabetes Typ 1. Es sind überwiegend ältere, aber
zunehmend auch jüngere Menschen betroffen.
Der Vortrag wurde spannend und witzig gestaltet, außerdem wurde er
gut erklärt und durch die vielen Bilder und Strichpunkte sehr
anschaulich präsentiert. Er ist gut gelungen.
Für das leibliche Wohl sorget die 8l1:




