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  1. 2013

Analysieren, Beobachten, ..., Destillieren, Elektrisieren, Forschen, Galvanisieren, .... und Spaß haben

Die Athereporter Nico von de Born, Lea Hoffmann, Hanna Kluger, Jonas Kubelke, Charlotte Mutzberg, Theresa Niemann, Kiana Rogge, Rebekka Schomaker, Elias Schröder, Leonie Vollmers, 7fl zeigen ihre Eindrücke über:

1. „Der Boden auf dem das Athenaeum steht“ unter der Leitung von Jochen Wendel

Um 13.00 Uhr hat sich eine Gruppe von Schülern unter der Leitung von Herrn Wendel getroffen, um den Atheboden zu untersuchen.
In diesem Seminar haben die Schüler Bodenproben im Schulgarten genommen und auch untersucht. Dabei sind einige Schwierigkeiten aufgetreten. Denn der Sommer, über den wir uns alle freuen, hat den Boden ausgetrocknet und die Schüler brauchten nicht nur Forscherfreude, sondern auch Kraft, um ins Erdreich zu gelangen.

2. DNA sichtbar gemacht – ein Workshopangebot von Markus Krömer und Dr. Thomas Pape

Am Naturwissenschaftstag füllen über 30 Schüler den Workshop „DNA sichtbar gemacht“ von Herrn Pape und Herrn Krömer.
Zuerst haben alle etwas über die Zellen und die DNA erfahren. Dann wurde die Versuchsanleitung besprochen und Fragen geklärt. 
Auf den Tischen standen Eimer mit den nötigen Materialen für jeweils drei Schüler. 
Als Erstes wurde eine Tomate in kleine Stücke geschnitten und anschließend mit einem Wasser-Salz-Waschmittel-Gemisch püriert. 
Der nächste Schritt war ein 60°C warmes Wasserbad, damit die Proteine, die die DNA kaputt machen, vernichtet werden. 
Danach wurde das pürierte Gemisch in einem Eisbad wieder abgekühlt. 
Als nächstes wurde die Flüssigkeit filtriert und es wurden ein paar Körner Feinwaschmittel hinzugegeben. Um die DNA sichtbar zu machen, musste Alkohol vorsichtig, sodass man eine klare Abtrennung erkennen konnte und sich die beiden Stoffe nicht vermischen, dazugegeben werden.
An der Stelle, wo Alkohol und das Gemisch aufeinander treffen, wurde die DNA sichtbar gemacht.
 Obwohl nur mit ungefähr 20 Schülern gerechnet wurde, lief alles trotzdem reibungslos ab.

3. „Sehr schön anzusehen!“ – Ästhetik in der Chemie – angeboten von Dr. Silvia Schmidt

Um 13.00 Uhr treffen sich die Schüler und Helfer, um die Welt der Chemie zu erkunden. ,,Ich interessiere mich für die Chemie“, sagt einer der Schüler, „deshalb bin ich nicht nur bei diesem Workshop dabei“. In einer Gruppe machen sie Runge-Bilder, andere arbeiten mit dem Mikroskop. Viele Schüler freuen sich über die zahlreichen Experimente, die Frau Dr. Silvia Schmidt mit Hilfe von einigen älteren Schülern und Schülerinnen veranstaltet.

4. Spiele – alles Zufall? Herr Häpe verrät Gewinnstrategien

Unter der Leitung von Jürgen Häpe haben sich die Schüler getroffen, um Gewinnstrategien zu untersuchen. Die Schüler werden vor allem in theoretische Phänomene zu diesem Thema eingeführt. Eine Schülerin sagte, dass sie das Thema interessierte, aber einige haben etwas mehr praktische Beispiele erwartet

5. „Die Überflieger“ – Aeorodynamische Modelle im Flugwettbewerb unter der Leitung von Dr. Helmut Schneider

Um 13.00 Uhr treffen sich zahlreiche Schüler und Schülerinnen, um an einem Papierfliegerwettbewerb teilzunehmen. Finn Taebel (7fl) hat keine Ahnung, was da alles passiert, und bestaunt die bastelbegeisterte Nina Leslie (7fl), wie sie auf dem besten Weg zum zweiten Platz beim Wettbewerb ist. Herr Dr. Schneider hat nach seinem ersten Workshop noch viel vor, er ist bereits auf dem Weg zu seinem Vortrag „Die wunderbare Reise durch die Welt der Chemie“ – ein Experimentalvortrag.

6. „Physik to go“ – Spannende Experimente und faszinierendes Wissen zum Mitnehmen zeigen Kai Lünstedt, Niklas Schwarz, Markus Harnisch und Ole Vanhoefer

Bei der Ausstellung „Physik to go“ geht es um viele verschiedene Experimente,
zum Beispiel über Spannung und Luftdruck. 
Lyan Wendorf (7fl) hat die die Ausstellung besucht, weil sie sich für Physik interessiert und die verschiedenen Experimente spannend findet.


7. Sterne, Planeten und Mythologie von Arne Rüter

Im Raum A105 versammeln sich viele Schülerinnen und Schüler, um sich den Workshop über Sterne, Planeten und Mythologie anzuschauen. Es geht um den Zusammenhang von Sternbildern.
Katharina Lingner (6fl) sagt, dass es lustig und interessant sei und man gemeinsam viel Spaß habe. Fantasie sei auch sehr wichtig, da man unbekannte Sternbilder ergänzen und benennen müsse.



8. Herstellung von Cremes – Claudia Engels und Jutta Schulz

Die Besucher des Workshops „Herstellung von Cremes“, geleitet von Claudia Engels und Jutta Schulz, trafen sich um 15.00 Uhr.
Der Workshop ist nur von Mädchen besucht worden, welche mit viel Elan bei der Sache waren.
Die Mädchen lernten verschiedene Cremes und Seifen herzustellen.
Eine Seife trug den vielversprechenden Namen „Prickelnde Duschseife“. 


9. Chemie in der Kriminalistik – Dr. Sabine Buck und Eske Duhm

Auch die Teilnehmer des Workshops „Chemie in der Kriminalistik“
trafen sich um 15.00 Uhr.
Alle Teilnehmer waren begeistert von dem Workshop, der von Eske Duhm und Dr. Sabine Buck geleitet wurde.
Zuerst haben sich die Teilnehmer eine Krimigeschichte angehört und damit beschäftigt, wie man weggewischtes Blut wieder sichtbar macht.
Anschließend haben sie eine Stationsarbeit in kleinen Gruppen zu verschiedenen Themen, die die Chemie in der Kriminalistik betreffen, gemacht. Lyan Wendorf aus der 7fl hat uns erzählt, dass sie in erster Linie zu dem Workshop gegangen ist, weil sie den Titel als vielversprechend empfindet und sie dieses Thema schon immer interessierte.


10. Experimentieren rund um Getränke – Agnes Kruse

Begeistert nehmen Schülerinnen und Schüler an dem Workshop „Experimentieren rund um Getränke“ teil.
Es geht darum, Apfelschorlen mit verschiedenen Mischverhältnissen und Fruchtgehalten zu testen.
Finja Szillert (7f2) sagt, dass es interessant gewesen sei und Spaß gebracht habe.
Neile Dühring (8l1) ist eine der Helferinnen und sie sagt, dass es viel vorzubereiten gegeben habe, dass sie sich aber über das Ergebnis freue.

11. RoboCupJunior Rescue Programmierung von Lego-Robotern - Thomas Allion

Am Naturwissenschaftstag um 15.00 Uhr haben sich Herr Allion und seine aufmerksamen Zuhörer zum Workshop „RoboCupJunior-Programmierung von Lego Robotern“ versammelt. Herr Allion hat den Schülern das Programmieren beigebracht und die, die es schon können, haben neue Programm-Codes in verschiedenen Programmier-Sprachen gelernt. Der größte Teil kannte das Programmieren zwar schon aus der AG, die ebenfalls von Herrn Allion geleitet wird, fanden es aber trotzdem sehr spannend und interessant.
Ein Schüler aus der 6f2 sagte uns, dass ihm das Programmieren auch wegen seiner Vielfältigkeit sehr viel Spaß mache.

12. “Das Ziegenproblem und andere mathematische Phänomene“ – ein Vortrag von Gerhard Hillers und Hilke Hangen, Wienke Rademaker und Lea-Sophie Höft

Im Rahmen des Vortrags werden viele verschiedene Experimente gezeigt, die sehr interessant sind, wie z.B. das Gedankenlesen, bei dem mit Hilfe von einer speziellen Brille die gedachte Karte eines Jungen gelesen wird. Aus dem Publikum werden ein paar Neugierige und Wissbegierige ausgewählt, die etwas ausrechnen sollen. Über ihren Gewinn beim „Erbsen“-Ratespiel“ freut sich die Sechstklässlerin, Carlotta Rieks, sehr, denn sie liegt mit ihrem geschätzten Betrag von 4000 Erbsen in einem ca. 30 Zentimenter hohen Gefäß am nächsten am realen Betrag von 4189 Erbsen.
Das Ziegenproblem, ein amerikanisches Spiel, welches manchen als „Deal or no Deal“ bekannt ist, wird zuletzt vorgestellt.

13. Die wunderbare Reise durch die Welt der Chemie, von Herrn Dr.Schneider

handelt von zwei ehemaligen Abiturienten, die auf eine Weltreise gehen. Die Reise beginnt in Bayern beim Oktoberfest. Mit anschaulichen Experimenten passend zum Ort, Klima und der Temperatur werden die Zuschauer zum Staunen gebracht. Weitere Ziele sind Finnland, Sibirien, Türkei und zu Silvester China. Das Schauspiel wurde von dem ehemaligen Zwölferkurs geschrieben und dann ab dem Januar 2013 von einer Klasse, die von Herrn Schneider unterrichtet wird, einstudiert. Das hat allen sehr viel Spaß und Freude bereitet.

14. Dreifacher Wirkungsgrad in der Fotovoltaik – eine Revolution in der Energietechnik?

Diese Frage beantwortet Dr. Hans-Otto Carmesin in seinem Vortrag.

15. Die Bewältigung des Technologiewandels in der Fotobranche durch Innovationen am Beispiel der CEWE Color AG

Am Donnertagabend, um 18 Uhr, hielt Dr. Rolf Hollander einen Vortrag über die Bewältigung des Technologiewandels in der Fotobranche durch Innovation am Beispiel der CEWE Colar AG.
Dr. Rolf Hollander ist 1951 in Stade geboren. Bis zur 10. Klasse besuchte er die Realschule und wechselte dann auf das Gymnasium Athenaeum, welches er 1970 mit dem Abitur beendete.
Vor seinem Vortrag sind wir natürlich neugierig gewesen, wie er seine Schulzeit empfunden hat. Für Herrn Dr. Hollander keine schwierig zu beantwortende Frage: „Meine Schulzeit in der Oberstufe habe ich genossen. Ich hatte immer das Gefühl, dass unsere Lehrer uns Schülern eine Vielzahl von interessanten Themen im Unterricht angeboten haben. Themen, die für uns neu waren und die unser Gesichtsfeld zu erweitern halfen. Das Leben in und mit der Klassengemeinschaft war fein und bereichernd. Ich war gern Schüler des Athenaeums.“ Wer so das Athe empfunden hat, kommt gern zurück, so auch Dr. Hollander: „Ich freue mich (…) zu einem wichtigen Ort in meinem Leben zurückkehren zu können und bin gespannt darauf, Neugier und Aufgeschlossenheit zu erfahren.“
Kommen wir zum eigentlichen Vortrag: Dr. Rolf Hollander ist 1986 der CEWE Color AG beigetreten, die vor 101 Jahren durch Carl und Helene Wöltje ihren Anfang hatte. Dort wurde er 2002 zum Vorsitzenden gewählt. Die CEWE Color AG hat angefangen mit Foto-Einzelhandel, ging weiter mit Foto Dienstleistung und seit 2009 gibt es einen Onlineservice. Heutzutage ist CEWE mit 3.300 Mitarbeitern in 12 Produktionsbetrieben und insgesamt 34 Handelspartnern der führende Foto- und Online-Druckservice in Europa. 2012 hat CEWE 503,3 Millionen Euro Umsatz gemacht. Mittlerweile ist das Fotofinishing so zurückgegangen, dass es keine Umsatzsteigerung mehr aufweist. Durch den Onlineservice ist der Umsatz um 100 Millionen Euro gestiegen. Sie machen viel Werbung, zum Beispiel Bandenwerbung bei 19 Profi-Fußballvereinen, unter anderem Schalke und Werder Bremen. Zusätzlich haben sie ein Flugzeug mit Werbung beklebt.
Hinterher haben wir einige Personen nach ihrer Meinung zu dem Vortrag befragt. Es gab im Großen und Ganzen überwiegend positive Rückmeldungen. Die von uns befragten Zuhörer fanden den Vortrag sehr informativ.
Dass ein Vorstandsvorsitzender von seinem Unternehmen überzeugt sein muss, ist nachvollziehbar. Somit ist es wohl auch erklärbar, warum Dr. Hollander, besonders gegen Ende seine Vortrags, starke Eigenwerbung für sein Unternehmen machte. Einige fanden das etwas übertrieben, aber es sei ihm verzieh‘n.

Anna Born und Tamara Suckow

16. Zuckerkrank - was nun?

Wenn das Athe ruft, kommen alle – so auch Dr. Harn Spreckels. Doch bevor er mit seinem Vortrag begann, hatten wir zunächst viele Frage. Die für uns wichtigste: Mit welchem Gefühl würde er an seine alte Wirkungsstätte zurückkehren. Für Dr. Spreckels war dies nicht schwer zu beantworten, denn das „menschliche Gedächtnis neigt in der Rückschau zur Verklärung der Ereignisse. Ich kann sagen, dass ich meine Schulzeit insgesamt in positiver Erinnerung habe, zumal während meiner Schulzeit viele junge Lehrer an das Athenaeum kamen. Dies führte zu einem veränderten Lehrer-Schüler-Verhältnis und zu einer Belebung des Unterrichts.“ Da wollten wir natürlich nachhaken und wissen, was, sowohl in positiver als auch negativer Hinsicht, sein einprägsamstes Schulerlebnis gewesen ist. Auch da musste er nicht lange überlegen: „Als besonders negativ habe ich die Ohrfeige, die ein Mitschüler von unserem damaligen Religionslehrer erhalten hat, empfunden. Religionsunterricht war damals vorwiegend christlich geprägt. Das Verhalten stand konträr zu den Inhalten. Die Mitteilung der Abiturnoten im vorderen Physiksaal durch den stellv .Schulleiter, Fredebohm, gehörte für mich zu den positiven Ereignissen, weil damit mein Berufswunsch möglich wurde.“

Doch nun zu seinem Vortrag „ Zuckerkrank - was nun? “.
Dr. Harn Spreckels berichtete zunächst von der immer häufiger vorkommenden Krankheit 'Diabetes'. In Deutschland sind rund 8,9% der Bevölkerung betroffen. 2010 waren es ca. 7,5 Millionen Menschen. Rund 427.350 Menschen sind vom Typ 1 und rund 7 Millionen Menschen vom Typ 2 der Krankheit betroffen. In der Regel sind Übergewicht, Bewegungsmangel und die Vorliebe für eine kohlenhydratreiche Ernährung die Ursachen für die Erkrankung. Jährlich entstehen ca. 25 Milliarden Euro Diabeteskosten für die Medikamente.
Früher, als es noch nicht das lebensrettende Gegenmittel „ Insulin“ gegeben hat, starben die Menschen mit Diabetes innerhalb von nur sechs Monaten. Um dem Schicksal zu entgehen, musste man eine strenge Diät einhalten: am besten keine Kohlenhydrate einnehmen und so wenig wie möglich essen. So konnte man das Ende um sechs weitere Monate hinauszögern. Die Betroffenen hatten also die Wahl zwischen Pest oder Cholera: Entweder am erhöhten Blutzucker sterben oder verhungern. Erst 1922, mit der Entdeckung des Insulins, konnte dies durchbrochen werden.
Heute allerdings gibt es gegen den Diabetes Typ 1 Insulin und gegen den Typ 2 Tabletten, Insulin und eine umgestellte Ernährung. Der Patient, der von dem Typ 1 betroffen ist, hat Insulinmangel, wodurch er unter Sehverlust, Harndrang oder Gewichtsverlust leidet. Meist sind junge Menschen von dem Typ 1 Diabetes erkrankt. Beim Typ 2 hat der Körper mehr als genug Insulin, also eine überhöhte Insulinproduktion. Anzeichen sind zum Beispiel, anhaltende Müdigkeit, Übergewicht, häufige Infektionen und schlechte Wundheilung. Außerdem sind auch Durstgefühl und Harndrang Anzeichen, wie bei Diabetes Typ 1. Es sind überwiegend ältere, aber zunehmend auch jüngere Menschen betroffen.
Der Vortrag wurde spannend und witzig gestaltet, außerdem wurde er gut erklärt und durch die vielen Bilder und Strichpunkte sehr anschaulich präsentiert. Er ist gut gelungen.

Linnea Blome und Kerstin Schaper

Für das leibliche Wohl sorget die 8l1:

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