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  1. 2013

Liebe Schülerinnen und Schüler!

Gestern ist Giorgio 18 Jahre alt geworden und dazu gratulieren wir ihm sehr herzlich!

Er ist seit kurzem wieder zu Hause, nachdem Umbauten abgeschlossen waren, die seinen Aufenthalt erst ermöglichen. Mit aller Kraft versucht er, wieder in das normale Leben zurückzukehren. Das „Aufwachen“ aus einem Koma erfolgt nicht durch plötzliches Augenaufschlagen, sondern ist ein lang andauernder Prozess, der mit kleinen Schritten vorangeht und hoffentlich nicht ins Stocken gerät.
Seine derzeitigen Möglichkeiten lassen es nicht zu, dass er sich selber bei seinen Mitschülerinnen und Mitschülern bedankt, so dass ich dies an seiner Stelle tue.
Mit dem Sponsorenlauf, liebe Schülerinnen und Schüler, habt ihr kurz vor den Sommerferien einen Beitrag zu Giorgios Lebensqualität geleistet. Das Einloben von Spenden und die Teilnahme an dem Lauf stellen einen Akt von Nächstenliebe dar, auf den ihr stolz sein könnt.

Mit einer klitzekleinen Aufrundung sind unglaubliche 20.000 Euro zusammengekommen, die bereits im Sinne dieser Aktion Gutes getan haben und noch tun werden.

Bitte, gebt meinen Dank an eure Sponsoren weiter, die diesen Betrag ja erst ermöglichten.

Vielen Dank!

Wolfgang Horn
30.09.2013

Spendenlauf am 25.06.2013

von Richard Manfred Unkelbach und Paul Anton Rainer

Am Dienstag, den 25. Juni 2013, konnte man rund um das Athenaeum Sport treibende Schüler beobachten. Doch zu welchem Zweck, fand der alljährliche Sporttag doch bereits am letzten Mittwoch statt. Es handelte sich um eine wohltätige Aktion, einen sogenannten Spendenlauf. Dabei wurden im Vorfeld sogenannte "Spendenverträge" an die Schüler und Schülerinnen ausgegeben, in denen festgelegt werden sollte, für welche erbrachte Leistung wie viel Geld gespendet wird. Genau genommen, sollten sich die Schüler Sponsoren suchen, welche zum Beispiel die Eltern, die Großeltern, Onkel, Tante oder Freunde und Nachbarn sein konnten, und mit diesen einen Betrag aushandeln, der pro gelaufenem Kilometer oder pro geschwommener 50m-Bahn im Schwimmbad gespendet wird. Nicht die Schüler und Schülerinnen selbst sollten spenden - sie sollten die dafür erforderliche sportliche Leistung erbringen. So wurde am Ende des Spendenvertrages eine Gesamtleistung und ein Gesamtbetrag festgelegt, welche durch die Unterschriften der Sponsoren besiegelt wurden. Das zu spendende Geld wurde den verantwortlichen Lehrkräften im Vorfeld versiegelt übergeben, im Nachhinein wurde dann beim Spendenlauf die dafür geforderte Leistung erbracht.

Aufgrund der begrenzten Kapazitäten an der Schule wurde sich in vielen Ecken Stades für den guten Zweck bewegt. Die 5. und 6. Klassen zeigten sich auf dem Sportplatz Camper Höhe engagiert. Nicht trockenen Fußes, aber dennoch voller Ehrgeiz errungen die siebten Klassen ihre Spendengelder – sie waren im Stader Freibad sportlich aktiv und zogen dort Bahn für Bahn. Für die 8. und 9. Klassen war es nach einer kurzfristigen Planänderung statt nach Ottenbeck zum VfL ebenfalls auf die Camper Höhe gegangen, was die sportlichen Ambitionen jedoch keineswegs beeinflusste. Auch auf dem Rasenplatz – die Laufbahn war schließlich schon belegt – ging es also sportiv zu. Etwas weiter weg, in die „freie Wildbahn“, hat es die zehnten Klassen verschlagen, genauer gesagt in die Stader Schwingewiesen. Zwar war der Weg dorthin mit rund anderthalb Kilometern etwas weiter als zu den anderen Sportstätten, jedoch konnte dieser Fußmarsch schon mit in die Laufstrecke einberechnet werden. Erfreulicherweise haben sich die Befürchtungen um das Wetter und mögliche Regenschauer nicht bewahrheitet, es blieb bei einem kurzen Gastspiel von Sprühregen, welches die Stimmung in keiner Weise trübte. Um möglichst viele Runden oder Bahnen für den guten Zweck zu schaffen, wurden in jeder Klasse Partnerteams gebildet, wobei immer ein Schüler gelaufen ist und einer am Rande die absolvierten Runden des anderen notiert hat. Und selbstverständlich wurde auch hier und da mal angefeuert oder motiviert, auch durch die begleitenden Lehrkräfte.

Pünktlich um 12.30 Uhr fand dann als Abschluss der Veranstaltung die Kundgebung auf dem Schulhof des Athenaeums statt. Vor fast allen Schülern, die teilgenommen hatten, sprach Schulleiter Wolfgang Horn. Er bedankte sich vor allem für den geleisteten Einsatz aller Schülerinnen und Schüler und für das geleistete soziale Engagement. Weiterhin teilte er mit, dass der komplette Spendenbetrag zwar noch nicht ausgezählt sei, seit den frühen Morgenstunden aber gezählt werde und sich diese Prozedur wohl noch bis in den Abend fortsetzen werde, der letzte Zählstand um 11.15 Uhr habe bei 6.000€ gelegen. Dieses Zwischenergebnis wurde von den Anwesenden mit großem Applaus quittiert. Danach war die Veranstaltung, welche auch den Abschluss der Festivitäten um das 425-jährige Jubiläum darstellt, zu Ende und allen Beteiligten wurde, wie immer, ein schöner Rückweg und ein gutes Nachhausekommen gewünscht.

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