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  1. 2013

Aus dem Deutschunterricht Klasse 6: Artikel zu selbst gewählten Themen schreiben

1
Das Problem „Penny-Besuch“

Seit Jahren schon gehen die Schüler des Athenaeums Stade zu Penny, manche vielleicht in der Freizeit, manche aber auch in der Schulzeit. Doch die Schulleitung und die Lehrer wollen dem jetzt ein Ende setzen. Sie haben es vor kurzem bei einer Klassensprechersitzung klar gemacht, dass sie jetzt alle Wege zu Penny oder außerhalb des Schulgeländes mit Lehrern absperren wollen, da wir da nicht versichert sind.

Wir durften noch nie hin, aber Schüler finden immer einen Weg dorthin, doch ob sie es jetzt immer noch schaffen werden, ist fraglich. Manche Schüler gelangten zu Penny durch das Loch hinterm Pavillon, welches die Lehrer jetzt aber absperren wollen.
Die Schüler der Klasse 6f bemühen sich, diese Sperrung zu verhindern „ Das ist echt bescheuert,“ sagte ein Schüler aus der 6f.

Die meisten wissen vielleicht bei dem ganzen Gerede über Penny gar nicht mehr, dass es noch eine Kabuschka gibt, die gutes Essen hat und wo viele Eltern freiwillig helfen. Bald wird sie sogar zu einer Mensa umgebaut.

Oliver Ossenbrügge aus der 6f ist überzeugt: „Die Pennysituation bleibt weiter spannend.“

2
Schüler am Athenaeum Stade protestieren gegen die neuen alten Regeln

Die Klasse 6F protestierte gegen die Regel, dass sie während der Mittagspause nicht zu Penny, Heyderich oder ähnlichen Geschäften gehen dürfen, sprich, es ist ab sofort (wie vorher auch) untersagt, das Schulgelände während der Schulzeit zu verlassen, aber es soll deutlich genauer überprüft werden.

Die Schüler dachten sich Sprüche aus wie: „Wollt ihr uns, wollen wir Penny!“ oder auch „Penny, ja Danke.“. Sie starteten auch eine Unterschriftenaktion dazu. Hierbei sammelten sie bisher schon 233 Unterschriften. Wenn dies aber auch nicht klappen sollte, „wollen wir sogar einen Sitzstreik machen“, sagte ein Schüler der 6f in einem Interview. Einige Lehrer finden es gut, dass die Schüler sich für eigene Ideen einsetzen und so engagiert sind, sie erklärten uns aber auch die rechtlichen Bedingungen.
Penny in der Harsefelder Straße wird dieses Verbot sicherlich auch „am eigenen Leib“ erfahren, da eine wichtige Einnahmequelle (die Schüler des Athenaeums) durch das Verbot eingeschränkter sein wird, glaubt Frederik Mucks aus der 6f.

(Anmerkung der Redaktion: Protest kann wichtig sein, hier hat er aber leider keinen Erfolg, da eine solche Regelung im Schulalltag wichtig und notwendig ist und nicht zurück genommen werden kann.)


3 Information über… Geschwister krebskranker Kinder

Alessa Sievert hat sich im Internet über ein Thema informiert, dass sie interessiert, und etwas über eine Studie zu Geschwistern krebskranker Kinder gefunden.
(Quelle:www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/krebskranke-kinder-geschwister-leiden-leise-mit)

Wie reagieren Eltern und Geschwister?

“Meine Schwester hat Krebs“ Dieser Satz klingt bedrohlich. Er macht Angst und verunsichert. Erhält ein Kind die Diagnose Krebs – egal, ob Bruder oder Schwester, Sohn oder Tochter – bedeutet das für die Familie eine große Belastung. Ängste, Sorgen und die Organisation des Alltags, alles dreht sich um das kranke Kind. Geschwister treten zwangsläufig in den Hintergrund. Für die Studie haben die Wissenschaftler 14 Geschwister krebskranker Kinder mit 18 Geschwistern gesunder Kinder verglichen. Im Durchschnitt waren die Geschwisterkinder zwischen neun und zehn Jahre alt.
Um zu erkennen, wie sehr der Krebs des Bruders oder der Schwester die Kinder belastet, nutzten die Forscher die sogenannte Geschichtenergänzung: Den Kindern werden mit Hilfe von Spielfiguren verschiedene Geschichten erzählt, die sie dann zu Ende spielen und erzählen sollen. Insgesamt ergänzte jedes Kind neun solcher Geschichtenanfänge, währenddessen wurde es gefilmt, um das Verhalten auswerten zu können. "Wir erfahren so mehr über die tatsächlichen Ängste, Sorgen und Phantasien des Kindes." erklärt der Studienautor und Kinderpsychiater Alain Di Gallo.

Der Forscher und seine Kollegen stellten fest, dass die Kinder zu Beginn der Behandlung anders reagierten als nach deren Abschluss:
• Sie stellten die Elternfiguren negativer dar, etwa indem die Eltern die Kinderfiguren zurechtwiesen oder bestraften.
• Die kindliche Spielfigur verhielt sich seltener kindgerecht. Oft wurde sie größer und mächtiger dargestellt, hatte übermäßige Kräfte – wie Superman, der die Welt rettet. Die Kinder haben das Bedürfnis, ihre Eltern und Geschwister zu beschützen.
• Nach Abschluss der Therapie zeigten die Geschwister dagegen weniger kontrollierendes Verhalten und beendeten ihre Geschichten deutlich positiver.

Betroffene Geschwister leisten enorme seelische Arbeit, um funktionieren zu können – ihre Außenwelt bekommt davon jedoch nur wenig mit. "Wir wollen damit keine zusätzlichen Patienten finden", sagt Herr Di Gallo. "Geschwister zu sein, ist keine Krankheit". Doch die Erkrankung von Bruder oder Schwester ist eine besondere Situation. „Manchmal hilft schon wenig!“ meinte Alain Di Gallo.

Den Krebs gibt es schon lange, aber diese Krankheit wurde erst später herausgefunden. Die Menschen früher meinten, sie wären an Altersschwäche gestorben. Doch dies stimmte nicht, diese Menschen waren an Krebs erkrankt, mindestens sehr viele von ihnen! Dies fand man erst mehr als 100 Jahre später raus, wonach sich alle Leute dann voneinander fern hielten um nicht angesteckt zu werden, denn dort wurde noch erzählt das Krebs ansteckend sei. Nach noch einmal 50 Jahren wurde dann endlich festgestellt, dass Krebs nicht ansteckend ist, worüber alle sich zunächst aufregten, denn sie hielten sich ja von ihren Freunden, Bekannten, Verwandten fern, um nicht an Krebs zu erkranken! Doch sie beruhigten sich schnell wieder. Krebs entsteht, indem unkontrollierte Zellen sich vermehren. Dies kann viele Auslöser haben, z.B. schädliche Stoffe, durch UV-Strahlung oder Zigarettenrauch.

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