Viele kennen und schätzen sie. Unsere Sanitäter vor Ort. Sie
„opfern“ nicht nur ihre Pausen für den Bereitschaftsdienst im
Schulsanitätsdienstraum, sondern bieten auch während der ersten
sechs Schulstunden die Möglichkeit, sich jederzeit auch während des
Unterrichts versorgen zu lassen.
Und jetzt müssen sie feststellen: Es fehlt der Nachwuchs. Die
Hälfte der Mitglieder schlägt sich im Moment durch die
Abiturprüfungen, die übrigen fünf sind überfordert, den gesamten
Dienst zu leisten. Für der Erhalt der Schulsanitätsdienst AG ist es
dringend erforderlich, dass sich mehr Schüler dieser kleinen
Gemeinde anschließen.
Eine Mitgliedschaft bietet viele Vorteile: Neben einem Eintrag im
Zeugnis und einem positiven Eindruck vom Sozialverhalten hat die
kleine Gruppe viel Spaß zusammen.
Jeder leistet seine Dienste in den Pausen und übernimmt den
Bereitschaftsdienst. Das lohnt sich nicht zuletzt, weil man das
Privileg besitzt, während des Unterrichts angerufen werden zu
können.
Die psychische Belastung wird allgemein überschätzt, immerhin
klagen die meisten nur über Beulen, Schürfwunden oder Übelkeit.
Dennoch kann das Wissen, dass man durch die Ersthelfer-Ausbildung,
die Anfang des nächsten Schuljahres stattfindet, vieles lernen, was
einem weiterhilft mit Extremsituationen, die durchaus mal
vorkommen, umzugehen. Dazu gehören zum Beispiel Auto- oder
Badeunfälle.
Und zudem ist die Ausbildung völlig kostenlos, wenn man mindestens
eine gewisse Zeit im Sanitätsdienst tätig ist.
Die kleine Gruppe hat sich außerdem vorgenommen, mehr Dinge
außerhalb der Schulzeit zu planen, die natürlich freiwillig sind.
Ansonsten beschränkt sich diese AG – anders als andere – nur auf
die Pausen, in denen der SSD-Raum eine stille Oase bietet.
Deshalb: Fühlt euch aufgerufen, über eine Mitgliedschaft
nachzudenken und bei Interesse an einem Mittwoch in der ersten
großen Pause im Raum A 010 aufzutauchen. Der Schulsanitätsdienst
freut sich über jede Unterstützung!
Schulsanitätsdienst unter Stress: Akute Gefahr von Burnout-Syndrom
von Luise Kranzhoff



