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  1. 2014

Pangea – Der Superkontinent für Mathefreunde

Zwischenrunde des Mathematikwettbewerbs ist beendet.

von Melina Umland

Am vergangenen Samstag durften in der Universität Hamburg Schülerinnen und Schüler verschiedenster Klassenstufen zu ihrer Zwischenrunde des Mathematikwettbewerbs „Pangea“ antreten – dessen Name eine seltene Schreibweise des ersten Superkontinents darstellt, also des ersten Kontinents, der dann in unsere heutigen sieben Kontinente zerbrach.
Was das genau mit Mathe zu tun hat, hat sich mir zumindest noch nicht vollständig erschlossen, aber gut, die Veranstalter werden sich sicher etwas gedacht haben.
Der Wettbewerb war bundesweit für verschiedene Klassenstufen verpflichtend, die Zwischenrunde hingegen, zu der sich auch keine zu großen Massen an Schülern qualifiziert haben, da die Aufgaben in Teilen nicht nur kompliziert, sondern auch unheimlich weitgreifend waren, war freiwillig. Von den neunten und zehnten Klassen des Athe’s haben sich über sechzig Schüler qualifiziert, von denen allerdings aufgrund fehlender Zeit oder Motivation nicht alle am Halbfinale teilnahmen.
Die, die es taten, wurden gegen 11 Uhr am Samstagmorgen in einem Hörsaal des Gebäudes der Erziehungswirtschaft untergebracht, was an für sich schon bedrohlich genug klang.
Die anschließenden Voraussetzungen für die Teilnehmer, nämlich keine Hilfsmittel, wie Taschenrechner zu nutzen, nur einen einzelnen „Pangea - Bleistift“ und die Aufgaben auf dem Tisch zu haben, und kein Schmierpapier zu benutzen, führten weiterhin zu rauchenden Köpfen und reichlich Schrecken bei den Schülern von der dritten bis zur zehnten Klasse. Die Aufgaben taten dabei den Rest. Als Beispiel hier die zweite Aufgabe der zehnten Klassen:

Der Term 1+1*2+1*2*3+1*2*3*4+1*2*3*4*5…..*97*98*99 wird durch 5 geteilt. Wie groß ist der Rest?
(a) 0 (b) 1 (c) 2 (d) 3 (e) 4

Auch, wenn man bei dieser Aufgabe ein System anwenden konnte, gab es durchaus Aufgaben, die man auch ohne spezifisches System schnell durchrechnen musste.
Nach einer Stunde waren die meisten recht erleichtert, das Hirn wieder mit sinnloseren Dingen entspannen zu können und warten nun wahrscheinlich gespannt auf die Auswertung, die laut der Pangea-Website Mitte dieser Woche erfolgen soll.

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