Nach langer Zeit des Wartens auf die neue Mensa, war diese zum
ersten Mal am 26. Mai für alle Schüler geöffnet.
In die neue Kantine des Athenaeums, die die „Kabuschka“ ersetzen
sollte, wurden viele Erwartungen gesetzt. Nun ist es natürlich
interessant zu wissen, wie sie von den Schülern aufgenommen wird.
Am Tag der Eröffnung herrschte große Aufregung. Man durfte vorher
noch keinen Blick in die neu eingerichteten und gestalteten Räume
der Mensa werfen.
Der erste Eindruck ist, dass es hell und freundlich erscheint.
Jedoch sinkt die Begeisterung, als die Schüler die lange Schlange
erblicken, die fast aus dem ehemaligen Erdkundetrakt herausragt.
Daran hat sich also nichts geändert. Wird hier jeder versorgt
werden?
Erstaunlich schnell kommt man der Theke, wo das Essen ausgegeben
wird, näher. Alles ist offener - da ist keine Tür durch die das
Essen hektisch gereicht wird. Stattdessen haben die Schüler
Einblick in die große, saubere Küche mit Fensterfront. Dort werden
die Essensteller auf eine Theke gestellt, wo man sie sich wegnehmen
kann. Am Ende der Schlange wird dann bezahlt.
Neue Mensa endlich in Betrieb!
von Luise Kranzhoff


Unter den Helfern und Unterstützern der Mensa sind bekannte
Gesichter. Die Betreiber, die jeden Tag (außer freitags) dafür
sorgen, dass jeder sein Essen bekommt, sind also gleich geblieben
und immer noch höchst engagiert.
Auch die günstigen Preise haben sich nicht verändert.
In den ersten Tagen gibt es immer Nudeln mit Bolognese, ab dem
zweiten Tag kommt jedoch eine Auswahl an anderen „einfachen“
Gerichten dazu.
Die „Mensa-Lotsen“, Schüler aus der zehnten Klasse, die sich
freiwillig gemeldet haben, helfen dabei, sich zurechtzufinden und
sorgen für Ordnung in den ersten Wochen.
Die Schüler sind nicht völlig begeistert von der Mensa, aber sie
können nicht abstreiten, dass die Sitzgelegenheiten in zwei Räumen
ein großer Vorteil sind. So müssen sie nicht mehr mit dem Essen auf
den Knien im Forum sitzen und die Gefahr, dass jemand von Suppe
übergossen wird, ist auch eindeutig gesunken.
Lehrer und Schüler sitzen zusammen auf den Bänken. Es ist aber
wichtig, sobald man fertig ist, aufzustehen und den Platz für
andere Schüler zu räumen, denn übermäßig viele Plätze gibt es
leider nicht.
Nach einigen Verwirrungen, wo man denn den Essensplan finden könne,
wurde auch dieses anfängliche Problem gelöst. Nun hängen die
Essenspläne an den Eingangstüren und an der Pinnwand im Gang des
Mensatraktes.
Eine Frage ist noch nicht geklärt: Heißt die Mensa einfach nur
„Mensa“ oder hat sie den originellen Namen „Kabuschka“ mit
übernommen?
Es bleibt abzuwarten, wie sich unsere neue Kantine entwickelt.



