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  1. 2014

Neue Mensa endlich in Betrieb!

von Luise Kranzhoff

Nach langer Zeit des Wartens auf die neue Mensa, war diese zum ersten Mal am 26. Mai für alle Schüler geöffnet.
In die neue Kantine des Athenaeums, die die „Kabuschka“ ersetzen sollte, wurden viele Erwartungen gesetzt. Nun ist es natürlich interessant zu wissen, wie sie von den Schülern aufgenommen wird.
Am Tag der Eröffnung herrschte große Aufregung. Man durfte vorher noch keinen Blick in die neu eingerichteten und gestalteten Räume der Mensa werfen.
Der erste Eindruck ist, dass es hell und freundlich erscheint. Jedoch sinkt die Begeisterung, als die Schüler die lange Schlange erblicken, die fast aus dem ehemaligen Erdkundetrakt herausragt. Daran hat sich also nichts geändert. Wird hier jeder versorgt werden?
Erstaunlich schnell kommt man der Theke, wo das Essen ausgegeben wird, näher. Alles ist offener - da ist keine Tür durch die das Essen hektisch gereicht wird. Stattdessen haben die Schüler Einblick in die große, saubere Küche mit Fensterfront. Dort werden die Essensteller auf eine Theke gestellt, wo man sie sich wegnehmen kann. Am Ende der Schlange wird dann bezahlt.

Unter den Helfern und Unterstützern der Mensa sind bekannte Gesichter. Die Betreiber, die jeden Tag (außer freitags) dafür sorgen, dass jeder sein Essen bekommt, sind also gleich geblieben und immer noch höchst engagiert.
Auch die günstigen Preise haben sich nicht verändert.
In den ersten Tagen gibt es immer Nudeln mit Bolognese, ab dem zweiten Tag kommt jedoch eine Auswahl an anderen „einfachen“ Gerichten dazu.
Die „Mensa-Lotsen“, Schüler aus der zehnten Klasse, die sich freiwillig gemeldet haben, helfen dabei, sich zurechtzufinden und sorgen für Ordnung in den ersten Wochen.
Die Schüler sind nicht völlig begeistert von der Mensa, aber sie können nicht abstreiten, dass die Sitzgelegenheiten in zwei Räumen ein großer Vorteil sind. So müssen sie nicht mehr mit dem Essen auf den Knien im Forum sitzen und die Gefahr, dass jemand von Suppe übergossen wird, ist auch eindeutig gesunken.
Lehrer und Schüler sitzen zusammen auf den Bänken. Es ist aber wichtig, sobald man fertig ist, aufzustehen und den Platz für andere Schüler zu räumen, denn übermäßig viele Plätze gibt es leider nicht.
Nach einigen Verwirrungen, wo man denn den Essensplan finden könne, wurde auch dieses anfängliche Problem gelöst. Nun hängen die Essenspläne an den Eingangstüren und an der Pinnwand im Gang des Mensatraktes.
Eine Frage ist noch nicht geklärt: Heißt die Mensa einfach nur „Mensa“ oder hat sie den originellen Namen „Kabuschka“ mit übernommen?
Es bleibt abzuwarten, wie sich unsere neue Kantine entwickelt.

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