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  1. 2014

Große Vielfalt beim AtheSommerSeminar

Hier geht es zum Tageblatt - Artikel vom 29.07.2014

"Applaus, Applaus!" für das ASS !!

"Applaus, Applaus!" für das ASS !!

Nathalie Neßler, Luisa Gosch (11)

Der Hund als Begleiter des Menschen – Frau Elss

Frau Elss arbeitet Privat selber mit Hunden und bringt in ihrem Seminar den Schülern bei mit Hunden umzugehen. Um den Schülern dies auch praktisch beizubringen, nimmt Frau Elss ihren Hund Joschi mit zur Schule und lässt die Schüler, die in einem Stuhlkreis sitzen, mit dem Hund arbeiten. Jeder Schüler durfte sich ein bisschen Trockenfutter nehmen und dann wurde die Aufgabe gestellt den Hund richtig zu Füttern. Dazu erklärt Frau Elss, was dabei zu beachten ist und wie man die Körpersprache des Hundes deuten kann. Danach kommen weitere Übungen, wie dem Hund zum Beispiel den Befehl „Sitz“ zu geben. Um die Situation des Streichelns aus der Sicht des Hundes zu verdeutlichen, lässt Frau Elss die Kinder ihre Augen schließen und versetzt sie in die Situation des Hundes.

Stärkster Schüler-sportlichstes Mädchen - Herr Trautmann

In dem Sport-Seminar bietet Herr Trautmann den Schülern (5.-7. Klasse) die Möglichkeit sich miteinander zu messen in verschiedenen Disziplinen und über sich hinaus zu wachsen. Die befragten Schüler haben dieses Seminar gewählt, da sie selber sehr Sport interessiert sind und vor allem die Jungen spielen Fußball in einem Verein. Am Besten gefiel den Schülern, dass auch Spiele wie Völkerball gespielt wurden.

Chemie im Krimi - Frau Buck und Frau Schmidt

Die Schüler (5.-11. Klasse) arbeiten in diesem an verschiedenen Stationen, theoretische und praktische. Unter anderem machen sie Gipshandabdrücke oder vergleichen auch Fingerabdrücke. Die meisten Schüler interessiert dieses Seminar sehr, da sie Krimis mögen und auch Chemie spannend finden. Durch die Stationen bringt Frau Buck viel Abwechslung in das Seminar, sodass den Schülern auch nach mehreren Stunde noch etwas neues geboten wird.

Experimente mit Papier - Herr Lünstedt

Die Schüler (5.-7. Klasse) bekommen hier verschiedene Aufgaben zu dem Thema Papier. Zum Beispiel stehen den Schülern zwei Blätter Papier und eine Schere zur Verfügung, um einen Behälter zu bauen, der möglichst lange dem Wasser stand hält. Das Wasser wird hinein gegossen und dann wird die Zeit gemessen. Nick aus der 7f3 sagte: „Papier ist cool!“, auf die Frage, warum er das Seminar gewählt hat. Auch andere Schüler haben im Laufe des Seminars gemerkt, wie viel man eigentlich mit Papier machen kann und haben immer mehr Spaß an den Versuchen.

Entspannendes zum Abschluss - Frau Grewe

Das Motto dieses Seminars ist Entspannung pur. Nach einem kleinen Frühstuck haben alle Zeit ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen, indem sie verschiedene Mandalas ausmalen können. Später macht Frau Grewe mit ihren Schülern (6.-11. Klasse) eine entspannte Traumreise.

Kammermusik mit Streichinstrumenten - Herr Veit

Die Schüler (5.-11. Klasse) finden sich zu Gruppen zusammen und proben dann separat Stücke. Die Schüler der unteren Klassenstufen sind alle aus der Musikklasse und die älteren sind ehemalige Musikklassenschüler. Hauptsächlich üben sie klassische Werke von zum Beispiel Bach oder Mozart ein, aber auch moderne Stücke von zum Beispiel Alexander Rybak sind dabei. Die Schülerinnen und Schüler haben viel Spaß daran untereinander zu üben und auch einige Sachen auszuprobieren.

Mit Händen, Gesicht und Füßen-Einführung in die Deutsche Gebärensprache - Herr Kotte

Herr Kotte hat vor seinem Referendariat an unserer Schule in Zusammenarbeit mit der Kirche mit Gehörlosen gearbeitet und ist deswegen mit der Gebärdensprache gut vertraut. In dem Seminar gibt er einen kleinen Einblick in die grundlegenden Kenntnisse der Gebärdensprache und lehrt den Schülern einfache Sätze und Fragen („Wo wohnst du?“-„Ich komme aus Stade“), sowie das Alphabet. Die meisten Schüler wählten das Seminar, weil sie allgemein sehr an Sprachen interessiert sind und mal etwas ganz neues ausprobieren wollten.

Energiesparen in der Schule - Herr Schwarz

Die Schüler (5.-11. Klasse) sammeln in diesem Seminar Ideen, wie man am Athenaeum Energie sparen könnte und lernen ganz neue Methoden des Energiesparens kennen. Alexander H. aus der Jahrgangsstufe 11 erzählte uns von seinem Interesse an dem umweltbewussten Umgang mit Energie, welches er seit der 10. Klasse schon hat. Abschließend fügte er hinzu: „Energie ist geil!“. Auch Frederic H. (11. Klasse) ist sehr interessiert daran energiesparend im Sinne des Athenaeums zu handeln.

Tanzen

Christiana Schütte (1)

Auch zum diesjährigen ASS gibt es wieder ein vielfältiges Angebot an Seminaren, die ein paar Tage vorab von den Schülern des Athenaeums der Klassen 5-11 gewählt worden waren.
Fünf Tage lang können die Schüler an vielen verschiedenen, interessanten Seminaren teilnehmen, allein schon am zweiten Tag des Athe Sommer Seminares werden insgesamt rund 55 Seminare angeboten, es gibt also genug Auswahlmöglichkeiten für die Schüler in diversen Spaten. Unter anderem werden zum Beispiel die Einführung in die deutsche Gebärdensprache, ein Tanzkurs für Anfänger, ein Karate- und Taekwondokurs oder ein Seminar zur eigenen Videoproduktion angeboten.
Natürlich begleiteten auch wir, die ASS Reporter, in diesem Jahr wieder das ASS unter der Anleitung von Herrn Trau und berichten euch, wie es bei den einzelnen Seminaren zugeht und was die Teilnehmer in diesen Tagen an spannenden Dingen lernen und erleben.
Am Donnerstag schauen wir in den Einsteiger Tanzkurs von Frau Winkler und Herrn Washof. 13 Tanzpaare wollen hier erste Walzer-,Cha Cha Cha- und Disco-Fox-Schritte in unserer Aula erlernen.

Dazu führten Frau Winkler und Herr Washof gemeinsam die Schritte
vor…

Dazu führten Frau Winkler und Herr Washof gemeinsam die Schritte vor…

Besonders gut gefiel das Seminar Jennifer Schmich und Julia Zastrau
aus Jahrgang 11. Jennifer hat im Gegensatz zu Julia schon
jahrelange Tanzerfahrung, doch auch Julia hat großen Spaß bei der
Sache.

Besonders gut gefiel das Seminar Jennifer Schmich und Julia Zastrau aus Jahrgang 11. Jennifer hat im Gegensatz zu Julia schon jahrelange Tanzerfahrung, doch auch Julia hat großen Spaß bei der Sache.

Der fitte Vormittag

Anna Niemann (11) und Malin Pape (11)

Das Seminar „Fitter Vormittag“ wird von den Schülerinnen Josefine Kaiser, Bianca Lemcke und Sarah Nieschulze aus dem 11. Jahrgang geleitet und an allen ASS-Tagen angeboten.
Die Schülerinnen kamen auf die Idee, ein eigenes Seminar anzubieten, weil zum einen die Angebote dieses Jahr ihrer Meinung nach eher eintönig waren und zum anderen sie so einmal die Chance nutzen wollten, ein Seminar zu leiten, um den Schülern etwas zu vermitteln und Verantwortung zu übernehmen. Deshalb haben sie auch das Thema „Fitter Vormittag“ ausgesucht, denn gesunde Ernährung und Sport waren in nicht vielen Seminaren enthalten, werden aber immer interessanter und beliebter bei jungen Menschen.
Von jedem Teilnehmer wird im Vorfeld etwas Geld eingesammelt, um die Lebensmittel, die für das Frühstück und das Mittagessen benötigt werden, zu bezahlen. Gesundes Obst und Gemüse sowie Müsli und Naturjoghurt kaufen die Seminarleiterinnen frisch vor Beginn des Seminares ein. Als erstes gibt es eine Vorstellungsrunde, um sich etwas kennenzulernen. Dann kann sich jeder ein gesundes Frühstück nach Belieben zusammenstellen. Auch wir dürfen probieren und es hat uns, wie auch allen anderen, sehr gut geschmeckt. Während des Frühstücks herrscht eine entspannte Atmosphäre und es wird ein „Mädchen-Film“ angeschaut.

Nach dem gemeinsamen Abwaschen recherchieren die Schüler in Zeitschriften über Fitness und Ernährung und stellen ihre Ergebnisse vor. Ergebnisse wie „Schlank durch kalte Gummibären“ und „Bekämpfung von Heißhunger durch Lachen“ führte zu Erstaunen und Gekicher im ganzen Kurs.
Anschließend begibt sich die Gruppe, ausgerüstet mit Yogamatten, zum Sportplatz, wo sie mit Dehnung und Yogaübungen beginnt. Josefine und Sarah machen Übungen („Die Kobra“ oder „Der Hund“) vor und die Schülerinnen machen diese unter leichtem Gelächter nach. Nach einiger Zeit lässt das Kichern allerdings nach und den Mädchen steht der Schweiß auf der Stirn.
An dem Kurs nehmen ausschließlich Mädchen teil, die alle zwischen 14 und 15 Jahren alt sind. Aus ihren Aussagen geht hervor, dass ihnen vor allem die selbstständige Zusammenstellung eines gesunden Essens gefallen hat und die sympathische Art der Betreuerinnen. Auf die Frage, wieso die Mädchen dieses Seminar gewählt haben, kommt meistens die Antwort, dass sie sich einen entspannten Vormittag mit gesundem Essen erhofft haben. Außerdem wollten sie sich über gesunde Ernährungsmöglichkeiten informieren und Yoga kennenlernen, weil man, wie ein Mädchen sagte, von Yoga glücklich werden soll.
Das Seminar hat sowohl bei den Teilnehmerinnen als auch bei uns einen positiven Eindruck hinterlassen. Man hat tatsächlich neue Dinge über gesunde Ernährung erfahren und konnte viel selbstständig ausprobieren. Allerdings ist es fraglich, ob die Yogaübungen tatsächlich so entspannend waren, da wir durch eigenes Probieren sagen können, dass die Übungen wirklich sehr anstrengend sind.

Club der Dichter

Luca Strietzel-Kroon (8f2) & Ben Buchholz (8f2)

Heute haben wir, die Schüler des ASS-Kurses “Athereporter“, die Teilnehmer vom „Club der Dichter“ zu ihrem heutigen Tag interviewt. Zunächst fragten wir diese, weshalb sie das Seminar gewählt haben, wo eine ziemlich bunte Mischung aus Gründen entstand.
Die einen liebten das Dichten und Schreiben und gingen diesem auch ernsthaft und mit Begeisterung nach. Die anderen meinten, sie hätten „keinen anderen Kurs gefunden“.
Auf die Frage, warum sie dieses Seminar anbietet, sagte Frau von Borstel: „Ich möchte den vielen Schreibtalenten dieser Schule die Möglichkeit geben, ihre Fähigkeiten auch in der Schule unter Beweis zu stellen.“
Zu Beginn des Seminars listeten die Schüler Beispielthemen für Gedichte auf und untersuchten und analysierten die verschieden Reimschemata von Gedichten.
Anschließend wurden den Schülern bekannte und vielleicht unbekannte Gedichte vorgestellt, an welchen sie sinnbetontes Lesen übten.
Zum Schluss mussten sie selbst ran und Gedichte verfassen. Zur Steigerung der Kreativität konnten sie Musik hören oder sich in den Schulgarten setzen, um mit voller Konzentration zu dichten.
Leider konnten wir uns wegen des Redaktionsschlusses keine der Gedichte mehr anhören.
Zu unserer Enttäuschung waren einige Schüler während unseres Interviews so unkooperativ und zeigten so wenig Interesse am Seminar selbst, dass sie auch unsere Fragen nicht beantworten wollten oder konnten.

Sketche schreiben

Alexander Ortmann, Jesse-James Winter 10FS4

Im Rahmen des diesjährigen Athe-Sommer-Seminars sind wir als Reporter in das Seminar „Sketche schreiben und spielen“ gegangen und bekamen einen kleinen Einblick, von dem wir euch im folgenden Text erzählen.

Wir wurden mit großer Freundlichkeit empfangen, als wir den Raum A110 betraten.
Das, was wir vom Seminar verpasst hatten, wurde uns von den Teilnehmern erklärt.
Im Forum wurde sich als erstes mit verschiedenen Übungen aufgewärmt, wie es im Fach Darstellendes Spiel, an das dieses Seminar angelehnt ist, üblich ist. Dies diente zur Lockerung und Vorbereitung auf das später anstehende Spielen. Außerdem stärken die in Gruppen durchgeführten Übungen den Zusammenhalt und das Gemeinschaftsgefühl, wie uns die Leitung, bestehend aus Mindy Schütt, Laura Meier, Maja Kosklowski und Jo Ann Kammrath mitteilte.

Zur weiteren Vorbereitung suchten die Schüler Informationen über Sketche heraus und fassten diese in einem Tafelbild in Form einer Mindmap zusammen.

Die Schüler sahen sich auch Sketche berühmter Künstler an (Loriot) und analysierten diese.
Die Arbeitsatmosphäre war gut, da sich jeder Teilnehmer gut kannte. Die Produktivität der Gruppen spiegelte sich vor allem in dem erwähnten Tafelbild wider.
Nun galt es, sich in Dreier- und Fünfer-Gruppen Sketche auszudenken.
Dabei muss vieles beachtet werden, da das Kriterium für einen Sketch sehr eingeschränkt ist: Ein guter Witz muss gefunden und in eine 5-10 minütige Aufführung verpackt werden.
Dazu durften sich die einzelnen Gruppen auf dem gesamten Schulgelände verstreuen, wie zum Beispiel die Gruppe um Leon D. welche wir in den Schulgarten begleiteten und ihnen beim Arbeiten zusahen.
Wir fragten einige Schüler, warum sie dieses Seminar gewählt hatten, und immer kam als Antwort „das Interesse am darstellendem Spiel."
Am Ende des Seminars erzählten sie uns, dass ihnen das Seminar sehr gefallen hat und vor allem "die Arbeitsmoral und die Produktivität, sowie die Leitung sehr hilfreich und gut gewesen ist."

ASS- Auch ein Synonym für Schwänzen?

Kerrin Brunckhorst / Elena Peters / Lea Saupe

ASS- das Athe SOMMER Seminar. Wie bezeichnend es doch ist, dass das Athenaeum in seiner Projektwoche den Sommer vor das Seminar stellt. Es scheint mehr denn je, dass das ASS nichts weiter ist als eine künstliche geschaffene Zeitblase zwischen Unterricht und Sommerferien. Sobald die Tinte der Noteneintragung getrocknet ist, scheinen auch wir dazu verdammt zu sein, zwischen sinnlosem Gespiele und unproduktivem Umhersitzen zu vertrocknen. Der Unterstufe mag man den spielerischen Spaß noch gönnen, da im Schulalltag oft genug vergessen wird, dass es sich um Kinder handelt. Das ASS stellt für Mittel- und Oberstufe hingegen einzig und allein den scheinbaren Rekord in der größten Auswahl unattraktivster Angebote dar. Da braucht es nur noch ein Quäntchen morgendliche Unlust und schon stellt sich einem die Frage: „Warum bin ich eigentlich hier?“. Wieso sonst wird es für nötig empfunden, uns Schülern einen Athepass als Kontrolle für Anwesenheit mitzugeben? Sollten die Seminare nicht Gewährleistung genug sein, dass die Schüler kommen? Die Angebote werden schon lange nicht mehr nach Inhalt ausgesucht, lieber richtet man sich nach Sympathie mit dem Lehrer und die Aussicht auf einen kurzen wie entspannten Schultag. Dabei läge eine Modifizierung des ASS zu einem Programm, das nicht zum Schwänzen einlädt, sondern tatsächlich gerne genutzt werden könne, gar nicht mal so fern. Die letzte Schulwoche sollte eher dazu genutzt werden, um der Mittelstufe aufzuzeigen, was sie in den nächsten Jahren erwarten wird. Zahlreich sind die Beispiele von Schülern, die überfordert von den Erwartungen in ihren Prüfungskursen nochmals kurzfristig in der Oberstufe umwählen müssen. Fragen nach eigenen Interessen abzuklären und ein konkretes Bild seiner schulischen Fähigkeiten zu zeichnen, wäre wesentlich gewinnversprechender als das fünfstündige Üben in wahllosem handwerklichem Geschick. Über der Oberstufe schwebt das gesamte Jahr mit bedrückender Kontinuität das drohende Schwert von Zeitdruck und limitierten Schulstunden. Zusätzlich zu dem kommt die Tatsache, dass das nächste Semester sehr kurz ist und folglich intensiv ablaufen muss. Das ASS strotzt daher für die Oberstufe mehr als für alle anderen vor Sinneslehre und stößt auf dementsprechend große Ablehnung. Hätte man den Anspruch, ein Programm auszuhängen, das der Wahrheit entspricht, hießen vermutlich 90 Prozent der Seminare „Lethargie“. Man könnte dem ganz einfach vorbeugen, indem man zukunftsorientierte, brauchbare Seminare anbietet. Die Seminarfächer sind nicht in der Lage, dem Ansturm der Fragen von Schülern gerecht zu werden. Die Fülle der Fragen reicht über Unklarheiten bei Auslandsjahren, fehlenden Informationen für Bewerbungen bis hin zu Klärungsbedarf bei Studiumsfragen.
Doch anstatt dass man sich den Problemen der vergeudeten Zeit stellt, führt man das Gewohnte wie im Trott weiter. Es macht den Anschein, als ob man in produktiven, brauchbaren Seminaren die Nadel sieht, die die künstliche Zeitblase des Nichtstuns zum Platzen bringen könnte. Leider lässt sich vertane Zeit nicht recyceln.

Speedminton

Bianca (8f2) / Till (8f2)

Schon von weitem kann man sehen, wie Schüler über den Sportplatz rennen und immer wieder auf einen kleinen Ball eindreschen. Wir werfen einen genaueren Blick auf das Seminar „Speedminton“.
Der Leiter des Seminars, Andreas Heydasch, informiert uns über die Sportart. Erfunden wurde Speedminton, das sehr dem Badminton ähnelt, 1993 in Deutschland von Berliner Studenten. Anders als beim Badminton hält man einen viel kleineren Schläger in der Hand und spielt mit einem von vier verschiedenen Speedern (Bällen). Diese sind ebenfalls kleiner und schwerer als die beim Badminton, um weitere Strecken zu erreichen und bei Wind auch draußen spielen zu können. Da dieser Sport im Schulunterricht leider nicht durchgenommen wird, wollte Herr Heydasch dieses Seminar anbieten und Schüler reinschnuppern lasen.
Heute sind 13 Schüler auf dem Sportplatz, von denen wir einige interviewt haben. Kim (15) erzählt uns etwas über den Ablauf. So begannen sie zunächst mit einer Einweisung in die Welt des Speedmintons. Dazu sahen sie ein Video, in dem die Grundregeln dieses Sports gezeigt werden. Und dann ging es auch schon los: Zunächst probierte jeder für sich, den Ball zu spielen und in der Luft zu halten. Anschließend ging es dann auf den Sportplatz. Nun hieß es, sich in Zweiergruppen aufzustellen und schon flogen die die Bälle über das Feld.
Sören hat dieses Seminar ausgewählt, da er Sport mag und alle anderen Seminare nicht nach seinem Geschmack gewesen sind. Er sagt, es gefällt ihm sehr, obwohl er vorher keine Erfahrung mit Speedminton hatte. Sören würde das Seminar jederzeit wieder wählen und es weiter empfehlen.
Da das Seminar von Herrn Heydasch geleitet wird, war es Justin (14) und Felix (15) wichtig, es zu belegen. Die beiden sind aktive Badmintonspieler im VFL Stade und werden dort von ihm auch trainiert.
Von dem Sport war Jimmy (15) anfangs gar nicht überzeugt, als er ihn aber ausprobierte, äußerte er sich jedoch positiv.
Alle Teilnehmer waren zufrieden mit dem Seminar von Herrn Heydasch, welcher es hervorragend leitete, und erklärten, es sei eine gelungene Wahl gewesen.

Schwedisch für die Ferien

Marie (9l1) & Celine (9f1)

Svenska är kul! - Na, alles klar? Bei uns zuerst auch nicht, doch nachdem wir das Seminar ''Schwedisch für die Ferien'' von Frau Müller-Reinecke besucht haben, kamen wir der Sache schon etwas näher.
Auf die Frage, wieso die Lehrerin gerade dieses Seminar-Thema wählte, berichtete sie uns, dass ,,die ehemalige Schwedisch-AG und das Schwedischaustauschprogramm in den letzten Jahren eingeschlafen sind".
Die 18 Schülerinnen und Schüler lernten zu Beginn das schwedische Alphabet und einige Sprichwörter. Weiterführend lernten sie dann Krimis aus dem Schwedischen kennen und wie man sich in dem sprachlich unbekannten Land vorstellt.
Da diese Sprache eine sehr ungewohnte Aussprache hat, wurde sie von einigen als peinlich empfunden. Aber mal ehrlich: „Mat gör människor glada“ hört sich doch echt lustig an. Die Bedeutung müsste aber auf viele von euch zutreffen: Essen macht glücklich!

Trotz alledem hatten wir den Eindruck, dass eine unterschiedliche Arbeitsatmosphäre herrschte, was uns eine Schülerin im Interview bestätigte. Einige waren sehr motiviert dabei und konzentrierten sich, doch andere waren gar nicht richtig bei der Sache und haben sich gelangweilt, was uns sehr deutlich aufgefallen ist.
Das könnte daran liegen, dass einige zu spät gewählt haben und dadurch nur noch eine geringe Auswahl bestand. Also hier ein Tipp von uns: Wählt nächstes Jahr rechtzeitig, dann macht das ASS allen viel mehr Spaß!
Als Fazit können wir festhalten, dass sich die Lehrerin viel Mühe gegeben hat, was aber nur für die von Vorteil war, die sich wirklich für Schwedisch interessierten. In diesem Sinne wünschen wir allen, die in den Ferien nach Schweden fahren, viel Erfolg beim Verständigen und har en fantastisk semester!

Fotostory

Laura Martens, Melina Ossenbrügge, Melanie Schultheiß

„Ich liebe es, Fotos zu machen“, sagt Lara aus der 8m, als wir gerade den Raum betreten. Manche sind jedoch auch anderer Meinung, wie wir schnell herausfinden. Beim Skizzieren fragen wir die Schüler zuerst, warum sie dieses Seminar gewählt haben und bekommen erstaunlich viele Antworten, wobei wir Sätze wie „Es war nichts anderes frei“ oder „Meine Freundin hat mir dieses Seminar vorgeschlagen“ sehr oft zu hören bekommen. Ganz stolz erzählt uns Niklas aus der 7l, dass sie sich für eine Story entschieden haben, in der ein Mädchen gestalkt wird. Eine ähnliche Idee hatte auch eine weitere Gruppe, wobei diese sich in ihrer Story mit dem Thema „Mobbing“ auseinandersetzt. Nachdem alle Skizzen angefertigt sind, geht es darum Material zu besorgen. „Wir brauchen Ketchup!“, ruft Carla aus der 8f2. Ausgerüstet mit Kamera und Ketchup geht es los in Richtung Heyderich, um dort die gewünschte Story umzusetzen. Als die Fotos geschossen sind, müssen die Bilder bearbeitet –Sprechblasen eingefügt werden, damit die anschließende Präsentation auch hoffentlich bei allen gut ankommt. Nach kleinen anfänglichen Schwierigkeiten sind mit dem Endergebnis alle Gruppen zufrieden. „Das Fotografieren hat uns am meisten Spaß gemacht“, hier sind sich alle Schüler ausnahmsweise mal einig. Da viele nicht zum ersten Mal hinter der Kamera standen, sind die Bilder, wie die Schüler nachher selber am Computer feststellen, sehr gut geworden. Mit viel Spaß und Ketchup am Knie endet das Seminar am Donnerstag, den 24. Juli 2014.

ASS TEIL 2

Nathalie Neßler, Christina Brandt (11)

Wer baut das schnellste Solarauto? - Herr Vanhoefer

Herr Vanhoefer baut mit den Schülern ein mit Solarenergie betriebenes Auto. Den ganzen Vormittag lang bauen die einzelnen Schüler an den Einzelteilen und der Elektronik für die kleinen Autos. Auf dem Lehrerpult steht ein fertiggebautes Modell als Vorlage für die Schüler und als erster Eindruck für das, was sie dort bauen. Die Seminareilnehmer haben dies gewählt, weil sie Physik interessiert sind und sich darauf freuen, mit ihren selbstgebauten Autos ein Wettrennen zu fahren. Andere finden es positiv, dass die Arbeit den ganzen Vormittag lang dauert und sie immer etwas zu tun haben. Ein Schüler sagte, dass dieses Thema mal etwas neues und spannendes ist, was man im Physikunterricht an sich nicht machen würde.

Spiele erfinden - Jan-Hendrik Nink, Eike Heller, Oliver Micke

Jan-Hendrik, Oliver und Eike (beide 11. Jahrgang) bieten den Schülern in diesem Seminar die Möglichkeit ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. In kleinen Gruppen denken sich die Schüler ein Konzept für ein neues Spiel aus und setzten es dann im laufe des Tages um. Ein Schüler erzählte uns, dass er sich schon zu Hause überlegt hatte ein „Monopoly-Horneburg“ zu basteln. Dann hat er sich aber kurzfristig doch um entschieden und dachte sich das Konzept für sein Spiel „Camp Wars“ aus, welches er dann mit seinen Freunden ausarbeiten möchte. Die Seminaranbieter wollten dieses Seminar gerne für die Schüler bereitstellen, da sie selbst das Seminar in den letzten Jahren besucht haben und es ihnen sehr viel Spaß gemacht hat. Während unserer Befragung zeigte Jan-Hendrik uns sein Spiel, welches er in einem der letzten Athe-Sommer-Seminare „erfunden“ hat.

Rund um Milch, Margarine und Ei - Herr Krömer und Frau Seel

Als Einführung in das Seminar starten Herr Krömer und Frau Seel mit ihren Schülern (7.-11. Klasse) eine Milchverkostung. Bei dieser stehen elf verschiedene Milchsorten bereit (H-Milch, Frischmilch 1,5/3,5/3,8, Sojamilch, Kondensmilch, Reismilch, Mandelmilch, etc.). Jeder durfte mit einem Strohhalm probieren, ohne zu wissen, welche Milch er trinkt. Auch wir durften probieren und haben gemerkt, wie schwer es ist Milchsorten von einander zu unterscheiden. Danach wurden die Vermutungen der Schüler zusammengetragen. In einem späteren Versuch stellen die Schüler in kleinen Gruppen selber Käse her aus erhitzter Milch und Zitronensäure. Die Seminarteilnehmer sind alle sehr in Naturwissenschaften interessiert und fanden das Thema sehr interessant. Alle sind begeistert von den verschiedenen Versuchen, die Herr Krömer und Frau Seel ihnen anbieten.

Spiele-Parcours - Frau Sensenschmidt

Frau Sensenschmidt stellt den Schülern (5.-8. Klasse) verschiedene Spiele (Crocket, Riesenbowling, etc.) zur Verfügung, welche sie draußen vor dem Neubau spielen konnten. Bei der Befragung der Schüler fiel auf, dass sich fast alle Schüler etwas anderes unter dem Seminar vorgestellt hatten. Die meisten Schülerinnen und Schüler haben gedacht das Seminar würde in der Turnhalle stattfinden und verschiedene Parcours-Übungen beinhalten. Auf Grund dessen waren viele sehr enttäuscht und schon am Anfang etwas lustlos und unmotiviert.

Kampfkunstseminar - Hanna Pochadt, Leo Burger, Derya Ege, Lanrianna Peters

Die vier Seminaranbieter (alle 11. Jahrgang) sind erfahrene Kampfsportler und wollen den Schülern einen Einblick in die Kampfsportarten Karate und Taekwondo, aber auch in die Selbstverteidigung bieten. Die Schüler haben viel Spaß und auch Herr Rieckmann hatte viel Freude an den verschiedenen Übungen. Die Schülerinnen und Schüler sind alle interessiert an der Sportart und manche haben auch schon Kampfsporterfahrung, aber haben noch nie eine dieser beiden Stile ausprobiert. Alle machen konzentriert mit achten auf die einsatzbereiten Kampfsportler. Derya hofft sehr, dass das Seminar Interesse am Kampfsport bei den Schülern weckt.

Speedminton - Anywhere, anytime - Herr Heydasch

So gut wie jeder kennt Badminton, aber kaum einer kann sich unter dem Begriff „Speedminton“ etwas vorstellen. Aus diesem Grund haben auch viele Schüler (9. -11. Klasse) das Seminar, welches Herr Heydasch anbietet, gewählt.
Speedminton, oder auch Speed Badminton genannt, ist eine Sportart die Elemente des Badminton, Squash und Tennis enthält und bei der das Spieltempo erheblich höher ist, als beim gewöhnlichen Badminton. Die Schläger erinnern eher an einen Squash-Schläger und es gibt auch kein Netz in der Mitte des Spielfeldes.
Nachdem die Spielregeln erklärt wurden, sollen sich die Schüler erstmals mit dem Schläger und dem Spielball, dem Speeder, vertraut machen und ein paar Aufwärmübungen machen. Danach geht es nach draußen, damit die Schüler mehr Raum haben und auch unter größerem Schlagaufwand ausprobieren können, wie diese Sportart funktioniert. Fast alle Schülerinnen und Schüler sagten, dass ihnen Speedminton besser gefällt, als das normale Badminton. Alle haben viel Spaß und sind mit viel Elan konzentriert dabei. Dies ist eine Gelegenheit für die Schüler etwas Neues auszuprobieren, was nicht im normalen Sportunterricht angeboten wird. Der Meinung der Schüler nach könnte man sich allerdings einmal Gedanken darüber machen dies zu ändern.

Das Entspannenste vom Entspannenden

Alex Rieks und Erik Hohmann

Alle träumen doch davon, Mandalas zu malen. Mandalas sind Hilfsmittel, um durch die Darstellung von Göttern, Landschaften oder Zeichen komplexe religiöse Zusammenhänge verinnerlichen zu können. In dem Seminar „Entspannendes zum Abschluss“ ließ Frau Grewe es jedoch zunächst ruhig angehen: Zunächst konnten sich alle noch stärken, um genug Energie zu haben, um die Entspannungsübungen durchzuführen. Doch dann ging es endlich zur Sache. Durch die bunten Mandalas sollten die Gefühle der Schüler so angeregt werden, dass sie sich die wundervollen Traumreisen perfekt vorstellen konnten. Viele Teilnehmer waren so in ihre Reise vertieft, dass sie für unsere Interviewfragen keine Zeit hatten.
Allerdings ließen viele Teilnehmern durchblicken, dass sie dieses Seminar auch im nächsten Jahr wählen würden, um einen entspannenden Vormittag in der Schule verbringen zu können.

Experimentierlabor-Bauernhof

Yvonne Wiesner (8f1) Silja Freydanck (9m) und Tamara Suckow (9m)

Das merkwürdig klingende Seminar „Rund um Milch, Margarine und Ei“ entpuppt sich als Experimentierlabor. Herr Krömer ist ein sehr experimentierfreudiger Lehrer, der versucht, den Teilnehmern auf interessanter Weise ein tiefergehendes Verständnis für Milch, Margarine und Ei zu geben. Dieses Seminar ist auch auf sein Fach Chemie bezogen und mit Milch als Grundlage kann man viele verschiedene Produkte wie zum Beispiel Kunststoff oder die herkömmlichen Dinge wie Käse, Quark herstellen. Da man solche Themen leider nicht im Schulunterricht durchnehmen kann, wollte er sich mal einen ganzen Vormittag Zeit nehmen, um es den Schülern näher zu bringen.
Leider nahmen einige Ausnahmen dies nicht so auf und wirkten eher desinteressiert und gelangweilt. Sie wählten dieses Seminar meist nur, weil alle anderen Seminare belegt waren. Dennoch waren die Teilnehmer in der Überzahl, denen es Spaß machte und die interessiert an den Experimenten zu Milch, Margarine und Ei arbeiteten. Das Highlight: eigene Butter mit Hilfe der Chemie herzustellen.

Einladungs- und Glückwunschkarten basteln

Elias Schröder und Nico von der Born

Freitag, der 25. Juli 2014: ein zunächst schwarzer Tag für die Einladungs- und Glückwunschkartenselbstbastler!

Im Rahmen des AtheSommerSeminars bot Herr Kohlmann ein Seminar zum Erlernen des Selbstbastelns einer Einladungs- und Glückwunschkarte an, an dem leider nur Schülerinnen teilnahmen.
Zunächst belehrte Herr Kohlmann die Teilnehmerinnen über die Formate, damit ihre Karten später auch in einen Umschlag passen und ließ dann ihrer Kreativität freien Lauf. Doch die Schülerinnen stellten zunächst eine höchst unmotivierte und unkreative Teilnehmerschaft dar. Sie waren sehr unfreundlich und nicht bereit, auf unsere Fragen einzugehen. Herr Kohlmann machte auf uns aber den Eindruck, dass er Spaß daran hätte, selbst Karten zu basteln, denn für ihn ist die emotionale Ebene wichtiger als die gemütliche. Mit der emotionalen Ebene ist das Persönliche an der Karte gemeint und nicht einfach unpersönlich und gemütlich eine Karte zu kaufen. Er erzählte uns, dass er in seinen Karten stets einen Scherz verstecke und viel Liebe in solch eine Karte gehöre. Dennoch konnte er nicht alle Teilnehmerinnen motivieren, sich Mühe zu geben; die Körpersprache vieler drückte Unlust aus. Er selbst wirkte motiviert!
Dennoch gibt es eine gute Nachricht! Nachdem unsere ersten Eindrücke eher negativ waren, wurden wir bei einem zweiten Besuch eines Besseren belehrt: Letztendlich haben sich einige Schülerinnen doch viel Mühe gegeben und es sind einige sehr schöne Exemplare dabei herauskommen.

Kreativ, Spontan und Schnell – Ein erfolgreiches Trio

Malin Pape und Lea Saupe

Das Seminar Improvisationstheater wird sowohl von den Schülerinnen Christina Lüssow und Jennifer Schmich, als auch von dem ehemaligen Schüler David Peters angeboten. Improvisationstheater ist eine Form des Theaters, das hauptsächlich auf Spontanität und Einfallsreichtum aufbaut.
Christina Lüssow, die den 11. Jahrgang am Athenaeum Stade besucht, kam die Idee ein eigenes Seminar anzubieten, weil sie es für eine schöne Ergänzung des ASS-Programms empfand. Christina ist auch in ihrer Freizeit beim Improvisationstheater mit Leib und Seele dabei und wollte anderen Schülern diese spontane und ungezwungene Art des Theaters näher bringen. Sie bat David Peters um Unterstützung, der, obwohl er das Athenaeum dieses Jahr abgeschlossen hat, begeistert zusagte. Auch seine größte Motivation ist es ein abwechslungsreicheres Programm mitzugestalten und den Schülern etwas mitzugeben. Dabei betonte er mit einem Augenzwinkern seine tiefe Verbundenheit zum Athenaeum. Die beiden holten noch Jennifer Schmich mit ins Boot und schon war das Impro-Trio komplett.

Zu Anfang wird die Stimmung durch spaßige Aufwärmübungen wie zum Beispiel „Parkbank“, bei dem „Passanten“ durch andere vertrieben werden sollten, gelockert. Dabei wurden sowohl die Schüler als auch der betreuende Lehrer Herr Rüter sehr kreativ. Betrunkene, Krankheiten und aufdringliche „Perverse“ sorgten für Lacher und eine entspannte Atmosphäre. Weitere Spiele wie „Whiskeymixer“, „Synchronsprechen“ und „Was steht im Buch?“ brachten auch den Allerletzten zum Schmunzeln. Auch die Betreuer waren mit viel Humor bei der Sache und spielten gemeinsam mit den Schülern. Die gute Stimmung konnte auch nicht durch die kurzfristige Lärmstörung durch die Band nebenan zerstört werden. Stattdessen kümmerte sich der Betreuer David schnell um einen Ersatzraum und es wurde kurzerhand umgezogen.
Die Teilnehmer bestätigten unseren positiven Eindruck und waren sehr begeistert von dem Seminar. Während des Seminars wurden sie auch immer lockerer und die neugeweckte Kreativität ließ sich auch von außen beobachten.
Auf die Frage, weshalb sie das Seminar gewählt haben, kam des Öfteren die Antwort, dass sie es wegen der netten Betreuer das Seminar ausgesucht hätten. Außerdem hätte die Beschreibung des Seminars das Interesse geweckt und sie hatten sich vor allem von Christina eine Inspiration erhofft.
Das kreative Spielen und der Spaß steckten auch uns an und machten Lust auf mehr solcher spontanen Theaterübungen im Rahmen des ASS.

Joshi (8) hat sein Abitur gemacht!

Lea Hoffmann, Jonas Kubelke und Leonie Vollmers (alle 8fl)

,,Ich möchte auch einen Hund haben", sagte eine Schülerin.
Die Stimmung in dem Raum war sehr ruhig und gelassen, denn die Kinder hatten großen Respekt vor dem Hütehund Joshi. Als wir den Raum betreten, fing der Hund an zu knurren, ein Zeichen dafür, dass sich eine fremde Person nähert, wie Frau Elss es den Kindern erklärte. Sie signalisierte dem Hund, dass alles in bester Ordnung ist, und schon lag er wieder entspannt auf dem Boden.
Die Kinder wirkten sehr aufmerksam und berichteten uns vollkommen begeistert, was sie schon alles gelernt haben. Sie wissen nun, wie man einen Hund richtig streichelt und füttert. Außerdem vermittelte Frau Elss den Kindern, dass ein Hund nach § 91a BGB keine Sache ist, sondern ein Lebewesen.
Frau Elss erzählte den Kindern von aktuellen Fällen aus dem Stader Tierschutz Verein e.V. So ist ihm beispielsweise ein Fall bekanntgeworden, bei dem ein Hund vier Stunden in praller Hitze im Kofferraum gelassen vergessen wurde. Was das für ein Tier bedeutet, konnten die Seminarteilnehmer in einem kurzen Filmausschnitt sehen. Ein Tierarzt führte dazu ein Selbstexperiment durch. Er setzte sich in ein normal temperiertes Auto, welches in der Sonne parkt, und wartete ab. Mit der Zeit wurde es in dem Auto über 40°C heiß und der Arzt bekam schwere Kreislaufprobleme. Alle kamen zu dem Fazit, dass man also mit Hunden mindestens genauso gut umgehen sollte wie mit sich selbst.
Auf die Frage, warum sie dieses Seminar gewählt haben, bekamen wir oft die Antwort zu hören: „Ich habe selbst einen eigenen Hund und will wissen, wie ich mit dem Hund richtig umgehen kann!“.
Zu guter Letzt erzählte Frau Elss uns und den Kindern sichtlich stolz, dass ihr anwesender Hund nächstes Jahr als Schulhund in einer der neuen 5. Klassen den Unterricht begleiten wird. Dazu musste dieser, wie sie selber sagte, ein "Abitur" machen. Er wurde von einer Hundetrainerin und einer Tierpsychologin geprüft, fünf Stunden in der Schule begleitet und beobachtet. Er hat mit Auszeichnung bestanden!

Licht an und Aktion !

Alex Rieks und Erik Hohmann

Am Anfang war nur Nebel … doch dann kam Licht, aber es war nicht Gott, der den Nebel entstehen und schließlich spektakulär verschwinden ließ, sondern Marvin Ruder. Der Herrscher über die Licht- und Tontechnik des Athenaeums verschaffte heute den Besuchern seines Seminars den Durchblick durch seine Materie. Er lehrte das Bedienen über die tausenden Hebel und Regler der Mischpulte. Spielerisch lernten die Teilnehmer, diese zu bedienen. Das ist wichtig, da er in naher Zukunft die Schule verlassen wird und einen qualifizierten und interessierten Nachfolger sucht.
Die Teilnehmer empfanden das Seminar als „interessant“ und würden es „weiterempfehlen“. Leider konnten nicht alle gleichzeitig etwas machen, so dass einige warten mussten. Trotzdem fanden die Schüler die Einführung „spannend“ und könnten es sich vorstellen, die passende AG dazu zu belegen.

Origami - eine Kunst für sich

Alex Rieks und Erik Hohmann

Ob Hund, Pfau, Schwein oder Kranich – im Origami-Kurs von Frau Hangen galt es, aus Papier ‚Leben‘ zu erschaffen. Zunächst aber mussten Grundtechniken erlernt werden. Dazu nahmen alle Schüler buntes Papier ihrer Wahl und bastelten am Anfang die Standardfiguren nach einem Einsteiger-Video, welches Frau Hangen am Whiteboard zeigte. Bei den ersten Bastelversuchen lief im Hintergrund entspannende Musik.
Am Anfang waren alle noch gut dabei, aber von Tier zu Tier wurde es immer schwerer und immer mehr Schüler brauchten Hilfe bei den vielen Knicken. Dafür wurden die Origamis von Mal zu Mal schöner.
Für viele war dies eine Erfahrung, die sie sich zwar „nicht als Hobby“ vorstellen können, aber „nächstes Jahr wiederholen“ würden.

Schüler treten Lehrer!

Lea Hoffmann, Jonas Kubelke und Leonie Vollmers (alle 8fl)

Taekwondo, Karate und Selbstverteidigung war das Thema in dem Seminar „Kampfkunst“ von Hanna Pochadt, Leo Burger, Derya Sophie Ege und Lanrianna Peters. Eine ganz andere Stimmung erwartete uns in der Halle. Alle Schüler, die wir fragten, waren begeistert und motiviert. Wir bekamen Antworten wie ,,endlich kann ich mich besser verteidigen“ oder ,,dieses Seminar ist eines der ansprechendsten Seminare“. Schülerinnen und Schüler konnten ihre Aggressionen rauslassen oder aber sich weiterbilden, da manche Teilnehmer schon Erfahrung im Bereich der Kampfkunst gesammelt haben. Die vier sehr kompetenten Lehrer hatten bis zu elf Jahre Übung, die sie in fünf Stunden versuchten, an die begeisterten Schüler und Schülerinnen weiterzugeben. Eine der Lehrerinnen begann mit Kickboxen, ihre Liebe gilt aber nun dem Karate. In der fünften Stunde werden die Schülerinnen und Schüler, neben den zahlreichen Schlägen und Tritten, noch mehr über die Selbstverteidigung lernen. Die Halle war in zwei Bereichen unterteilt. In einem Teil wurde mit einem Polster geübt. Eine Schülerin bzw. ein Schüler hielt dieses und der/die andere übte die Tritte. So kam es, dass auch Herr Riekmann dran glauben musste. In dem zweiten Teil der Halle wurde zwar sanft, aber ohne Polster geübt. Dabei bekam Herr Rieckmann leichte Tritte in den Bauch, jedoch durfte er später auch sanft zurücktreten. Insgesamt ein schöner und abwechslungsreicher Tag für alle Beteiligten.

Speedminton – anywhere, anytime

Yvonne Wiesner (8f1) Silja Freydanck (9m) und Tamara Suckow (9m)

Herr Heydasch spielt selber engagiert in einem Badmintonverein und schrieb seine Examsarbeit über die Sportart Speedbadminton. Daher überlegte er sich, in diesem Jahr ein Seminar anzubieten, in dem die mit dem Badminton eng verwandte Sportart Speedbadminton den Schülern des Athenaeums näher gebracht wird.
Die Teilnehmer sahen sehr interessiert einem Einführungsfilm zu, in dem dargestellt wird, dass man diese Sportart an so unterschiedlichen Orten wie auf Dächern, am Strand und natürlich auch in einer Sporthalle ausüben kann. Größtenteils wählten Jungen dieses Seminar, jedoch gab es auch einige Mädchen, welche interessiert an einer sportlichen Aktivität waren. Trotz des in den letzten Tagen für Speedbadminton nicht geeigneten Wetters, machte Herr Heydasch das Beste daraus und die Teilnehmer hatten dennoch viel Spaß.

Vom Nazisymbol bis zum Schwedenkeks

Selina Gronau, Sophie Henke, Vanessa Urban

„Spielen wir hier fünf Stunden lang?“ – Das war der erste Satz, den wir von einem Schüler im Rahmen unserer Reportage hörten. Versinnbildlicht dies den gesamten Gesellschaftsspielkurs von Michelle Kanke und Gesa Knauff? Nein. Obwohl die Aussicht, fünf Stunden lang Spiele spielen zu müssen, für einige nicht sehr verlockend klang, schien die Stimmung doch heiter. Mit dem lila Maskottchen wurde die Stimmung gehoben und die meisten waren zu Witzen aufgelegt. Ein unerfreulicher, ja, erschütternder Vorfall ereignete sich am Mittwoch, ausgerechnet dem Auftakt des Seminarkurses: Ein Langfinger stahl eines der insgesamt sieben Spiele, die zur Auswahl standen. Dadurch ließ sich jedoch keiner den Spaß an Monopoly und Co. verderben. Dabei ist das gerade für die Kursleiterinnen ärgerlich, da sie als Schüler zum ersten Mal einen Kurs angeboten haben und die Spiele selber zur Verfügung stellten. Das Seminar war bei vielen nur 2. Wahl, dennoch haben alle intensiv bei den Spielen mitgemacht. Vor allem bei dem Spiel „Risiko“ war der Nervenkitzel kaum zu ertragen. Auch wenn das Seminar von vielen nur als Lückenfüller angesehen wurde, sollte man die Bereitschaft und den Enthusiasmus von Michelle Kanke und Gesa Knauff nicht unterschätzen. Chapeau!

Durch strategisches Geschick konnten wir den Leiter des Seminars „Napoleons Silberschatz“, Herrn Röder, gerade noch abpassen, bevor er mit seinem kleinen Kurs aufbrach, um eine Ausstellung über besagten Führer zu besuchen. Und über einen anderen Führer spricht er in seinen Seminarkursen „Neonazis: Lifestyle, Symbole, Codes“, an denen die Schüler deutlich größeres Interesse zeigen. Zusätzlich zu seinen anderen beiden Kursen hat Herr Röder auch noch für die literarisch Interessierten ein Schmankerl. Sein Seminar über Shakespeare bereitete ihm besonders große Freude. Man sieht, dass er ein breites Repertoire an geschichtlichen Seminaren zu bieten hat, welches eine gründliche Vorbereitung erfordert. Herr Röder versicherte uns, dass es natürlich anstrengend sei, aber dennoch viel Spaß macht. Zudem fragten wir uns: Ist das wirklich privates Interesse oder nur seine Pflicht als Geschichtslehrer? Er antwortete mit einem kecken Lächeln, das uns eigentlich schon Antwort genug war.

Zu guter Letzt besuchten wir den Kurs ,,Schwedisch für die Ferien“ von Frau Müller-Reinecke. Wir wurden dort mit einem freundlichen ,,Hej“ begrüßt. Alle Jahre wieder wird dieses Seminar angeboten, man kann es also schon einen Klassiker unter den Seminarkursen nennen. Obwohl die Volkshochschulen ein sinkendes Spracheninteresse beklagen, ist der Schwedischkurs doch immer voll besetzt. Die Lernbegierde der Deutsch- und Englischlehrerin hinsichtlich Sprachen ist sehr groß. Sie spricht unter anderem auch Litauisch, ein wenig Japanisch, Norwegisch und Dänisch. Doch warum gerade Schweden? Von Frau Müller-Reineckes Seite aus kommt das Interesse von ihrem Germanistikstudium. Die Schüler hingegen überzeugte die kulinarische Auswahl an schwedischem Gebäck. Leider musste der Kurs auf Köttbullar mit Preiselbeeren oder anderen IKEA-Spezialitäten wie Hotdogs verzichten.
Auch dieses Jahr war wieder für (fast) jeden etwas dabei, auch wenn der Spaßfaktor mancher Kurse doch eher fragwürdig ist.

Amerikanisches Kochen und Backen

Luisa Gosch und Anna Niemann

Es ist Freitagmorgen und es herrscht bereits ein reges Treiben in den Räumen der neuen Mensa. Ein köstlicher Duft steigt einem in die Nase, sobald man auch nur in die Nähe der Küche kommt. Pancakes, Frenchtoast und Baked Beans, typisch auf die amerikanische/englische Art soll gefrühstückt werden. Ausgerüstet mit Handrührgeräten machen sich schon morgens um 8 die Seminarteilnehmer, ausschließlich aus Mädchen bestehend, in Teams von 4-6 Personen an die Arbeit. Es muss für 30 Leute ein Essen zubereitet werden und das ist gar nicht so leicht, wie einige Schülerinnen schon nach kurzer Zeit feststellen.
Nach 2 Stunden ist es allerdings geschafft und alle Seminarteilnehmer inklusive Frau Bolz sitzen an einer langen Tafel und probieren ihre selbstzubereiteten Pancakes. Auch wir durften uns von dem leckeren Geschmack überzeugen. Nachdem alles ruck zuck verputzt war, machen sich alle frisch gestärkt wieder an die Arbeit. Nun stehen Apple Crumble, Scones und Cupcakes in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen auf der Speisekarte.

Die Schülerinnen, allesamt begeistert, naschen schon nach kurzer Zeit Teig aus riesigen Schüsseln.
Auf die Frage nach dem Grund der Wahl dieses Seminares, bekommen wir die Antwort, dass Backen Spaß bringt und wenn man auch noch solche leckeren Spezialitäten essen kann, ist es mal etwas anderes und damit im Gegensatz zu den anderen Seminaren ihrer Meinung nach sehr viel besser.
Kurz vor Ende des Seminares waschen alle gemeinsam ab, denn auch dieser eher unangenehme Teil des Kochens und Backens gehört eben dazu. Mit strahlenden Gesichtern werden die, wie auch schon am Morgen, äußerst sehenswerten und leckeren Ergebnisse gegessen.
Sowohl den Teilnehmerinnen, als auch uns hat das Seminar sehr gut gefallen. Man konnte viele neue Rezepte kennenlernen und hat nebenbei auch seine Teamfähigkeit, die bei einer so großen Teilnehmeranzahl erforderlich ist, verbessert.

ASS TEIL 3

Nathalie Neßler, Christina Brandt (11)

Fußball auf Kunstrasen - Friis Porth

Die meisten der Jungs (11. Klassen) sind erfahrene Fußballspieler und spielen den ganzen Tag in zwei Mannschaften auf dem Güldensterner Kunstrasenplatz. Die Schüler sagten sie haben das Seminar gewählt, weil sie sehr gerne Fußball spielen und Spaß daran gegen ihre Freunde anzutreten. Die zwei Mannschaften spielen entweder nach normalen Regeln oder auf vier Tore ohne festen Torwart. Es gibt keine festen Schiedsrichter, denn die Jungs klären alles kollegial unter einander. Friss sagte uns, dass er bemerkt hat, dass es sehr viele gute Fußballspieler aus verschiedenen Vereinen in dem 11. Jahrgang gibt und er diesen die Gelegenheit geben wollte miteinander und auch gegeneinander zu spielen.

Schnupperkurs Rettungsschwimmen - Herr Ebel, Herr Scheliga

Herr Scheliga ist selbst im DLRG-Verein und nach einer Theorie Stunde erklärt er den Schülern verschiedene Rettungshilfsmittel. Nach einer kurzen Präsentation der Hilfsmittel konnten die Schüler selbst ausprobieren, mit diesen zu arbeiten. Immer abwechselnd war einer der Retter und der andere der Ertrinkende. Andere Schüler sind parallel in Leinenanzügen geplant. Dieses dient als Simulation für eine Rettung, bei der die „Retter“ Kleidung tragen. Florian Siebert, Mitglied im DLRG-Verein und Seminarhelfer, betreut zusammen mit Herrn Ebel den Rest der Gruppe bei Übungen, einen Bewusstlosen aus dem Wasser zu ziehen und hat nebenbei die Streckentaucher im Blick. Die Schüler haben viel Spaß und sagen, dass das Seminar genau das ist, was sie sich vorgestellt haben. Sie sind der Meinung, dass es nicht schaden kann, wenn man im Notfall weiß, wie man helfen kann.

Athe goes Brazil - Mini-Fußball-WM 2014 - Cindy Lemcke, Rieke Stahl (Pauline Mewing, Ester Theivagt)

Bei perfektem Wetter können die Schüler (5.-7. Klasse) ihrem Hobby in der Schule nachgehen. Die meisten der Teilnehmer spielen privat Fußball und haben sehr viel Spaß an der WM-Nachstellung. Ein Schüler erzählte uns, dass es vier Mannschaften gibt. Die ausgelosten Mannschaften präsentierten Brasilien, Deutschland, Holland und Argentinien. Im Laufe des Tages spielt jeder gegen jeden und am Ende steht dann der Sieger fest. Die Befragten Schüler sagten uns, dass sie alle sehr gefordert werden und Spaß haben. Es gibt während der Spiele keine festen Schiedsrichter. „Die ist ein Fairness-Tunier, wir entscheiden selber über Fouls“, sagte uns der kleine Bruder von der Seminaranbieterin Cindy. Rieke sagte, dass es wichtig ist, die Kinder selber entscheiden zu lassen, damit sie Fairness und Teamfähigkeit. Die Mädchen, die das Seminar Anbieten, spielen alle selber Fußball in einem Verein und fanden es wichtig, dass die Schüler während des ASS Bewegung bekommen und Spaß haben. Sie sagten, dass es auch keine Probleme bei der Teameinteilung gab, da alle eine gleiche Leidenschaft verbindet.

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