Es erweist sich mal wieder als Glück, dass viele Lehrer am
Athenaeum über ihren Beruf hinaus engagiert sind. Kontakte bei der
Freiwilligen Feuerwehr, in der auch Herr Hellwinkel und Herr
Schwarz tätig sind, ermöglichen den sicheren und vorschriftsmäßigen
Aufbau der Solarversuchsstation von Jugend forscht.
Am Montag, den 28.07.2014, herrscht reger Betrieb auf dem Innenhof
unseres Gymnasiums und das noch um 18 Uhr. Der große Einsatzwagen
der Feuerwehr transportiert Einzelteile der Versuchsstation mit
seiner langen Leiter auf den Teil des Daches, unter dem sich das
Haupttreppenhaus befindet.
Das Spektakel lockt Zuschauer an, die eigentlich in der Sporthalle
etwas für ihre Fitness tun sollten, aber sich das nicht entgehen
lassen wollen.
Schon am Samstag verbrachte Dr. Hans-Otto Carmesin, Betreuer des
Projektes rund um die „Fokussierende Solaranlage“, zusammen mit
zwei Schülern – Mika Dede und mir – fünf Stunden damit, die Anlage
abzubauen, die sich seit ein paar Jahren auf einem Pavillon der
Realschule Camper Höhe befindet. Dabei habe ich mir meine Hose
ruiniert und meine Schuhe haben dauerhafte Flecken, verursacht
durch Frostschutzmittel – was erbringt man nicht alles für Opfer
für die „Energiewende“! Naja, über den Anteil dieser Anlage daran
kann man sich streiten. Auf jeden Fall ist es Gegenstand dieses
Projektes, das im Rahmen von Jugend forscht betrieben wird, eine
Solaranlage zu entwickeln, die durch eine Bündelung des Lichts eine
höhere Energiedichte auf einer kleinen Solarzelle erreicht und
damit den Wirkungsgrad erhöht. Zusätzlich entsteht bei der Kühlung
der Anlage warmes Wasser, das wiederum genutzt werden kann.
Nun steht die Anlage auf dem Dach unserer Schule an einem
windstillen Ort mit schöner Aussicht und wartet darauf, dass nach
den Sommerferien die Messreihen und Optimierungen weitergeführt
werden.
Solarversuchsstation steht jetzt sicher auf dem Athenaeum
von Luise Kranzhoff





