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  1. 2014

Blumen binden und Rasen mähen

so erschienen im Stader Tageblatt am 02.08.2014

Laura Kaczmarczyk erhielt von der Arztpraxis Schubert in Buxtehude
die Möglichkeit, dort ihren „Sozialen Tag“ zu verbringen. Die
Schülerin, die in die 7. Klasse geht und Latein lernt, war von 8
bis 13 Uhr in der Praxis und untersuchte Urinproben in Bechern und
beschriftete Blutproben. Dabei hatte sie auch manchmal
Patientenkontakt. Ihr Arbeitgeber findet den „Sozialen Tag“ gut.
Dass die Spenden Kindern zu Gute kommen und interessierte
Jugendlichen einen Einblick in den Berufsalltag bekommen, hatte ihn
zur Teilnahme bewogen. Auch Laura findet, dass der „Soziale Tag“
eine gute Idee ist. Der Medizinbereich interessiert sie. So hat sie
bereits eine Schulung zum Thema Zuckererkrankungen besucht, doch
die Idee, in eine Arztpraxis zu gehen, kam von ihrer Mutter.

Laura Kaczmarczyk erhielt von der Arztpraxis Schubert in Buxtehude die Möglichkeit, dort ihren „Sozialen Tag“ zu verbringen. Die Schülerin, die in die 7. Klasse geht und Latein lernt, war von 8 bis 13 Uhr in der Praxis und untersuchte Urinproben in Bechern und beschriftete Blutproben. Dabei hatte sie auch manchmal Patientenkontakt. Ihr Arbeitgeber findet den „Sozialen Tag“ gut. Dass die Spenden Kindern zu Gute kommen und interessierte Jugendlichen einen Einblick in den Berufsalltag bekommen, hatte ihn zur Teilnahme bewogen. Auch Laura findet, dass der „Soziale Tag“ eine gute Idee ist. Der Medizinbereich interessiert sie. So hat sie bereits eine Schulung zum Thema Zuckererkrankungen besucht, doch die Idee, in eine Arztpraxis zu gehen, kam von ihrer Mutter.

EMILY OHLE STADE. Mit der Athe-Sommer-Seminarwoche (ASS) am Stader Gymnasium Athenaeum endete das Schuljahr. Schüler konnten unterschiedliche Seminare wählen, darunter auch den „Sozialen Tag“. Emily Ohle (11), Schülerin der 5F2, nahm daran teil. Ihre Idee: Sie schreibt darüber als Jugendreporterin und spendet ihr Reporterhonorar.

Die Idee zu dem Projekt „Sozialer Tag“ kam von der Initiatorin und Lehrerin Gaby Trusheim. An anderen Schulen und in anderen Bundesländern gibt es ähnliche Aktionen. Bereits in den letzten Jahren hatten die Athe-Schüler soziales Engagement gezeigt, als es hieß, einem Schulkameraden nach einem Unfall zu helfen. Erstmals wurde nun das Projekt des „Sozialen Tages“ angeboten, an dem Schüler freiwillig teilnehmen konnten. Sie entschieden selber, in welchem Rahmen und auf welche Weise sie mitmachen wollten. Der Grundgedanke: Sie bekommen für ihre Bemühungen und Leistungen ein „Gehalt“, das gesammelt wird und einer örtliche Institution gespendet wird. Wichtig ist noch, dass Kinder von der Spende profitieren sollten. Nach langer Suche und Recherche fiel die Wahl auf den Stader Verein „KinderGutesTun“ („KiGuTu“) in der Sachsenstraße. Kinder bekommen hier eine warme Mahlzeit in der Woche; ihnen werden ein Kreativ- und Spieleprogramm und Hausaufgabenbetreuung geboten.

Viele Athe-Schüler haben an ihrem „Sozialen Tag“ ihren Großeltern oder den Nachbarn bei der Gartenarbeit geholfen. Einige waren für ältere Mitmenschen einkaufen oder haben für sie geputzt. Andere waren in Geschäften, Büros oder Altenheimen tätig.

Ich habe als Reporterin Mitschüler bei ihren Einsätzen besucht und Interviews geführt. Ich fand es super, dass ich über das Projekt schreiben durfte. Denn so konnte ich mich sozial engagieren und gleichzeitig in den Beruf der Journalistin reinschnuppern.

Alle Beteiligten wünschen sich, dass dieses Projekt nicht einmalig bleibt und auch in den nächsten Jahren stattfindet. Durch einen solchen Tag bekommen Schüler die Möglichkeit und vielleicht auch den Anstoß, sich sozial zu engagieren.

Sobald die Spenden gezählt sind (am letzten Schultag waren es schon fast 4000 Euro), wird das Geld dem Verein „KiGuTu“ in einer offiziellen Feierstunde übergeben. Hoffentlich ist viel zusammengekommen, damit der Verein weiterhin bedürftigen Kindern etwas Gutes tun kann.

Lena Poschnar hat ihren „Sozialen Tag“ im Blumengeschäft
Grandiflora in Mittelnkirchen verbracht. Da die Schülerin der 5F1
sehr kreativ ist und ihre Mutter die Floristin kennt, gefiel ihr
die Idee, dort zu arbeiten. Sie band Blumensträuße und half aus.
Ihre Arbeitgeberin findet das Projekt toll. Auch Lena, die sich
ansonsten sozial engagiert, indem sie Babysitten geht, ist
begeistert. Sie fand die Arbeit in dem Blumenladen sogar so super,
dass sie hinterher fragte, ob sie nicht auch so mal kommen und dort
arbeiten könne.

Lena Poschnar hat ihren „Sozialen Tag“ im Blumengeschäft Grandiflora in Mittelnkirchen verbracht. Da die Schülerin der 5F1 sehr kreativ ist und ihre Mutter die Floristin kennt, gefiel ihr die Idee, dort zu arbeiten. Sie band Blumensträuße und half aus. Ihre Arbeitgeberin findet das Projekt toll. Auch Lena, die sich ansonsten sozial engagiert, indem sie Babysitten geht, ist begeistert. Sie fand die Arbeit in dem Blumenladen sogar so super, dass sie hinterher fragte, ob sie nicht auch so mal kommen und dort arbeiten könne.

Laura Schlichtmann (vorn) und Josephine Wischner verbrachten ihren
„Sozialen Tag“ bei der Bäckerei Heyderich. Die Schülerinnen der 5.
Klasse fanden ihren Arbeitseinsatz in der Bäckerei lustig und
interessant zugleich, da sie so die Möglichkeit hatten, den
Berufsalltag des Bäckers zu erleben. Unter Anleitung des
Bäckermeisters halfen sie in der Backstube. Sie belegten
Schinken-Käse-Croissants (Foto) und stellten unter anderem Flocken
für den Butterkuchen her.

Laura Schlichtmann (vorn) und Josephine Wischner verbrachten ihren „Sozialen Tag“ bei der Bäckerei Heyderich. Die Schülerinnen der 5. Klasse fanden ihren Arbeitseinsatz in der Bäckerei lustig und interessant zugleich, da sie so die Möglichkeit hatten, den Berufsalltag des Bäckers zu erleben. Unter Anleitung des Bäckermeisters halfen sie in der Backstube. Sie belegten Schinken-Käse-Croissants (Foto) und stellten unter anderem Flocken für den Butterkuchen her.

Lars Olschewski aus der 6S mähte am „Sozialen Tag“ mehrere Rasen.
Der Einsatz hat ihm Spaß gemacht, Rasenmähen würde er jederzeit
wieder machen. Er verbrachte den Arbeitstag bei seinen Nachbarn,
bei den Familien Döhle und Weber. Seine Arbeitgeber fanden das
Projekt ebenfalls gut und unterstützten sein Vorhaben sofort. Auf
die Idee, für sie im Garten zu arbeiten, war er gekommen, weil er
auch zu Hause den Rasen mäht. Auch sonst engagiert er sich sozial:
Er unterstützt den Integrationssport beim TuSV Bützfleth.

Lars Olschewski aus der 6S mähte am „Sozialen Tag“ mehrere Rasen. Der Einsatz hat ihm Spaß gemacht, Rasenmähen würde er jederzeit wieder machen. Er verbrachte den Arbeitstag bei seinen Nachbarn, bei den Familien Döhle und Weber. Seine Arbeitgeber fanden das Projekt ebenfalls gut und unterstützten sein Vorhaben sofort. Auf die Idee, für sie im Garten zu arbeiten, war er gekommen, weil er auch zu Hause den Rasen mäht. Auch sonst engagiert er sich sozial: Er unterstützt den Integrationssport beim TuSV Bützfleth.

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