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  1. 2015

Jugend debattiert: Der Wettbewerb am Athenaeum

von Michael Gisbrecht

Am 27. Januar 2015 fand der Wettbewerb „Jugend debattiert“ wieder statt. Dabei haben in zwei Altersklassen Schüler und Schülerinnen über verschiedene vorher festgelegte Themen debattiert.

10 Tage vorher wurden die Themen für den Wettbewerb bekannt gegeben. Für die Altersstufe 1 (bis zur neunten Klasse) waren das folgende Fragen:
Soll die Teilnahme an Bundesjugendspielen auch für Schüler der achten bis zehnten Klasse freiwillig sein? Soll ein Umweltpfand für Mobiltelefone eingeführt werden? Sollen Freiflächen für das Sprayen von Graffiti eingerichtet werden?

Und für die zweite Altersklasse waren wurde gefragt:
Soll eine allgemeine Impflicht gegen Masern eingeführt werden?
Sollen in unserer Stadt mehr Flüchtlinge aufgenommen werden?
Sollen Gigaliner auf deutschen Straßen allgemein zugelassen werden?

Darüber mussten alle möglichen Fakten und sowohl Pro- als auch Kontra-Argumente gesucht werden, da die Einteilung in pro und kontra zufällig vorgenommen wird und nicht vor dem Start des Wettbewerbs bekannt ist.

Am Tag des Wettbewerbs konnten wir uns dann zum ersten Mal ansehen, mit wem wir in einer Gruppe waren und wofür oder wogegen man argumentieren würde. Die Aufregung war bei vielen groß, aber man war damit ja nicht alleine. Mit dabei waren auch nicht nur Schüler des Athes, sondern auch Schüler aus Zeven, aus Harsefeld oder anderen umliegenden Orten.

In einer Debatte gibt es zwei Pro-Argumentierende und zwei Kontra-Argumentierende. Die Paare können sich vor der Debatte noch einmal absprechen. Eine Jugend-debattiert-Debatte ist aus drei Teilen aufgebaut. Im ersten Teil wird das Thema der Debatte vorgestellt und die Teilnehmer nennen und begründen kurz ihre Position. Danach kommt die freie Diskussion, in der 12 Minuten lang Argumente ausgetauscht werden. Nach der freien Diskussion folgt die Schlussrunde, in der jeder von uns Teilnehmern die Diskussion bewertet und ein Schlussstatement aufstellt.
Eine Jury bewertete die Debattenteilnehmer nach vorher bekannt gegebenen Kategorien und die vier aus jeder Altersgruppe, die am Diensttag am meisten Punkte sammeln konnten, nahmen am Finale am Donnerstag danach teil. Die zwei besten aus jeder Altersgruppe qualifizierten sich zur Teilnahme am Landeswettbewerb.

Am Tag des Wettbewerbs konnten wir uns dann zum ersten Mal ansehen, mit wem wir in einer Gruppe waren und wofür oder wogegen man argumentieren würde. Die Aufregung war bei vielen groß, aber man war damit ja nicht alleine. Mit dabei waren auch nicht nur Schüler des Athes, sondern auch Schüler aus Zeven, aus Harsefeld oder anderen umliegenden Orten.

In einer Debatte gibt es zwei Pro-Argumentierende und zwei Kontra-Argumentierende. Die Paare können sich vor der Debatte noch einmal absprechen. Eine Jugend-debattiert-Debatte ist aus drei Insgesamt waren es allesamt sehr interessante Diskussionen, die auch alle innerhalb der 12-Minuten-Diskussion nicht zu Ende geführt werden konnten. Alle Teilnehmer haben sich sichtlich gut auf die Diskussionen vorbereitet und so konnte das Publikum viel über die diskutierten Themen lernen. Dennoch konnten nur vier gewinnen, die beim Landeswettbewerb antreten werden.

Die Gewinner sind in der ersten Altersgruppe:
Liv Walter (Gymnasium am Kattenberge Buchholz)
Carla Fitting (9f2 Athenaeum)
und in der zweiten Altersgruppe:
Moritz Jost (Jg.12 Athenaeum)
Deike Buck (Jg. 11 Athenaeum)

Es bleibt nur zu hoffen, dass sich die Vertreter unserer Region gut schlagen. Und in etwa einem Jahr beginnt für die Organisatorin Frau Schraplau und für neue und schon erfahrene Kandidaten mit der Themenausgabe wieder eine neue Runde von Jugend debattiert.

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