Sie sind hier :
  1. 2015

Integration von Schülern mit Einschränkungen

von Tabea Lohmann, 7. Klasse

An unserer Schule gibt es immer mehr Schüler und Schülerinnen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen. Wir Schüler in den Klassen erleben also die Integration. Die oft gestellten Fragen sind: „Warum gehen diese Mitschüler nicht auf eine Schule, die sich auf solche Schüler spezialisiert hat, falls es so etwas hier gibt?“ „Wäre das für diese Schüler und Schülerinnen besser oder vielleicht schlechter?“

Als Antwort bekommt man dann von den Lehrern so etwas wie: „Sie sollen in den normalen Schulalltag integriert werden.“ Doch was genau bedeutet „Integration“ eigentlich? Integration bedeutet den Einbezug in Lebens- und Arbeitsgemeinschaften von Menschen, die aus den verschiedensten Gründen von diesen ausgeschlossen und teilweise in Sondergemeinschaften zusammengefasst waren. Bei uns bedeutet es das gemeinsame Unterrichten von eingeschränkten und nicht eingeschränkten Mitschülern.

Doch die meisten wissen nicht, wie sie mit den Einschränkungen der Schüler umgehen sollen. Wie soll man das auch wissen, wenn man noch nie mit solch einem Menschen zu tun gehabt hat? Manchmal fühlt man sich auch von den Lehrern benachteiligt, weil die Lehrer den Kindern den so genannten „Nachteilsausgleich“ bieten müssen, so haben sie zum Beispiel bei den Arbeiten länger Zeit oder bekommen eine Schulbegleitung an die Seite, die sie durch den Schulalltag führt.
Damit wir uns nicht so fühlen, müssten den anderen Schülern die Gründe für diesen Nachteilsausgleich besser erklärt werden und wie wir am besten bei Schwierigkeiten reagieren können.

Manchmal wird auch der Unterricht gestört, zum Beispiel durch plötzliche Wutausbrüche oder Lachanfälle, und auch viele Lehrer wissen manchmal nicht damit umzugehen. Und deshalb ist es für die ganze Klasse oft schwer die Schüler und Schülerinnen mit Behinderung in den Schulalltag und somit auch in die Klassengemeinschaft zu integrieren. Dennoch wird nie aufgegeben und immer weiter versucht den Schultag einigermaßen zu normalisieren. Wenn wir mehr von einander wissen, geht das sicher leichter.
Zum Abschluss ist also zusagen, dass die Integration von Schülern mit Einschränkungen für alle Beteiligten nicht leicht ist. Wir hoffen aber, dass alle sich anstrengen, damit es klappt.

Vorschau