"Jugend debattiert“ heißt das große Schulprojekt, zu dessen
Landesfinale Niedersachsens beste junge Redner antraten.
Der 17 Jahre alte Gymnasiast Moritz Jost vom Athenaeum in Stade
gewann mit seinen gekonnt vorgetragenen Argumenten zur Frage
„Sollen in Niedersachsen die Kosten für Polizeieinsätze bei
Fußballspielen der Bundesliga von den Vereinen getragen werden?“
den Landeswettbewerb seiner Altersgruppe in Hannover. Er sei
überzeugend gegen eine Übernahme der Kosten durch die Vereine
eingetreten, befand die Jury.
„Jugend debattiert“ heißt das große Schulprojekt, zu dessen
Landesfinale Niedersachsens beste junge Redner antraten und ihr
Können demonstrierten. „Genau zuhören und andere Meinungen
respektieren sind wichtige Fähigkeiten in Schule, Arbeitswelt und
Gesellschaft. Es verbessert nicht nur kommunikative Fähigkeiten,
sondern stärkt auch die Persönlichkeit“, so Frank-J. Weise,
Vorstandsvorsitzender der Hertie-Stiftung, die den Wettbewerb vor
15 Jahren initiierte.
Dabei helfen klare Regeln: pro Debatte vier Schüler, eine
Streitfrage, 24 Minuten Dauer. Inhalte und Argumente zum Thema
müssen sitzen, denn wer Pro oder Contra vertritt, wird erst kurz
vor dem Wettbewerb ausgelost.
Rund 15 125 Schüler in 64 Schulen haben sich im laufenden Schuljahr
in Niedersachsen an „Jugend debattiert“ beteiligt. Die beiden
Debattensieger, darunter Moritz Jost, sowie die jeweils
Zweitplatzierten vertreten Niedersachsen zunächst bei der
Qualifikation zur Bundesebene in Berlin. Dort werden sich am 27.
Juni die acht Besten aus ganz Deutschland im Bundesfinale
gegenüberstehen. Als Preis für ihren Erfolg auf Landesebene
erhalten alle Sieger ein fünftägiges intensives Rhetorik-Training.
(st/mf)
Moritz Jost gewinnt Landeswettbewerb "Jugend debattiert"
so erschienen im Stader Tageblatt am 16.03.15


Übergabe der Urkunden an die Landessieger der Altersgruppe 1 und 2 durch Landtagspräsident Busemann

Die Teilnehmer der Finaldebatte (Altersgruppe II = Jg. 10-12) mit Herrn Busemann

Maike Meye und Deike Buck

Carla Fitting


