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  1. 2015

AtheSommerSeminar 2015

Herr Bensen macht sauber

Kevin Glaesener


Das Seminar von Herrn Bensen, der schon 9 Jahre am Athe ist, ist ausgefallen, weil es leider zu wenig Interessenten gibt. Da dachte er an die dreckige Bushaltestelle, an der er immer vorbei geht - und beschloss, sie zu säubern. Nun konnte er sich über die Haltestelle hermachen, was ihm viel Freude macht, wie man auf dem Foto sieht.


Doch Herr Bensen muss erkennen, dass manche Farben und einige Flecken nicht ganz einfach zu entfernen sind, also wird er die Haltestelle vielleicht doch nicht wieder ganz sauber bekommen. Sogar mit dem Spezialreiniger vom Hausmeister klappt es nicht sofort. Aber Herr Bensen gibt nicht auf!


Am Ende ist in den Vorher-nachher-Fotos zu erkennen, wie gründlich und erfolgreich seine Vormittags-Aktion war.

Pferde Ja oder nein?

Tabea Lohmann und Leonie Heeren

Am ersten Tag des ASS saßen 14 kreative Köpfe zusammen im Pavillon und diskutieren lautstark über die verschiedensten Dinge, die in einem Dorf sein sollten. Ihr Seminarleiter, Herr Bauer, ist sehr zuversichtlich, dass sie das Ziel einer Dorfgründung erreichen.


Herr Bauer bietet dieses Seminar an, um den Schülerinnen und Schülern eine Vorstellung von Politik zu geben. Die Idee des Seminares ist sehr simpel: Die Seminarteilnehmer gründen ein Dorf mit allen nötigen Gebäuden und Berufen. Sie müssen allerdings darauf achten, dass sie nur ein bestimmtes Budget haben und nichts abreißen dürfen. Ihre Ideen halten sie schriftlich fest und teilen sich selber mit ihren Einnahmen in fünf verschiedene Häuser ein. Das Mädchen-Haus ist vor allem für die Tierpflege zuständig und wünscht sich deshalb Pferde. Die Jungs sind strikt dagegen. Darüber debattieren sie circa 15 Minuten, bis die Jungs schließlich nachgeben. Trotz einiger Meinungsverschiedenheiten haben sie viel Spaß!


Als wir Herrn Bauer noch ein paar Fragen gestellt haben, erzählt er uns, dass er dieses Seminar schon öfter angeboten hat und es bis jetzt immer gut geklappt hat.

Knigge-Regeln à la Harnisch

von Kerstin Schaper und Vanadis Dittmann (9f2)

In dem Seminar „Knigge-Regeln in Deutschland und der Welt - Theoretisch und dramatisch“ von Herr Harnisch, welches er unter anderem am 15.07.2015 im Rahmen des Athe Sommer Seminars anbot, wollte er den junge Schülern die Knigge-Regeln auf unterhaltsame und interessante weise näher bringen.

Circa 15 Schüler trafen sich im am heutigen Morgen um die Welt der Knigge- Regeln zu entdecken, darunter auch Luca Kroon aus der 9f2 und Annika Albert aus der 9f3. Die beiden haben sich aus völlig unterschiedlichen Gründen für dieses Seminar entschieden. Luca, da er es für nötig hält zu lernen, wie er sich benehmen sollte und Annika hingegen, da sie das Seminar für lustig und interessant hielt, was es laut beiden auch ist.
Luca berichtete uns anschließend, dass er nun weiß, wie er sich bei einem Date am Tisch zu verhalten hat und wie man jemanden richtig begrüßt. Dies erlernten sie, wie Annika hinzufügte, durch das Erfinden und Vorführen eigener Sketche, wie man es nicht tun sollte.
Letztendlich war es rundum ein interessantes, sowie lehrreiches Seminar, welches viel Spaß machte.

Entwerfen, streichen, umsetzen!

Leonie Heeren und Tabea Lohmann

Wir haben einen Teil der Klasse 7m am Mittwoch ihrer drei Tage im Fahrradkeller besucht. Die gesamte Klasse hat die Entscheidung getroffen, in drei Tagen einen Teil des Fahrradkellers mit neuem Graffiti zu verschönern.

Während ein Teil neue Graffitis entwirft, streicht der andere (teilweise in Boxershorts) die Wände weiß. Für heute haben sie sich vorgenommen, die meisten Wände weiß zu streichen. Neben der Arbeit wird Musik gehört. Die Idee kommt aus dem Kunstunterricht, da sie dort gerade Graffitis zeichnen, ein paar von diesen hängen im Altbau im Flur.

Sie haben viel Spaß und hoffen auf gute Ergebnisse!

Let’s Dance – Einsteiger

Hanna Kluger und Kiana Rogge

Mittwoch, der 15. Juli 2015 ; um 9 Uhr
„Tanzen ist eine schöne Art miteinander umzugehen und zu kommunizieren“, so sagte es der begeisterte Seminarleiter Herr Washof.


Das Athe-Sommer-Seminar „Einsteigerkurs Tanzen“, geleitet von den Hobbytänzern Herrn Washof und Frau Winkler, bietet den interessierten Schülern einen Einblick in die Tanzwelt. Dieses Seminar existiert bereits mehrere Jahre und wurde ursprünglich von Frau Winkler vorgeschlagen und schließlich ist Herr Washof mit Freude dazugekommen. Die humorvolle und einfache Erklärung und Veranschaulichung der verschiedenen Tänze ermöglicht es den Schülern mit Spaß zu lernen. Dabei wird auch auf die einzelne Paare eingegangen und Verbesserungen werden vorgeschlagen.
Der 15-jährige Falk Kunkel ( 9fl ) sagte freudig:“ Tanzen macht Spaß!“. Den anderen Schülern sah man ebenfalls den Spaß am Bewegen zur Musik an. Ob es beim Tanzen zwischen den Partnern harmoniert, merkt man schnell, obwohl es nicht um das Können geht, sondern darum, ob sich die Frau führen lässt oder beide am Steuer sitzen.
„Anders als in der Ehe führt beim Tanzen der Mann“, so sagte der Lehrer mit einem breiten Lachen zum Abschluss.


(oben: links die Mädchen von Frau Winkler & rechts die Jungen von Herrn Washof geleitet; unten: die Paare beim Tanzen des Walzers)

Poetry Slam, bald auch als AG?!

Maren Schonscheck und Isabel Noormann

Am ersten Tag des Athesommerseminars traf sich eine Gruppe voller ideenreicher Menschen. Sie schrieben Texte und trugen sie sich gegenseitig vor. Aber was ist Poetry Slam? Es ist ein Wettbewerb mit selbstgeschriebenen Texten, beim Vortragen wird nicht gesungen. Das Publikum entscheidet wer der glückliche Gewinner ist.

Alle arbeiten miteinander und geben sich gegenseitig Ratschläge und Tipps. Es ist eine kleine gemütliche Gruppe, die zusammen ihren Spaß hat. Dadurch, dass in dem Raum keine Schuhe getragen werden, gibt es eine „Wohnzimmerstimmung“, die sehr produktiv wirkt. Am besten hat uns nicht nur die Atmosphäre gefallen, sondern auch der Süßigkeitentisch, dort konnten sich die Schüler, wenn sie wollten, Süßes nehmen.
Das Seminar leiten die Elftklässlerinnen Adriana, Luise und Melina. Sie haben Workshops besucht und fanden die Idee sehr gut. Nun wollen sie das als AG anbieten. Um zu sehen, wie vielen so etwas überhaupt gefällt, haben sie das ASS Seminar bereit gestellt.
Viele haben das Seminar gewählt, weil es ihnen gefällt Texte zu verfassen, und das Vortragen war eine gute Möglichkeit, um anderen zu zeigen, was sie können und um Tipps zu erhalten. Es gibt freie Kreativphasen, in denen sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen können und sollen.
(Rike, Carina (aus der 9f2) in ihrer Kreativphase)
(Melina beim Vortragen)

Reale Probleme lösen

Phillip Peters

In dem Seminar von Herrn Reimer geht es um die Modellierung realer Probleme mit Hilfe der Mathematik.

Die 14 Schüler aus 4 verschiedenen Klassenstufen folgen zu Anfang gespannt dem Unterricht, dann ist Gruppenarbeit. Sie haben alle Spaß daran, zu knobeln und anspruchsvolle Aufgaben zu lösen. Auch Lennart Zimmermann (14), den ich interviewt habe. Er erzählte, dass er dieses Seminar gewählt hat ,weil es sich spannend angehört hat. Auf die Frage, wie es ihm bis jetzt gefällt, antwortete er mit „gut“. Er möchte noch viele Probleme gemeinsam mit den anderen lösen.

Obwohl das Seminar erst seit einer Stunde angebrochen ist, haben sie schon viel geschafft ,wie zum Beispiel ein Dorf nach zu stellen, in dem sich eine Epidemie ausbreitet.

Mattes Wittig (14) wählte das Seminar, weil seine Freunde es auch wählten und weil er Spaß an Mathe hat .Er möchte heute seine mathematischen Kenntnisse erweitern. Außerdem findet er es „cool“ in Mathe mit Hilfe von technischen Geräten (Handys ,Tablets usw.) reale Probleme zu lösen.

Schlag den Trau

Kerstin Schaper und Vanadis Dittmann (9f2)

Im am 15.07.2015 statt findenden Seminar „Schlag den Lehrer“ entsprach zur Verwunderung mancher Teilnehmer der Titel nicht wortwörtlich dem Inhalt des Seminares. Genauer gesagt dem absoluten Gegenteil. Denn wie Joshua Engels aus der 10fl und Justin Niestroj sowie Till Anders (beide aus der 9f2) uns berichteten, war dieses Seminar eher „Schlag den Schüler“. Es ging darum sich in mehreren Disziplinen durchzusetzen in denen man zum Beispiel von Herr Trau mit Bällen abgeworfen wurde und währenddessen auf einem Schwebebalken balancieren musste.

Wir haben uns mit den zuvor erwähnten drei Jungs der ungefähr 25 Teilnehmer genauer unterhalten und konnten zunächst erfahren, weshalb sie dieses Seminar gewählt haben. Alle drei nannten uns, dass sie eine noch nicht beglichene Rechnung mit Herrn Trau haben und hofften diese am heutigen Tage zu begleichen, jedoch vermuten wir, dass sie jetzt noch eine mehr offen haben werden.
Die drei Schüler berichteten uns ebenfalls von ihren vorigen Disziplinen in denen jeweils immer ein Sieger unter den Schülern ermittelt wurde. Sie mussten wie zuvor erwähnt auf einem Schwebebalken balancierten oder in einem 3-Kampf um die Wette mit dem Fahrrad langsam fahren, wobei jedoch jeder Schüler verlor, da keiner mit dem Können von Herr Trau mithalten konnte, welcher einen unfassbaren Rekord von 46 Sekunden für eine ca. drei Meter lange Strecke erzielte.

Den Lehrauftrag für heute erfüllte Herr Trau auch sofort, in dem er den anwesenden Schülern anhand eines Fahrrades zeigte und erklärte, wie man eine abgesprungene Kette wieder in Gang bringt und unter Kommentaren wie „ sowas sollten wir einmal in der Schule lernen“ bejubelt wurde.

Mit Herz bei der Sache

Kiana Rogge und Hanna Kluger


Mittwoch, der 15. Juli 2015; um 11 Uhr
„Jedes Lernen in der Naturwissenschaft sollte an einem Originalbeispiel erfolgen, wie zum Beispiel in der Biologie an einem Organ“, so Frau Dr. Schmidt, die freundliche Leiterin des Seminars „Seziervormittag“.


Bei diesem besonderen Seminar von Frau Clodius und Frau Dr. Schmidt werden zum ersten Mal aufgrund des dringenden Wunsches der Klasse 9f2, Augen, Herzen und Lungen seziert. Durch das G8 wurden diese spannenden Experimente und wichtigen Grundlagen gestrichen und es wird nur noch an Modellen erklärt. Deshalb sehnten sich die Schüler nach solchen Abenteuern. Doch es ist nichts für schwache Nerven.

Die simple Einführung und Erklärung anhand von Bildern und Beispielen, wird es den Schülern leicht gemacht, sich mit den Organen bereits anzufreunden. Dabei werden auch Metaphern, wie „Das Herz ist ein Rasensprenger“ zur Veranschaulichung genutzt, sie lockern den Unterricht auf und bringen Freude.

Die Schülerin Mia Schönfeld aus der 9f2 äußerte sich mit folgenden Worten : “Es ist sehr spaßig und interessant - auch wenn es etwas stinkt.“ Den anderen Teilnehmern war die Freude und die Neugier wortwörtlich ins Gesicht geschrieben.

Die Millionäre von Morgen!?

Maren Schonscheck und Isabel Noormann

Am 15. Juli 2015 fanden sich einige Schüler zusammen, um die Idee des „Frühcafés“ weiter zu planen. Am Dienstag soll schon der Verkauf um 07:30 Uhr in der Mensa beginnen. Alle arbeiten fleißig daran. Die eine Gruppe kümmert sich um die Ware und die andere um das Marketing.

Die Idee hinter dem Café ist, dass die Schüler, die schon früher in der Schule sind, sich dort eine gesunde und leckere Stärkung oder ein ausgewogenes Frühstück holen können. Angeboten werden belegte Brötchen, Bretzeln und Müsli mit Joghurt, an Getränken sind Kaffee, Kakao und Tee vorhanden. Alles ist zu einem annehmbaren Preis zu erwerben.

Freiwillige für den Verkauf sind immer willkommen.
(Die Mädels (Marketing); „Keine Zeit zum Frühstücken? Kommt ins Frühcafé!“ ; Katharina, Beke, Jule, Lena, Anouar, Celin, Laura)
(Die „Jungs“; Marvin, Anouar, Theis, Nicolas, Falk, Joschka, Mara)
Wir bedanken uns für die freundliche Auskunft von Christina und Jill.

...und hier die fleißigen Autoren vom Mittwoch...

Keep calm and keep baking

Zoe Maylea Knutzen und Alina Fischer

Donnerstag, der 16. Juli 2015 von 8.00-12.30 Uhr
"Backen macht Spaß und gute Laune", so sagt es die Seminarleiterin Frau Bolz mit voller Freude.


Das Athe-Sommerseminar "British and English baking" wird geleitet von den Hobbybäckerinnen Frau Bolz und Frau Gieseler.
Es gewährt den neugierigen Schülern und Schülerinnen einen Einblick in das englische und britische Essen. Seit dem letzten Jahr existiert dieses Seminar, doch 2015 wurde es in zwei Altersgruppen eingeteilt, Heute findet es für die Klassenstufen 5-8 und am Montag für die Klassenstufen 9-11 statt.

Die Schüler dürfen eigenständig Gruppen bilden und in diesen Gruppen suchen sie sich ein Rezept aus. Für das Frühstück werden zum Beispiel French Toast oder Pankakes angeboten und als Hauptspeise werden Muffins, Cupcakes, brownies und Applecrumble angeboten. Der 13-jährige Hannes Möller sagte: " Die englischen und britischen Rezepte werden herzhafter zubereitet als die deutschen". Deike aus der 11 Klasse hat dieses Jahr den zwei Seminarleiterinnen geholfen, da sie selber später Bäckerin als Beruf erlernen möchte.

Wir finden, dass die Schüler und auch die Lehrerinnen viel Spaß beim Backen haben und auch keiner sich langweilt.
Die Teilnehmer hatten Freude dabei zu backen und ihre Produkte anschließend zu genießen!

Umgestaltung des Fahrradkellers

von Tjerk Ramsthal, Fabian Heuer und Sebastian Braun

Gestern fingen sie an die Skizzen zu zeichnen, heute sprayen sie bereits. Während der Athe Sommer Seminare gestaltet die Klasse 7m den Fahrradkeller um.

Wir haben den Schülern bei ihrer Arbeit zugeschaut und einen Schüler befragt. Das Sprayen funktioniert, indem man zuerst Skizzen zeichnet. Diese werden dann auf eine Folie gezogen und mithilfe eines Overhead-Projektores an die Wand geworfen. Die Folie wird so auf die Wand projiziert und man kann die Skizze mit den Spraydosen auf die Wand sprayen. Fabian aus der 7m sagte, eine Dose koste 9€ oder mehr. Vorher müssen die Wände, die besprayt werden, weiß gestrichen werden. Wir haben ihm ein paar Fragen gestellt: auf die Frage, wie er auf die Idee gekommen ist, antwortete er, er habe sich auf YouTube ein paar Videos angeschaut und die Ideen im Kopf perfektioniert. Wir haben ihn außerdem gefragt, ob er ein bestimmtes Thema habe, aber er meinte, er habe keines.
Sein Graffiti soll einen Sprayer mit einer Gasmaske darstellen. Die Frage, warum er dieses Seminar gewählt hat, beantwortete er ohne nachzudenken. Er meinte, er wolle sich im Fahrradkeller verewigen.
Hausmeister Dennis Rix, der sein komplettes Auto mit Spraydosen umlackierte, erklärt den Schülern, dass sprayen so ähnlich ist wie zeichnen. Man sollte die Farben schnell hintereinander auftragen, wenn man näher an der Wand steht und wenn man weiter weg ist, kann man es sich aussuchen. Sprayköpfe sollen das Sprayen erleichtern. Sie sind leicht zu besorgen und 10 Stück sind schon für 3.99€ erhältlich. Alle Schüler haben viel Spaß, allerdings konnte dieses Seminar nur von der 7m gewählt werden.

Fotostory bei Frau Moritz

Fenna Anderson

Am zweiten Tag des Athe-Sommer-Seminars arbeiteten Schüler an einer Fotostory.

Den Schülern, aufgeteilt in 3 kleinen Gruppen, werden zuerst anhand von Beispielen erklärt, wie man eine Fotostory entwirft. Anschließend schreibt einer die Ideen der Gruppe in Stichpunkten auf. Jedes der drei Teams macht mithilfe der Stichpunkte 10 bis 20 Fotos, die die Schüler später auf dem Computer zu einer zusammenhängenden Geschichte verarbeiten.

Während eine Gruppe von 13 und 14-jährigen Freunden, alle aus der 7f, die Fotos machen, haben alle Spaß. Es gibt eine genaue Aufteilung für Regie, Kamera und natürlich die Besetzung der Rollen, die auf den Fotos zu sehen sind.
2 Teilnehmerinnen waren im Jahr davor ebenfalls bei diesem Seminar. „Es hat uns damals sehr gut gefallen und daher machen wir das heute wieder“, erzählt Katharina Nguyen ( 7f ).

Besuch im Insektenhotel

von Tjerk Ramsthal, Fabian Heuer und Sebastian Braun

Das von Frau Engbers geleitete Seminar „Insektenhotel“ begeisterte alle Teilnehmer.

In diesem Seminar können alle Schüler ein Haus aus Holz zusammenbauen. Für Holz und weiteres Material wie Sägen, Rindenmulch usw. sorgen die beiden Seminarleiterinnen Frau Engbers und Frau Eickmann. Aber auch die Kinder haben Äste und Sträucher mitgebracht.
Wir haben Frau Engbers ein paar Fragen gestellt, unter anderem auch, warum sie dieses Seminar anbietet. Sie meint, sie wolle ein Seminar anbieten, welches weitab vom normalen Schulalltag ist. Werken steht hier im Vordergrund. Außerdem wollte sie es schon immer einmal anbieten.
Die selbstgebauten Häuser nimmt jeder Schüler mit nach Hause und kann sie in den Garten stellen. Dort können sich verschiedene Insekten in die fünf Fächer einnisten, wie zum Beispiel Ohrenkneifer und Bienen, wie uns die Lehrerin verriet. Wir fragten, ob sie das Seminar auch nächstes Jahr anbieten wolle. Sie meinte, sie warte noch auf die Reaktion der Schüler und wenn es gut ankomme, biete sie es nächstes Jahr erneut an. Aber so wie wir es mitbekommen haben, sind die Schüler mit Feuer und Flamme bei der Sache. Die Schüler empfehlen dieses Seminar jedem, der Spaß am Werken und Basteln hat.

Legosteine und jede Menge Geduld

von Julius Kamper

Entführungsfälle, Raumschlachten oder total abgedrehte Geschichten - was an diesem Vormittag im Raum B102 entsteht, könnte auch aus Hollywood stammen. Doch statt Schauspielern stehen Lego-Figuren vor der Kamera, statt Regisseuren und Produzenten sind Schüler an den Smartphones und Tablets, die als Kameras dienen. Viele bunt zusammengewürfelte Sets liegen auf den Tischen, Schüler sitzen drum herum und beraten sich, wie es mit der Geschichte weitergehen soll.

Unter den Teilnehmern des Seminars “Stop-Motion Filme mit Lego” sind an diesem Donnerstag auch Mia und Tjara. Die beiden Fünftklässler fasziniert vor allem die Technik hinter den kleinen Clips. “Ich finde es spannend, aus Fotos einen Film entstehen zu lassen”, erzählt Mia. Zusammen mit Tiara hat die 11-Jährige zwar schon zu Hause mit der Stop-Motion-Technik experimentiert, aber im Seminar arbeiten die beiden an ihrem ersten kompletten Film. Trotz der bereits über 200 Bilder, die schon aufgenommen wurden, liegt noch jede Menge Arbeit vor den Fünftklässlern.

Legosteine und jede Menge Geduld

Wer dieses Seminar besuchen möchte, sollte neben Lego-Steinen vor allem eines mitbringen: Geduld. Denn für gerade einmal eine Sekunde fertigen Film sind mindestens 12 Bilder nötig. Jede Aufnahme muss dabei nur ein kleines bisschen verändert werden: Arme und Beine werden leicht verbogen, das Auto ein kleines Stückchen weiter geschoben. Nur so entsteht eine flüssige Bewegung, die das Ergebnis am Ende realistisch wirken lässt. Zu große Veränderungen würden die Illusion der Bewegung, die durch das schnelle Abspielen der Bilder erzeugt wird, nur zerstören, erklärt Tjara. Viel Aufwand für relativ wenig Film.

Dank Smartphone und Tablet ist das Filmen in der Stop-Motion-Technik in den letzten Jahren deutlich einfacher geworden. Benötigte man früher eine professionelle Fotokamera, reichen heute auch die kleinen Alleskönner mit entsprechenden Apps aus, um so einen Clip entstehen zu lassen. In einer Art Vorschau sieht der Nutzer, wie das vorherige Bild aussah und kann die nächste Aufnahme darauf abstimmen. Am Ende fügt die App automatisch die gewünschten Aufnahmen zu einem Film zusammen.

Abwechslung ist wichtig

Mittendrin im Seminarraum steht Lehrer Tilmann Delling und gibt den jungen Filmemachern Tipps. Man solle zum Beispiel nicht immer nur aus einer Kamerausrichtung filmen, sondern auch mal mit Zoom, anderen Winkeln, Höhen oder Tiefen experimentieren. Außerdem dürfe man neben der Hauptfigur auch die Nebencharaktere nicht vergessen. Je mehr Figuren sich bewegen, je mehr verschiedenen Einstellungen verwendet werden, desto lebendiger wirkt hinterher das Ergebnis.

Als Anregung für neue Ideen hat Herr Delling einen Clip über die Entstehung der Sendung “Shaun das Schaf” mitgebracht. Zwar bestehen die Figuren dort nicht aus Lego, sondern aus Gummi, doch gedreht wird ebenfalls in der Stop-Motion-Technik. Von dem Ausdenken der Geschichte über das Skizzieren und Basteln der Charaktere bis hin zum Filmen der Szenen sind dafür viele Arbeitsschritte notwendig. Allein für den Dreh einer fünf Sekunden langen Szene brauchen die Profis nicht selten einen ganzen Tag Zeit. Bis der ganze Film fertig ist, kann es schon mal Jahre dauern. Wie im Falle des bekannten Stop-Motion Films “Chicken Run - Hennen rennen”. Bis alle Szenen im Kasten waren, vergingen letztlich fast drei Jahre. Ganz so lange dauert es in diesem Seminar nicht. Nach spätestens fünf Stunden ist auch hier Schluss. Das Athenaeum ist schließlich doch nicht Hollywood.

Eine Reise durch den Mikrokosmos

von Richard M. Unkelbach und Paul Anton Rainer

Als wir den Raum B203 betreten, stößt uns ein deftiger Zwiebelgeruch entgegen. Grund dafür ist nicht etwa ein Kochseminar, nein, hier werden praktische wissenschaftliche Arbeiten durchgeführt. Genauer gesagt gibt Frau Kruse Fünft- und Sechstklässlern unter Assistenz von Frau Unverferth eine Einführung ins Mikroskopieren.

Im Verlauf der Schulkarriere gerät man als Schüler normalerweise erst in der siebten Klasse mit einem Mikroskop in Kontakt. Dabei können sich auch jüngere Schülerinnen und Schüler schon mit großem Eifer und viel Sorgfalt der Mikroskopie widmen, wie die konzentrierte Arbeitsatmosphäre an allen Tischen zeigt.
Luca (11 Jahre) ist gerade dabei, eine selbstentnommene Speichelprobe zu untersuchen. Die Zellen der Mundschleimhaut werden dabei durch eine blaue Farbe sichtbar gemacht, mit welcher die Probe zuvor versetzt wurde. "Das ist bereits mein viertes Präparat heute", erklärt der junge Schüler stolz. Neben der Speichelprobe sind bereits Zwiebelhaut, Wasserpest und Blätter der Kirschrose unter dem Mikroskop gelandet - saubere Zeichnungen der Mikroskopbilder geben dabei gut Auskunft über das, was Luca alles durchs Mikroskop gesehen hat. Er berichtet, dass jedes Präparat speziell vorbereitet werden müsse, so habe man die Blätter der Kirschrose in kleinste Streifen geschnitten, um den Blattschnitt schließlich stark vergrößert betrachten zu können. Besonders freue er sich auf die Betrachtung von Wasser aus dem Schulgarten, ganze Tiere solle man darin erkennen können, die für das bloße Auge unter normalen Umständen unsichtbar bleiben. Seine Wahl des Seminars rühre daher, dass er zu Hause mal mit einem, wie er es nennt, "Billig-Mikroskop" hantiert habe und seine Kenntnisse nun vertiefen wolle. Und mit der Zeit mache ihm das auch richtig Spaß, lediglich die theoretische Einführung am Anfang habe er als eher langweilig empfunden.
Unter Silans Mikroskop liegt ebenfalls Mundschleimhaut. Auf die Frage, warum ihre Wahl auf dieses Seminar gefallen ist, antwortet sie: "Die Beschreibung hörte sich interessant an und ich wollte die Mikroskopie einmal ausprobieren." Außerdem zeige sie sich nach eigener Aussage generell an biologischen Themen interessiert, wodurch ihre Wahl noch einmal bekräftigt worden sei. Auch die Sechstklässlerin erzählt von den bereits untersuchten Anschauungsobjekten, unter denen sich auch noch ein Menschenhaar befand. Resümierend bringt sie zum Ausdruck, dass das Mikroskopieren sowie auch das anschließende Zeichnen gar nicht so schwer sei und ihr das Seminar gefalle.

Als wir Lehrerin Agnes Kruse auf Lucas Vorstellung ansprechen, Wasser aus dem Schulgarten zu untersuchen, schüttelt sie lachend den Kopf. Nein, Wasser aus dem Schulgarten zu untersuchen, das werde man nicht machen, schließlich gebe es davon im Teich nur noch sehr wenig. Stattdessen werde man auf Gewässerproben aus Fließgewässern zurückgreifen, sodass die Teilnehmer nichts zu missen bräuchten - in diesen Proben fänden sich reichlich Kleintiere zur Anschauung. In vergangenen Proben habe man zum Beispiel Blattflusskrebse und Volvox, eine Grünalgengattung, gefunden. Ihre Ausführungen illustriert sie durch professionelle Zeichnungen aus einem Bestimmungsbuch, welche auch uns ein Bild davon vermitteln, was unter dem Mikroskop zu erkennen ist. "Für die Kleineren ist das wirklich toll, wenn sie da die kleinen Tiere sehen mit den Organen und dem schlagenden Herz, das begeistert immer alle", berichtet sie abschließend. Und sie muss es wissen, schließlich bietet sie das Seminar schon seit Beginn des Athe-Sommer-Seminars, also seit vielen Jahren an. Man wolle den Schülern und Schülerinnen der fünften und sechsten Klasse das Mikroskopieren näherbringen, um in der siebten Klasse ein bis zwei "Experten" pro Klasse zu haben, erklärt Lehrerin Martina Unverferth. So würden die Teilnehmer auch durchaus spannende Sachen entdecken, über die sich alle freuen würden. Auf der anderen Seite sei es mit Teilnehmern aus jüngeren Jahrgangsstufen manchmal etwas anstrengend, da diese mitunter nicht die erforderliche Geduld aufbringen würden, verschiedene Proben zu Präparaten zu verarbeiten und diese anschließend sauber zu untersuchen. Trotzdem mache ihr die Mitbetreuung des Seminars immer wieder Spaß, lässt sie uns lachend wissen und entlässt die Nachwuchs-Biologen in die Pause.

Was war da los?

von Leonhard P. Unkelbach

Fast jeder hat es mitbekommen, dass man zwischenzeitlich nicht sein ASS wählen konnte, da es für bestimmte Zeitabschnitte nicht möglich war, sich beim „Lernbuffet“ anzumelden. Ich war dort um nachzufragen, was denn los war.

Ich sitze im Computerraum und rede mit Herrn Vanhoefer über die vergangenen Probleme des Wahlvorganges. Erst reden wir über die Entstehung der Athe Sommer-Seminar Tage und kommen dann auf die zuletzt genannten Probleme zu sprechen.
In der Zeit des Wahlvorgangs kam es des Öfteren zu Serverabstürtzen, welche das Wählen der Seminare unmöglich machten. Hr. Vanhoefer erklärt es damit, dass die vermehrte Anmeldung von Schülern den Servereinsturz verursacht haben. Diese sollen durch die doch jetzt „normale“ Anmeldezeit verursacht worden sein - da in den Vorjahren die Wahl mitten in der Nacht gestartet wurde -, da nun auch jüngere Schüler die Möglichkeit hatten sich anzumelden und zu wählen, was einen höheren Ansturm auf die Website verursacht hatte. Dies war der IServ Server nicht gewöhnt und urteilte dies nach neuesten Sicherheitsbestimmungen als Angriff und blockte.
Für nächstes Jahr wird versucht das Wahlsystem stabiler zu machen, wobei das Blocken schon behoben wurde
Auch wenn es natürlich ärgerlich ist, dass so etwas manchmal nicht funktioniert, darf man nicht vergessen, dass Hr. Vanhoefer dort viele Stunden seiner eigene Freizeit investiert und die Website, zusammen mit dem Server, aus eigener Tasche bezahlt.

Frühjahrsputz im Vivarienraum mit Frau Clodius

Patrick Niestroj & Max Landmann

Stroh hier - Wasser da, alles sauber machen…,

dank der hilfreichen Hände der 7 Schüler dieses ASS-Seminars ist der Vivarienraum im 2. Stock schnell aufgeräumt und neu gestaltet, zum Beispiel durch ein neues Aquarium. Dieses freut nicht nur die Tiere sondern auch Moritz Becker (7L), der mit tatkräftiger Hilfe dabei ist.
Er sagt, dass er das Seminar gewählt hat, weil er Tiere mag und helfen wollte, dass sie wieder einen sauberen Lebensraum haben.

Zeichnen wie die Profis bei Herr Fey

Patrick Niestroj & Max Landmann

Ob Kohle, Buntstift oder Bleistift, ob Mangas, Tiere oder Landschaften, es herrscht eine große Zeichenvielfalt in Herr Feys Zeichenseminar.
Circa 16 Schüler begeistern sich für das Seminar Zeichnen und über den Tag hinweg nehmen ihre Bilder immer mehr Gestalt an.
Selbst Fünftklässler Luca Herzog (11 Jahre) ist begeistert von dem Kurs. Er meint, dass er das Seminar gewählt, da er zu Hause auch gerne und viel zeichnet.
Auf den Fotos ist zu sehen, wie aus einem Pferd ein romantisches Einhorn wird.

Maja und Sophie (beide 12) bei der "Spiegelübung".

Maja und Sophie (beide 12) bei der "Spiegelübung".

Theaterluft schnuppern

von Richard M. Unkelbach, Paul A. Rainer und Leonhard P. Unkelbach

"Theaterspiele" heißt das Seminar von Frau Strasmann-Hanke, das sich an Fünft- und Sechstklässler richtet, die nicht nur gern ins Theater gehen, sondern auch einmal selbst darstellerisch aktiv werden möchten.

Nach einem Spiel zum gegenseitigen Kennenlernen stehen grundlegende Übungen zur Einführung in die Schauspielerei auf dem Programm. Darunter fallen Stimm- und Bewegungsübungen, das Ausprobieren verschiedener Körperhaltungen oder der Ausdruck von Emotionen. Viele der Übungen kommen uns aus dem DS-Unterricht bekannt vor, was nicht verwundert. Ein wahrer Klassiker der Theaterpraxis scheint unter anderem die sogenannte "Spiegelübung" zu sein, bei der sich zwei Spielpartner gegenüberstehen und verschiedene kleine Alltagssituationen wie das Zähneputzen spiegelverkehrt schauspielerisch umsetzen.
Es dauert nur wenige Minuten, bis die von Mädchen dominierte Gruppe in Gelächter ausbricht und dabei auch Frau Strasmann-Hanke und uns ansteckt. So wird schnell deutlich, dass in diesem Seminar der Spaß und die Freude an szenischen Darstellungen und allen dazugehörigen Übungen im Vordergrund stehen. Dies ist auch den Gesichtern der Teilnehmer zu entnehmen und bestätigt sich später im Interview.

Die Seminargruppe mit Frau Strasmann-Hanke.

Die Seminargruppe mit Frau Strasmann-Hanke.

Als die Teilnehmer im Zuge einer Partnerarbeit den Raum verlassen, finden wir Zeit, mit Frau Strasmann-Hanke über ihr Seminar zu sprechen. Nach einer mehrjährigen Pause sei es nun das erste Mal, dass sie das Seminar wieder anbiete. Nichtsdestotrotz wird ersichtlich, dass die engagierte Deutsch- und Religionslehrerin schon lange im Theaterbusiness beschäftigt ist. Außerhalb der Schule leitete sie über acht Jahre lang ein professionelles Straßentheater mit jungen Erwachsenen, bevor sie sich dazu entschied, ihre Erfahrung an Jüngere weiterzugeben. Vorrangig gehe es ihr jedoch um den Spaß, so wolle sie einen gezielten Kontrast zum notengeprägten Schulalltag herstellen. Andererseits dürfe es auch nichts Sinnfreies sein, "wie in den Heidepark Soltau zu fahren", erzählt sie lachend. Natürlich hofft sie auch darauf, die Teilnehmer ihres Seminars für eine Teilnahme an der Theater-AG begeistern zu können. Insofern biete ihr Seminar eine gute Möglichkeit, ins Theaterspielen hinein zu schnuppern. Offensichtlich hat sie ihr Ziel bereits nach anderthalb Stunden erreicht: die jungen Schauspieler sind mit Spaß und Begeisterung bei der Sache.
Maja und Sophie (beide 12) haben ihre Übung frühzeitig beendet und kehren früher als gedacht in den Raum zurück. Diese Gelegenheiten nutzen wir, um auch ihnen ein paar Fragen zum Seminar zu stellen. Maja hat das Seminar gewählt, weil sie gerne ins Theater geht. Und sie bereut ihre Wahl keineswegs: seit Beginn setzt sie sich engagiert ein und setzt das um, was sie sonst nur aus der Zuschauerperspektive auf der Bühne sieht. Sophie hat bereits ein bisschen Theater gespielt und findet Gefallen am Seminar, welches man ihrer Meinung nach besonders mit witzigen Spielen aufwerten kann. Die Vorstellung beider: am Ende des Seminars wollen sie Szenen auf einer (gedachten) Bühne nachspielen - und damit der Schauspielertätigkeit noch etwas näher kommen.

...und hier die fleißigen Autoren vom Donnerstag...

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