Direkt vor Weihnachten, nämlich am 20.12. und am 21.12., boten die
beiden Stader Gymnasien mit ihrem alljährlichen Weihnachtskonzert
einen Einstieg in die Festtage.
Das Orchester beider Gymnasien und der Chor des Athenaeums
präsentierten getrennt voneinander Stücke mit ganz
unterschiedlichen Klängen. Das Repertoire reichte von klassischen,
volkstümlichen bis zu schwungvolleren amerikanischen Liedern.
Die Klänge waren kontrastreich und ergänzten sich gleichzeitig; als
Höhepunkt wurden jedoch einstimmig die Stücke beider Gruppen
genannt. Es kann schon eine große, raumfüllende Lautstärke
entstehen, wenn über vierzig Instrumente und noch mehr Sänger
zusammen klingen. Besonders gewaltig war Händels „Halleluja“ aus
dem Oratorium „Der Messias“.
Wie bei jedem Schulkonzert lief auch hier nicht alles glatt, wobei
das zweite Konzert deutlich besser war. Einige Fehler dürften dem
Zuhörer nicht aufgefallen sein. Wenn jedoch die Melodiestimme in
der Zeile verrutscht, kann man sich glücklich schätzen, wenn nicht
das gesamte Orchester aus dem Takt gerät. Aber wie viel Spaß würde
fehlen, wenn es nicht die Blechbläser gäbe...
Die Kirche in Steinkirchen war überfüllt und hier und da knackte
das Holz beängstigend. In der Heilig-Geist Kirche fanden alle
Zuhörer einen Platz, nur auf der Bühne drängten sich die
Musizierenden.
Eine besondere Herausforderung müssen die beiden Abende für Frau
Warnat gewesen sein. Sie sprang für ihren Mann als Leitung einiger
Stücke ein, weil dieser aus gesundheitlichen Gründen verhindert
war. Aber sie meisterte die Aufgabe zusammen mit Herrn Waldermann.
Den beiden und Herrn Heider als Orchesterleiter wurde neben den
Abiturienten, deren letztes Weihnachtskonzert dies gewesen ist, von
allen Musikern gedankt.
Halleluja, Weihnachten ist da!
Das Weihnachtskonzert 2015
von Luise Kranzhoff



