Latente Athe-Talente geben wieder Gas !
von Tabea Lohmann
Es war wieder soweit, die Lehrer haben wieder Theater gespielt. In
,,Meine Leiche, deine Leiche‘‘ gab es viel Trubel und - wer hätte
es gedacht? Eine Leiche! Das Stück lief im Februar 2016 und die
Aula war wieder bis zum letzten Platz gefüllt.
Zum Inhalt: Der unausstehliche Herr Greifenbrecht (Herr Röder) hat
eine erfolgreiche Firma, doch dann kommt etwas dazwischen und das
ist nicht nur eine Kleinigkeit: Da gibt es seine verwitwete
Schwester (Frau Moritz), seine verwöhnte Tochter (Frau Schulz),
seine viel Geld ausgebende Ehefrau (Frau Post), seinen ehemaligen
Kompagnon (Herr Korte) und den eher schüchterne Buchhalter der
Firma (Herr Trautmann).
Seine Schwester kommt und möchte etwas Geld, weil ihr reicher Mann
gestorben ist, da stolpert sein Kompagnon herein, der sich sogleich
in die Schwester verliebt. Beide wollen Greifenbrechts Geld ,
bekommen aber nichts. Dann kommt seine Tochter und möchte, dass ihr
Vater ihr noch eine Ausbildung finanziert. Aber weil sie schon
mehrere Studien und Ausbildungen geschmissen hat, gibt
Greifenbrecht ihr keinen Pfennig mehr. Von seiner Frau möchte Herr
Greifenbrecht sich gerne trennen, doch diese merkt, dass sie dann
nichts von dem Vermögen abbekommt und möchte ihn umstimmen. Der
Buchhalter hatte einen Betrag aus der Kasse genommen und Herr
Greifenbrecht kann dies immer noch nicht fassen. Alle sind so
frustriert, dass sie abends unabhängig voneinander etwas in seinen
Cognak mischen, entweder Chemikalien, Rattengift oder Erdbeeren, da
er darauf allergisch reagiert.
Am nächsten Morgen findet die verrückte Putzfrau (Frau Biermann)
die Leiche. Sie ruft sofort die Polizei, doch als der übereifrige
Kommissar (Herr Waldermann) und seine vertrottelte Assistentin
(Frau Klause) eintreffen, ist die Leiche auf wundersame Weise
verschwunden. Jeder versucht irgendwie die Leiche verschwinden zu
lassen und als diese einmal am Schreibtisch sitzt, gesteht seine
langjährige Sekretärin (Frau Buck) ihm herzergreifend ihre Liebe,
denn sie hat noch nicht gemerkt, dass er eigentlich schon tot ist.
Die Polizei wird mehrmals gerufen und als diese endlich die Leiche
auch mal gesehen hat, geht es los mit den ganzen Geständnissen.
Nachdem alle Aussagen aufgenommen worden sind, wird klar, dass Herr
Greifenbrecht eigentlich an Herzversagen gestorben ist und nicht
vergiftet wurde. Am Ende ist Kommissar Irre so genervt, dass er
fast vom Gift-Cognak trinkt. Aber vorher geht der Vorhang zu und
die Zuschauer bedanken sich mit langem Applaus.
Beim Verbeugen sehen wir auch, dass außerdem hinter der Bühne noch
Frau Wagner (Maske) und Frau Trusheim (Souffleuse) mitgearbeitet
haben. Für Licht und Ton sorgten mit viel Engagement die Mitglieder
der AG Tontechnik.
Man hat gesehen, dass unsere Lehrer mal wieder sehr viel Spaß daran
hatten uns zu zeigen, was sie schauspielerisch drauf haben. Unter
der Regie von Herrn Wartner ist wieder ein gelungenes und sehr
lustiges Theaterstück entstanden und wir freuen uns auf viele
weitere.












































