Steve Göde
Herr Göde grüßt alle, die ihn noch nicht kennen und erzählt ein
wenig über sich:
Seit Februar diesen Jahres ist er Lehrer am Athenaeum. Er ist in
Dresden aufgewachsen und hat dort sein Abitur gemacht. Seit seiner
Jugend ist er leidenschaftlicher Basketballer und liebt diesen
Sport, der ihm schon viele tolle Erlebnisse ermöglicht hat.
Basketball war auch der Grund, warum er beispielsweise ein Jahr in
den USA zur Schule gegangen ist, wo dann sein Interesse für die
englische Sprache geweckt wurde.
Es lag also nahe, dass er sich für ein Lehramtsstudium für Sport
und Englisch entschieden hat. Nachdem er seinen Abschluss in
Leipzig gemacht hatte, wollte er gern einen anderen Fleck
Deutschlands kennen lernen. Im Zuge seines Referendariats hat es
ihn nach Hildesheim verschlagen. Nach 18 Monaten war auch dieses
Kapitel beendet und er freut mich nun auf die Aufgaben hier am
Athenaeum. Er ist sehr froh hier sein zu dürfen, da er seitens des
Kollegiums und der Schüler/innen wirklich toll empfangen wurde.
Neue Lehrkräfte am Athenaeum
Fast in jedem Schuljahr verabschieden sich Lehrkräfte aus unserer Schule, weil sie in Pension gehen oder mit anderen Aufgaben an neuen Schulen oder Behörden betraut werden. Das bedeutet auch, dass immer wieder neue Kollegen und Kolleginnen zu uns kommen, die sich hier einarbeiten und täglich über die Athe-Flure laufen.


Konstanze Uhlen: Aus Osnabrück ans Athe
Frau Uhlen ist im Osnabrücker Landkreis aufgewachsen und hat in
Kiel Latein und Mathematik studiert. Diese beiden Fächer waren auch
schon in der Schule ihre Leistungsfächer. Nach ihrem Referendariat
in Pinneberg in Schleswig-Holstein wollte sie ihre Schullaufbahn
gerne wieder in ihrem Heimat-Bundesland Niedersachsen aufnehmen. So
hat es sie an das Athenaeum verschlagen.
Mit den vielen anderen neuen Kollegen konnte sie sich auch schon
anfangs gut über die alltäglichen Probleme austauschen, wie
beispielsweise „Wie komme ich denn jetzt zu dem Raum?“. Dank des
aufgeschlossenen Kollegiums fiel ihr der Einstieg nicht so schwer.
Nur das Active Board, mit dem sie das erste Mal arbeitet, wolle
nicht immer so wie sie. Auch sei die Arbeit mit dem GTR
(grafikfähiger Taschenrechner) neu für sie gewesen.
Neben der Schule ist Frau Uhlen aktiver Bestandteil einer
Handballmannschaft im für sie tollsten Hamburger Stadtteil
Eimsbüttel. Schon seitdem sie 12 Jahre alt ist, versucht sie „das
Runde ins Eckige zu bringen“, erzählt sie uns.
In den Ferien, von denen man als Lehrer ja viele habe, lerne sie
gerne neue Kulturen und Länder kennen. So habe es sie schon nach
Südostasien und Neuseeland getrieben. Der Rest der
unterrichtsfreien Zeit wird sicher auch für das Vorbereiten von
noch vielen kommenden Stunden drauf gehen.

Barbara Veit: Der Schulweg ist ein „Katzensprung“
Zwar gehört Frau Veit seit Februar 2016 zu „den Neuen“ im
Kollegium, doch ist sie dem Athenaeum schon seit vielen Jahren
verbunden, nicht nur als Ehefrau eines Kollegen und Mutter vierer
Kinder, die das Athenaeum besuch(t)en, sondern vor allem durch die
langjährige Teamarbeit in den Streicherklassen. „Es würde mich
freuen, wenn ich auch in Zukunft vermehrt dort arbeiten dürfte, wo
sich die Schulmusik mit der Instrumentalpädagogik verbindet“, sagt
sie.
Seit fast zwei Jahrzehnten wohnt die Familie in direkter
Nachbarschaft zum Athenaeum, allerdings hatte Barbara Veit auf
ihren früheren Lebensstationen auch Gelegenheit, andere Mund- und
Lebensarten als die der Stader kennen zu lernen:
Aufgewachsen in Nordrhein-Westfalen und geprägt durch das Leben in
einer musikalischen Familie studierte sie in Detmold und Paderborn
die Fächer Musik und Deutsch. Nach dem Referendariat in
Bensheim/Bergstraße unterrichtete Frau Veit an einem Gymnasium in
der Pfalz, am Gymnasium Warstade in Hemmoor und am
Vincent-Lübeck-Gymnasium Stade.
„Wenn ich nicht gerade unterrichte bzw. Unterricht vor- und
nachbereite, lese und musiziere ich sehr gerne, z.B. mit der Geige,
der Bratsche, am Klavier und an der Orgel oder einfach singend in
hiesigen Chören, erklärt sie. Für kreative Gartenarbeit wünsche sie
sich mir oft mehr Zeit, aber: Wer viele Hobbys pflege, müsse sich
nicht wundern, wenn kaum Raum für Freizeit bleibe.
Für meine Zukunft am Athenaeum wünscht sich Barbara Veit weiterhin
nette und aufgeschlossene Schüler und eine gute Zusammenarbeit mit
Kollegen und Eltern.

Gregor Wessel: Ein Westfale im „hohen Norden“
Gregor Wessel unterrichtet seit Februar 2016 die Fächer Musik und
Geschichte am Gymnasium Athenaeum.
Als gebürtiger Westfale genoss er die Vorzüge einer Dorfkindheit in
der „Hellwegbörde“ inmitten von Schützenfest, Zementwerken und
Bundestraße 1.
Die Liebe zur Musik führte ihn schließlich ins Siegerland, um dort
an der Universität Siegen das Lehramtsstudium aufzunehmen, welches
er im Jahr 2014 mit dem ersten Staatsexamen abschloss.
Auch das Kapitel Nordrhein-Westfalen fand für ihn damit einen
vorläufigen Abschluss, denn mit der Bewerbung um einen
Referendariatsplatz in Niedersachsen ergab sich die Möglichkeit,
endlich einmal den – wie der Westfale sagt - „hohen Norden“ der
Republik zu erkunden.
Als die Zusage des Studienseminars Stade kam, ahnte Herr Wessel
noch nicht, dass es ihn als Referendar an eine Schule in Buxtehude
verschlagen sollte - einen Ort, den er bis dahin für eine
Fantasiestadt grimmscher Märchenwelten gehalten hatte, wie viele
Menschen, die den Norden nicht kennen. Er berichtet, dass bei
seinen Freunden und Bekannten in Westfalen Erzählungen über seine
neue Heimat deshalb nach wie vor für Erheiterung sorgten, zumindest
bis zum ersten Besuch im ganz realen Buxtehude, einer Stadt, die er
aufgrund ihres angenehmen Mittels zwischen Ländlichkeit und Nähe
zur Metropolregion Hamburg schätzen und lieben gelernt habe.
Mit Antritt seiner ersten vollen Stelle am Stader Athenaeum ist
Gregor Wessel nun wohl endgültig „hier oben“ angekommen. „Eine
interessierte und nette Schülerschaft erleichterten mir den
Übergang ungemein“, sagt er. Nicht zuletzt trage auch das
Kollegium, welches seinen Namen mehr als verdiene, entschieden dazu
bei, dass er sich im „hohen Norden“ mittlerweile heimisch fühle.
Man habe ihm von Anfang an, auch abseits des Schulbetriebs mit Rat
und Tat zur Seite gestanden. Dafür möchte er sich an dieser Stelle
noch einmal ganz herzlich bedanken. Herr Wessel und freut sich
schon jetzt auf die Zusammenarbeit im kommenden Schuljahr.


