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  1. 2016

Neue Lehrkräfte am Athenaeum

Fast in jedem Schuljahr verabschieden sich Lehrkräfte aus unserer Schule, weil sie in Pension gehen oder mit anderen Aufgaben an neuen Schulen oder Behörden betraut werden. Das bedeutet auch, dass immer wieder neue Kollegen und Kolleginnen zu uns kommen, die sich hier einarbeiten und täglich über die Athe-Flure laufen.

Steve Göde

Herr Göde grüßt alle, die ihn noch nicht kennen und erzählt ein wenig über sich:
Seit Februar diesen Jahres ist er Lehrer am Athenaeum. Er ist in Dresden aufgewachsen und hat dort sein Abitur gemacht. Seit seiner Jugend ist er leidenschaftlicher Basketballer und liebt diesen Sport, der ihm schon viele tolle Erlebnisse ermöglicht hat. Basketball war auch der Grund, warum er beispielsweise ein Jahr in den USA zur Schule gegangen ist, wo dann sein Interesse für die englische Sprache geweckt wurde.
Es lag also nahe, dass er sich für ein Lehramtsstudium für Sport und Englisch entschieden hat. Nachdem er seinen Abschluss in Leipzig gemacht hatte, wollte er gern einen anderen Fleck Deutschlands kennen lernen. Im Zuge seines Referendariats hat es ihn nach Hildesheim verschlagen. Nach 18 Monaten war auch dieses Kapitel beendet und er freut mich nun auf die Aufgaben hier am Athenaeum. Er ist sehr froh hier sein zu dürfen, da er seitens des Kollegiums und der Schüler/innen wirklich toll empfangen wurde.

Konstanze Uhlen: Aus Osnabrück ans Athe

Frau Uhlen ist im Osnabrücker Landkreis aufgewachsen und hat in Kiel Latein und Mathematik studiert. Diese beiden Fächer waren auch schon in der Schule ihre Leistungsfächer. Nach ihrem Referendariat in Pinneberg in Schleswig-Holstein wollte sie ihre Schullaufbahn gerne wieder in ihrem Heimat-Bundesland Niedersachsen aufnehmen. So hat es sie an das Athenaeum verschlagen.
Mit den vielen anderen neuen Kollegen konnte sie sich auch schon anfangs gut über die alltäglichen Probleme austauschen, wie beispielsweise „Wie komme ich denn jetzt zu dem Raum?“. Dank des aufgeschlossenen Kollegiums fiel ihr der Einstieg nicht so schwer. Nur das Active Board, mit dem sie das erste Mal arbeitet, wolle nicht immer so wie sie. Auch sei die Arbeit mit dem GTR (grafikfähiger Taschenrechner) neu für sie gewesen.
Neben der Schule ist Frau Uhlen aktiver Bestandteil einer Handballmannschaft im für sie tollsten Hamburger Stadtteil Eimsbüttel. Schon seitdem sie 12 Jahre alt ist, versucht sie „das Runde ins Eckige zu bringen“, erzählt sie uns.
In den Ferien, von denen man als Lehrer ja viele habe, lerne sie gerne neue Kulturen und Länder kennen. So habe es sie schon nach Südostasien und Neuseeland getrieben. Der Rest der unterrichtsfreien Zeit wird sicher auch für das Vorbereiten von noch vielen kommenden Stunden drauf gehen.

Barbara Veit: Der Schulweg ist ein „Katzensprung“

Zwar gehört Frau Veit seit Februar 2016 zu „den Neuen“ im Kollegium, doch ist sie dem Athenaeum schon seit vielen Jahren verbunden, nicht nur als Ehefrau eines Kollegen und Mutter vierer Kinder, die das Athenaeum besuch(t)en, sondern vor allem durch die langjährige Teamarbeit in den Streicherklassen. „Es würde mich freuen, wenn ich auch in Zukunft vermehrt dort arbeiten dürfte, wo sich die Schulmusik mit der Instrumentalpädagogik verbindet“, sagt sie.
Seit fast zwei Jahrzehnten wohnt die Familie in direkter Nachbarschaft zum Athenaeum, allerdings hatte Barbara Veit auf ihren früheren Lebensstationen auch Gelegenheit, andere Mund- und Lebensarten als die der Stader kennen zu lernen:
Aufgewachsen in Nordrhein-Westfalen und geprägt durch das Leben in einer musikalischen Familie studierte sie in Detmold und Paderborn die Fächer Musik und Deutsch. Nach dem Referendariat in Bensheim/Bergstraße unterrichtete Frau Veit an einem Gymnasium in der Pfalz, am Gymnasium Warstade in Hemmoor und am Vincent-Lübeck-Gymnasium Stade.
„Wenn ich nicht gerade unterrichte bzw. Unterricht vor- und nachbereite, lese und musiziere ich sehr gerne, z.B. mit der Geige, der Bratsche, am Klavier und an der Orgel oder einfach singend in hiesigen Chören, erklärt sie. Für kreative Gartenarbeit wünsche sie sich mir oft mehr Zeit, aber: Wer viele Hobbys pflege, müsse sich nicht wundern, wenn kaum Raum für Freizeit bleibe.
Für meine Zukunft am Athenaeum wünscht sich Barbara Veit weiterhin nette und aufgeschlossene Schüler und eine gute Zusammenarbeit mit Kollegen und Eltern.

Gregor Wessel: Ein Westfale im „hohen Norden“

Gregor Wessel unterrichtet seit Februar 2016 die Fächer Musik und Geschichte am Gymnasium Athenaeum.
Als gebürtiger Westfale genoss er die Vorzüge einer Dorfkindheit in der „Hellwegbörde“ inmitten von Schützenfest, Zementwerken und Bundestraße 1.
Die Liebe zur Musik führte ihn schließlich ins Siegerland, um dort an der Universität Siegen das Lehramtsstudium aufzunehmen, welches er im Jahr 2014 mit dem ersten Staatsexamen abschloss.
Auch das Kapitel Nordrhein-Westfalen fand für ihn damit einen vorläufigen Abschluss, denn mit der Bewerbung um einen Referendariatsplatz in Niedersachsen ergab sich die Möglichkeit, endlich einmal den – wie der Westfale sagt - „hohen Norden“ der Republik zu erkunden.
Als die Zusage des Studienseminars Stade kam, ahnte Herr Wessel noch nicht, dass es ihn als Referendar an eine Schule in Buxtehude verschlagen sollte - einen Ort, den er bis dahin für eine Fantasiestadt grimmscher Märchenwelten gehalten hatte, wie viele Menschen, die den Norden nicht kennen. Er berichtet, dass bei seinen Freunden und Bekannten in Westfalen Erzählungen über seine neue Heimat deshalb nach wie vor für Erheiterung sorgten, zumindest bis zum ersten Besuch im ganz realen Buxtehude, einer Stadt, die er aufgrund ihres angenehmen Mittels zwischen Ländlichkeit und Nähe zur Metropolregion Hamburg schätzen und lieben gelernt habe.
Mit Antritt seiner ersten vollen Stelle am Stader Athenaeum ist Gregor Wessel nun wohl endgültig „hier oben“ angekommen. „Eine interessierte und nette Schülerschaft erleichterten mir den Übergang ungemein“, sagt er. Nicht zuletzt trage auch das Kollegium, welches seinen Namen mehr als verdiene, entschieden dazu bei, dass er sich im „hohen Norden“ mittlerweile heimisch fühle. Man habe ihm von Anfang an, auch abseits des Schulbetriebs mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Dafür möchte er sich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken. Herr Wessel und freut sich schon jetzt auf die Zusammenarbeit im kommenden Schuljahr.

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