Viel Beifall heimsten die jungen Musiker von Big Band und Chor des
Stader Traditionsgymnasiums Athenaeum am Montagabend bei ihrem
Sommerkonzert im Stadeum ein. Die Ensembles hatten ihrem Auftritt
den Titel „Sehnsucht“ gegeben.
Knapp 600 Zuhörer im Hansesaal waren hingerissen und erklatschten
sich eine Zugabe.
Die Schülerinnen Jette Zumpe und Joana Diez-Rossi führten charmant
durch das eineinhalbstündige Programm, das unter der Gesamtleitung
der Lehrer Benjamin Warnat und Karen Simon stand. Mal abwechselnd,
mal gemeinsam präsentierten die beiden perfekt aufeinander
abgestimmten Ensembles ihre anspruchsvollen und temporeichen
Stücke, oft im Form des Kanon angelegt.
Junge Musiker wecken Sehnsüchte
so erschienen im Stader Tageblatt am 08. Juni 2016


Immer wieder stachen herausragende Solisten am Mikrofon und an den
Instrumenten hervor. Die Musiker entführten die Besucher in ferne
Länder, ließen sie Fernweh, Abenteuerlust, Liebe, Leid und
Gelassenheit empfinden. Gemeinsam brachten sie das Stadeum zum
Kochen.
Den berührenden Auftakt machten die südafrikanischen Lieder
„Siyahamba“ und „Asika Thali“. Die Schüler transportieren einen
Hauch Folklore auf die Bühne, erzeugten Laute auf ungewöhnliche
Weise. Sie rieben sich die Hände, klopften auf ihre Oberschenkel,
schnipsten und stampften. Das bekannte Stück „Africa“ der
amerikanischen Rockband „Toto“ boten die energiegeladenen
Jugendlichen mit Percussion-Begleitung dar.
Als „die größte Sehnsucht, die wir überhaupt kennen“ bezeichnete
das Moderatorenduo die Liebe. Ihr widmeten die Gymnasiasten mit dem
plattdeutschen Klassiker „Dat Du min leevsten büst“ einen Song, den
mancher Schüler an diesem Abend zum ersten Mal in seinem Leben
gehört haben wird.

Voller Hingabe sangen sieben Solisten die Soul-Nummer „All of me“
des amerikanischen Oscarpreisträgers John Legend. Die Big Band
präsentierte das mitreißende Rhythm-and-Blues-Lied „Blurres Lines“
des amerikanischen Sängers Robin Thicke.
Die Ensembles bedankten sich bei jenen Mitgliedern, die nach dem
Abitur im Sommer das Athenaeum verlassen werden, mit Rosen. Für
ihre Lehrer Benjamin Warnat und Karen Simon gab’s Blumensträuße.













