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  1. 2016

Delfin- und Walforschung 2016

Die Azoren sind eine Inselgruppe in dem Atlantik. Was sie so besonders macht sind aber die zahlreichen Delfin- und Walvorkommen. Die Kultur ist noch nicht geprägt vom Tourismus. Welcher Ort wär also besser geeignet, um mit der Delfin- und Walforschung zu starten.
An was denken Sie, wenn Sie an Delfin- und Walforschung denken?
Ja, es ist ein Traum für so ziemlich jeden. Für uns, Max Neitzel und Meica Mischok ging dieser Traum in Erfüllung.
Voller Vorfreude fuhren wir am 19. Juni 2016 zunächst nach Heidelberg. Nach dem erstem kennenlernen, wurde schon deutlich wie anstrengend diese zwei Wochen werden würden. Mit dem Satz: „Schlafen könnt ihr zu Hause!“ begannen wir unsere Reise.
Jeden Tag machten wir zwei Ausfahren von jeweils drei Stunden mit einem Schnellboot.
Wenn wir ein Tier gesichtet haben, mussten wir zunächst die Art bestimmen. Daraufhin die Atemfrequenz, die Gruppengroße, die Geschwindigkeit und noch vieles mehr, diese Informationen haben wir genauestens dokumentiert, um diese Daten später auswerten zu können.
Insgesamt haben wir ca. 690 Tiere gesichtet. Darunter Pottwale, verschiedene Delfinarten, Schnabelwale, große Tümmler und sogar Blauwale.

Geforscht haben wir aber nicht nur in diesem Bereich, sondern ebenso in Flora und Fauna, Mensch und Sprache und Kultur (MKS), Wirtschaft und Infrastruktur und zuletzt Vulkanismus und Klima.
Um weitere Informationen zu bekommen, machten wir Umfragen bei Einheimischen. Durch Fragen wie z.B.: „Was sind die ersten drei Wörter an die Sie denken, wenn Sie Deutschland hören?“ haben wir untersuchen können welches Bild von Deutschland auf den Azoren verbreitet ist. Was meinen Sie was die ersten drei Worte waren?
Natürlich Fußball und Bier aber leider wurde auch oft Hitler genannt. Auch Diese Daten haben wir genauestens in einer Dokumentation und Präsentationen festgehalten.
Auf diese Weise haben wir es geschafft eine eigene Forschungsarbeit von 110 Seiten auf die Beine zu stellen. Wie diese Forschungsergebnisse aussehen werden wir in unseren Vorträgen erläutern.

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