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  1. 2016

Kursfahrten 2016

Ofterschwang im Allgäu - Tutorat von Herrn Dr. Schneider (Chemie)

Auch wenn wir nicht, wie der vorherige Jahrgang auf Hawaii oder in New York waren, war unsere Kursfahrt eine ganz außergewöhnliche. Zu Beginn wurden wir von den anderen mit spöttischem Lächeln betrachtet, da wir einer von zwei Kursen waren, die in Deutschland blieben.
Unsere Reise ging in Richtung Oberstdorf in ein 2000-Seelen-Dorf namens Ofterschwang im Allgäu. In dieser Woche ist so viel passiert, sodass wir, wenn alles hier niedergeschrieben wird, die Seiten der anderen auch mit einnehmen würden. Abgesehen von dem ganzen „Kartenspielen“ an den Abenden, war das absolute Highlight das Paddeln durch die Stromschnellen der Iller.
Am Dienstagmorgen wurden wir von unseren drei Lehrern Lars, Himal und Christian in aller Frühe begrüßt und in drei Gruppen eingeteilt. Zuerst blieben wir an einem See, wo uns alle Grundlagen gezeigt wurden.

Doch schon beim Einsteigen in die Kajaks zeigte sich, dass es eine witzige Woche werden würde,da dort schon die Ersten Bekanntschaft mit dem kalten Wasser machten. Gezeigt wurden uns Zeichen zur Verständigung auf dem Wasser, Grundschläge und am wichtigsten davon den Bogens(ch)lag. Nach ein paar Übungen begannen schon einige übermütig zu werden und spielten lieber Schiffe versenken, als unseren Kursleitern zuzuhören.
Am Nachmittag begaben wir uns auf den Fluss. Das Wasser war kristallklar, ein sanftes Plätschern des kühlen Nass war zu hören und in der Ferne sah man schon die ersten Stromschnellen. Wir fuhren los und begannen auch mit einigen Übungen im fließenden Wasser, am allerwichtigsten das Einfahren in Kehrwässer und auch das anschließende Verlassen. Vielen erschien diese Übung aus „Bootspitze in Richtung Stein “, „Hufte, Hufte“, „Bogens(ch)lag“ und dem anschließendem „very good“ als überflüssig, doch manch Einer wuchsen schon Schwimmhäute und der Rekord des Kenterns lag am Ende der Woche bei über zehn Malen. Nach etlichen Stromschnellen und einem kompletten Tag auf dem Wasser waren alle total erschöpft und froh wieder im Gasthof anzukommen. Selbst unser Tutor war an diesen Tagen schon früh im Bett, manche taten es ihm nach, andere erkundeten die Gegend und wiederum andere klärten die wichtigen Fragen des Lebens und waren mit dem Lösen von allerhand „Phänomenen“ beschäftigt.
Es war eine super Woche für uns alle. Es ist viel passiert, wir haben uns innerhalb des Kurses näher kennengelernt und hatten viel Spaß zusammen.

Amsterdam - Tutorat von Herrn Lünstedt (Physik)

London mit Herrn Röder - Tutorat von Frau Brandenburg (Englisch)

Montag, 8. August 2016

Unsere Reise begann vor der Bushaltestelle des Athenaeums, pünktlich um 3 Uhr morgens. Alle waren rechtzeitig da, sodass wir sehr pünktlich losfahren konnten und zeitig ankamen. In Bremen kamen wir schnell und weitgehend ohne Probleme an den Kontrollen vorbei und nach einer kurzen Wartezeit durften wir schon ins Flugzeug einstei-gen. Angekommen am Londoner Flughafen, nahmen wir einen Bus bis nach Limehouse zu unserem Hostel. Es dauerte etwas, bis wir dieses gefunden hatten, doch nachdem unser Busfahrer uns durch einige enge Straßen (meistens über den Bürgersteig) manövriert hatte, kamen wir doch noch fast pünktlich dort an. Erstmal angekommen ging es dann aber auch direkt los. Als erstes besuchten wir die Tower Bridge; von dort aus starteten wir eine Bootstour auf der Themse unter den diversen Brücken durch, vorbei am London Eye und vielem mehr, ehe wir in Westminster an den Houses of Parliament ausstiegen. Wir gingen weiter bis zu den Horse Guards und konnten dort sogar einen Wachenwechsel miterleben. In der Nähe gab es einen Park, wo wir eine kleine Pause einlegten und die Zeit nutzten, um etwas zu essen, uns einfach auszuruhen oder im Sonnenschein für kurze Zeit die Augen zu schließen. Nachdem wir wieder Energie gesammelt hatten, liefen wir bis zum Trafalgar Square und genossen unsere Freizeit. Ein paar Stunden später trafen wir uns alle wieder und gingen zu einem Fish & Chips Restaurant, welches uns unsere Tutorin, Frau Brandenburg, empfohlen hatte. Es war sehr lecker und auch sehr schön, gemeinsam Abendbrot zu essen.

Dienstag, 9. August 2016

Erster Stopp unseres sonnigen zweiten Tages war das „Old Bailey“, der zentrale Strafgerichtshof in London. Dort bekamen wir die Möglichkeit, uns von einem Zuschauerpodium aus eine Gerichtsverhandlung anzusehen und die Roben und Perücken der Anwälte und Richter zu bewundern. Als die anfängliche Begeisterung dann doch leider etwas nachgelassen hatte und der Staatsanwalt nach einem Blick auf uns mit einem leichten Grinsen eine 10-minütige Pause anordnete, verließen wir das Gerichtsgebäude und machten uns auf den Weg zum „Roof-Terrace“ eines Shopping Centres, von wo aus wir eine tolle Aussicht auf die Skyline Londons genossen.
Als genug für Bilder posiert worden war, teilten wir uns auf und begannen unsere Freizeitgestaltung. Aktivitäten beinhalteten bspw. einen Besuch des Museum of London, einen Aufenthalt in der Oxford Street oder etwa die Bewunderung der Straßenkunst im multikulturellen Viertel Brick Lane. Abends war dann Zeit für die gemeinsame Jack-the-Ripper-Tour. Unser Tour-Guide gestaltete die Tour sehr informativ, teils etwas gruselig aber vor allem sehr unterhaltsam. Mit den von ihm gezeigten Bildern von aufgeschlitzten, gehäuteten Körpern im Kopf konnten wir dann nachher beruhigt schlafen gehen.

Mittwoch, 10. August 2016

Der dritte Tag begann damit, dass unser gesamter Kurs morgens mit Herrn Röder mit der „Tube“ zum British Museum gefahren ist. Es hat einen Moment gedauert, bis wir alle den richtigen Eingang für unsere Gruppe gefunden hatten, aber als wir in diesem riesigen Gebäude waren, zeigten wir uns alle ziemlich beeindruckt von der Architektur und den schönen verschiedenen Hallen. In dem Museum haben wir uns zunächst als Gruppe die bekanntesten Ausstellungen über Griechenland, die ehemaligen Kolonien von Großbritannien sowie auch den berühmten Stein von Rosette aus Ägypten angeguckt. Danach hatten wir in Kleingruppen noch etwas Zeit und haben weitere Ausstellungen bspw. über den mittleren Osten besichtigt oder waren in dem großen Souvenirshop. Nach dem Museumsbesuch sind wir alle gemeinsam mit der U-Bahn zum Hyde Park gefahren und haben zusammen bei bestem Wetter gepicknickt. Anschließend hatten wir den Rest des Tages Freizeit und haben uns in Gruppen aufgeteilt. Weil wir uns direkt an der Oxford Street befanden, sind einige dort shoppen gewesen (sehr beliebt waren vor allem Läden wie z.B. Topshop, die es in Deutschland nicht gibt). Andere wiederum sind zu einer besonderen Buchhandlung namens „Any amount of books“ gefahren, welche Herr Röder empfohlen hatte oder haben abends einen brandneuen Film im IMAX in einem der beliebten Kinos am Leicester Square geschaut..

Donnerstag und Freitag, 11. und 12. August 2016

Am letzten vollen Tag unserer Kursfahrt sind wir vormittags mit der U-Bahn in Richtung London Bridge gefahren. Dort haben wir zufällig ein professionelles Foto Shooting mit einem sehr gut aussehenden männlichen Model vor der Millenium Bridge beobachten dürfen. Ziel war aber eigentlich Shakespeare’s Globe Theatre, wo wir dann auch eine sehr interessante Führung bekamen. Anschließend haben wir den Stadtteil Southwark erkundet, der berühmt ist für die Southwark Cathedral und Märkte wie z.B. den Borough Market, die Essen aus aller Welt anbieten. Viele haben sich an dem großen Angebot bedient und dort Mittag gegessen. Ein weiterer Markt auf der anderen Seite der Themse ist der Covent Garden Market, eher spezialisiert auf Kleidung und Souvenirs. Außerdem gaben Straßenkünstler und Zauberer ihre Vorstellungen zum Besten und einige von uns wurden von englischen christlichen Missionaren in Glaubensdiskussionen verwickelt. Abends haben wir uns zum gemeinsamen Abschluss an der Tower Bridge getroffen. Wir haben gemeinsam gegessen, die Abschlussfotos wurden geschossen und wir sind im Dunkeln über die Tower Bridge gegangen, um die Lichter der Stadt und ein paar Sternschnuppen zu beobachten. Im Hostel haben wir die Woche in Ruhe ausklingen las-sen. Doch allzu bald mussten schon die Sachen gepackt werden und so sind wir um halb fünf Uhr morgens mit einigen Turbulenzen zum Flughafen angereist. Dennoch haben wir unseren Rückflug bekommen und sind –müde aber glücklich-mittags zurück in Stade gewesen.

Vielen Dank an alle, die uns diese tolle und interessante Kursfahrt ermöglicht haben und besonders an Frau Brandenburg, unsere Tutorin, die uns vor dem Antritt unserer Reise sehr mit Planungen und Insider-Tipps geholfen hat, der es aber leider nicht möglich war, unsere Kursfahrt zu begleiten. Wir sind alle sehr froh, dass die Schule die Kursfahrten wieder ermöglicht hat, da dies ein Erlebnis ist, was in der Schullaufbahn nicht fehlen sollte und auch das Gemeinschaftsgefühl im Kurs stärkt. Ein besonderer Dank im Namen des gesamten Kurses geht natürlich speziell an Herrn Röder, welcher netterweise Frau Brandenburgs Vertretungen übernommen hat. Stets locker und entspannt aber auch gut strukturiert hätten wir uns fast keine bessere Begleitung wünschen können; ohne ihn wäre unsere Kursfahrt überhaupt nicht realisierbar und erst recht nicht auf diese tolle Art und Weise möglich gewesen.

Prag - Tutorat von Herrn Rüter (Mathematik)

Montagmorgen: 6:00 Uhr, Abfahrt vom Athe, eine Strecke von etwa 700 km vor uns. Auf nach Prag! Ein Bus, groß genug für Schüler, Referendar und Lehrer, diente uns als Reisemittel. Die Zeit im Bus verflog jedoch schnell - früh morgens ist es ja auch schön, nochmal etwas schlafen zu können. Die ganze Fahrt, inkl. Pausen und Zwischenstopps, dauerte um die 10 bis 11 Stunden. Nach 8 Stunden hatten wir nämlich eine längere Pause an einem Ort, der deutlich interessanter und beeindruckender war als die etlichen Raststätten, die wir bis zu diesem Zeitpunkt schon begutachten durften. Es zog uns in das Elbsandsteingebirge oder auch Nationalpark „Sächsische Schweiz“ genannt. Die Bäume, die Tiefen und vor allem die vielen Treppen sind uns rückblickend definitiv eher gut als schlecht in Erinnerung geblieben. Sie waren die perfekte Kulisse für viele schöne Fotos. Teilweise konnten wir sogar Kletterer an den Steinen entdecken. Die frische Luft und die Bewegung haben uns allen gut getan, trotz Trägheit durch das stundenlange Sitzen. Vorfreude kam auf, als wir erfuhren, dass es nur noch 2 weitere Stunden dauern würde, bis wir endlich ankämen. Und diese Vorhersage bestätigte sich zu unseren Gunsten. Heil und froh endlich angekommen zu sein, wollten wir nun auch endlich unsere Zimmer inspizieren und beziehen. Als die formellen Sachen dann erledigt waren, erhielten wir unsere Karten, nachdem wir versicherten, nichts kaputt zu machen. Das Hotel war sogar ein 3-Sterne-Hotel und für Schulfahrtenverhältnisse echt besser als erwartet! Die Zimmer sauber, Betten in Ordnung und das Abendessen in Sicht, genau diese Aspekte machten alle zufrieden und somit konnten wir alle feststellen, dass wir die 11 Stunden Anreise bis zu diesem Zeitpunkt auf keinen Fall bereuten. Niemand äußerte den dringenden Wunsch, jetzt bitte wieder nach Hause zu fliehen. Als wir alle in unsere Zimmer, die kleinen Apartments ähnelten, eingezogen sind und auch die der Anderen begutachtet hatten, gingen wir endlich zum Abendessen. Dies bestand aus Vor-, Haupt- und Nachspeise. Was für ein Luxus!

Am Dienstag fuhren wir morgens gleich mit der Straßenbahn (das Straßenbahnnetz war erstaunlich gut ausgebaut) in Richtung des Technischen Museums. Nachdem wir gefühlte 15 Minuten einen Berg hoch gelaufen sind, kamen wir endlich am Museum an. Hier konnte man neben alten Autos, Zügen und ersten Flugzeugen auch Uhren und Fotoapparate angucken. Es hat uns erstaunt hat, dass es schon im 19. Jahrhundert Fahrräder mit einem Dampfmotor als Vorgänger der „Motorräder“ gab, sich aber erst heute die E-Bikes richtig durchsetzen konnten.
Nach einer längeren Mittagspause folgte eine Schifffahrt über die Moldau mit einer anschließenden Führung durch die Prager Innenstadt. Bei der Moldauschifffahrt, bei der wir zweimal die gleiche Strecke gefahren sind, hatte man einen tollen Blick auf Prag und auf einige Wahrzeichen wie z.B. auf die Karlsbrücke. Den Altstädter Ring oder die älteste Synagoge Europas, die sich inmitten der Innenstadt von Prag befindet, konnten wir bei der Stadtführung begutachten. Wir kamen an einem Rathaus vorbei, vor dem sich eine riesige Menschenmasse versammelt hatte. Susanna, unsere Reiseführerin, hat uns erklärt, dass die Uhr am Rathaus der Grund für die Versammlung war. Diese zeigt nämlich sowohl den Stand der Sonne und des Mondes als auch das Sternzeichen an. Außerdem bewegen sich zu jeder vollen Stunde, es war kurz vor 4 Uhr, die Figuren, die an der Uhr angebracht sind. Nachdem die Stadtführung vorüber war, standen keine weiteren Termine auf dem Programm, sodass die Zeit individuell gestaltet werden konnte.
Am Mittwoch stand ein ganztägiger Ausflug in die Gedenkstätte des Konzentrationslagers Theresienstadt auf dem Plan. Hier besichtigten wir nicht nur Theresienstadt, sondern auch das alte Gestapo-Gefängnis (kleine Festung). Hier liefen wir durch schmale, teilweise unterirdische, Gänge und konnten Zellen, Waschsäle und Verwaltungseinrichtungen, die zum größten Teil original erhalten geblieben sind, besichtigen. Danach gingen wir noch nach Theresienstadt selbst, welches heute wieder ein „normales“ Dorf ist. Trotzdem war es seltsam, dort in ein Restaurant zu gehen und zu essen. Ich glaube ich kann für uns alle sprechen, wenn ich sage, dass das, was uns über die Zeit des Nationalsozialismus erzählt wurde, echt schrecklich war und dass vielleicht genau deswegen Theresienstadt fast gespenstisch wirkte. Auf dem Rückweg (von Theresienstadt) wollte uns Susanna noch weitere Informationen erzählen. Die Meisten schliefen schon, doch die anderen hörten nur einen lauten „Nein!“-Schrei gefolgt von einer Erklärung, dass niemand mehr irgendeine Information aufnehmen kann, was Susanna dann auch einsah.

Am Abend suchte ein Großteil des Kurses die nahegelegene Diskothek "Karlovy Lazne", die Größte in Mitteleuropa, auf und ließ den Tag dort bei Hip-Hop, RnB, Schlager, Chart- und Dancemusik ausklingen.
Am Donnerstag, unserem letzten vollen Tag, fuhren wir zur Prager Burg, das größte geschlossene Burgareal der Welt und heutiger Sitz des Präsidenten der Tschechischen Republik. Als wir aus der Straßenbahn stiegen, sahen wir auf der anderen Seite eine riesige Menschenschlange, bei der wir uns trotz Gruppenanmeldung anstellen mussten - Sicherheitsvorkehrungen. Auf dem Gelände konnten wir sowohl in den Gebäuden als auch außerhalb viel entdecken, nur leider war es dort sehr voll. Im Anschluss an die Führung hatten wir freie Zeit, um den letzten Tag in Prag noch einmal auszunutzen.
Am Abend ist der ganze Kurs zu Fuß mal wieder etliche Stufen zu einem Aussichtspunkt gegangen, von dem man einen tollen Ausblick über Prag hatte. Da wir noch ein Kursfoto machen wollten, setzten und stellten wir uns alle auf die Treppe, doch so einfach war das nicht mit dem Foto. An diesem Aussichtspunkt wurde ein Fotoshooting, was eher unprofessionell aussah, gemacht und es musste versucht werden, dass das „Model“ nicht mit auf das Bild kommt. Im Anschluss ließen wir es uns in einem Biergarten mit kühlen Getränken gut gehen und ließen die Kursfahrt Revue passieren. Auch an diesem Tag sind Einige ins „Karlovy Lazne“ gegangen. Nachts, auf dem Rückweg, der größten Teils an der Moldau entlang führte, hatte man noch einen schönen Blick auf die beleuchtete Prager Burg.

Es war soweit - die Heimreise. Unausgeschlafen, verhältnismäßig still und hungrig saßen wir an den Frühstückstischen und überlegten, ob wir noch etwas im Zimmer vergessen hatten oder ob wir noch kurz zum Supermarkt rüberlaufen sollten, um doch noch Trinken und Essen für die lange Fahrt zu besorgen. Um 9 Uhr war Abfahrt – die Zimmer gecheckt und nachdem auch ein Handtuch, das ausversehen in einem der Koffer gelandet ist, wieder aufgetaucht ist, wurde das Zimmerpfand zurückbezahlt. Müde von der Woche starteten wir in Richtung Stade und kamen mehr oder weniger ausgeschlafen gegen Abend dann endlich an. Insgesamt haben wir eine Menge erlebt und viel Spaß gehabt. Wir hatten eine tolle Zeit und wir haben uns um einiges besser kennengelernt. Diese Kursfahrt werden wir in guter Erinnerung behalten.

Dublin - Tutorat von Frau Müller-Reineke (Englisch)

Dienstag, 09.08.2016
Auf geht’s! Dublin, wir kommen.
Es war der 09.August 2016 als wir unsere Kursfahrt angetreten haben.
Wir waren alle sehr aufgeregt und voller Vorfreude auf unser Hostel, die Aktivitäten und das Essen. Während der Großteil des Kurses sein Gepäck schon längst abgegeben hat und sich auf den Weg zum Gate machte, kamen die letzten drei erst am Flughafen an. Alle waren angespannt, weil die Gefahr bestand, dass die Schlangen an der Gepäckabgabe und am Zoll zu lang sind, sodass sie den Flug verpassen.
In letzter Sekunde hat dann aber doch noch alles geklappt. Wir hatten einen angenehmen Flug. Im Bus jedoch war es aufgrund der Fülle sehr anstrengend.
An diesem Tag waren wir nur noch etwas essen und haben den Abend auf der Dachterrasse und in unseren Zimmern verbracht.

Mittwoch, 10.08.2016
Der erste Morgen in Dublin begann für uns alle um 10 Uhr im Frühstückssaal, hier wartete auch schon das tägliche kulinarische Highlight auf uns – nicht! Wir hatten die große Auswahl zwischen Weizen- und Vollkorntoast, dazu gesalzene Butter, Marmelade, Nutella oder Honig. Oder einfach Müsli mit Milch. Dazu gab es ,,leckeren’’ Tee oder Kaffee oder Säfte. Als alle mehr oder weniger gesättigt waren, wurde sich noch schnell frisch gemacht und noch kurz geshoppt. Dann marschierten wir auch schon los zum Guinnessmuseum. Da der Himmel es gut mit uns meinte und wir noch ein bisschen wachsen sollten, regnete es den ganzen Weg durch Dublin über. Dort angekommen war die Freude über das warme Museum groß, sie wurde jedoch durch die Tatsache getrübt, dass die Minderjährigen unter uns keinen Alkohol (sprich Bier) kosten durften. Aufgrund dessen war der Gang durchs Museum für einen Großteil sehr schnell vorbei und der Weg zu einem im vorletzten Geschoss ansässigen Lokale wurden angetreten. Hier fiel die Wahl auf ,,Cheesy Fries’’ und/oder einen leckeren Burger. Nach mehreren Stunden Aufenthalt und einigen Souvenirs im Gepäck, ging es dann wieder zurück zum Hostel, dabei wurde noch ein kleiner Stop bei einem Candyshop und beim Supermarkt gemacht, um sich für den Abend mit Süßigkeiten und Getränken einzudecken. Der Abend verlief für uns alle ruhig und mit tiefgründigen Gesprächen.

Donnerstag, 11.08.2016
Am Donnerstag haben wir gemeinsam nach dem Frühstück eine Bootstour auf dem Fluss Liffey unternommen. Auf dem Boot gab es einen Führer, welcher uns im Laufe der Fahrt etwas über die Gebäude, Brücken, Sehenswürdigkeiten und Geschichte Dublins erzählt hat. Wir konnten viele Fotos machen und haben so in kurzer Zeit viele Eindrücke von Dublin gewinnen können.
Nach der Bootstour haben wir uns in kleinen Gruppen verschiedene Ecken Dublins zu Fuß angesehen, konnten so die Gegend besser kennenlernen und wurden so auch mit der Mentalität der dort lebenden Menschen vertraut.
Am Abend haben wir uns dann alle gemeinsam getroffen, um ins Kino zu gehen. Wir haben uns dort für zwei Filme aufgeteilt und es war interessant zu sehen, wie die Kinos in Dublin aufgebaut sind, denn dort gab es zum Beispiel freie Platzwahl.
So haben wir den Abend entspannt ausklingen lassen und uns auf den nächsten Tag gefreut.

Freitag, 12.08.2016
Am Freitag unseres Aufenthalts in Dublin begannen wir den Tag mit einem Spaziergang zum Writer’s Museum. Anschließend ließen wir ein Gruppenfoto vom gesamten Kurs machen und pausierten in einem kleinen Park in der Nähe. Danach machten wir uns auf den Weg zum Trinity College, wo wir nach längerer Wartezeit eine beeindruckende, alte Bücherei besichtigten. Es folgte eine Aufteilung in zwei Gruppen: Die einen gingen picknicken, die anderen bummelten durch die Innenstadt. Am späten Nachmittag wurden wir hungrig und hatten schließlich die Wahl zwischen Sushi und Burgern. Den Abend ließen wir mit vollem Magen auf der Dachterrasse unseres Motels ausklingen, mit Ausblick auf die Stadt und guter Stimmung.

Samstag, 13.08.2016
Am Samstag war nun leider der Tag der Abreise gekommen und wir alle mussten nach dem Frühstück unsere Zimmer räumen. Jeder war abfahrtbereit, jedoch musste jedes Zimmer kontrolliert werden und das dauerte eben seine Zeit.
Als wir endlich auf dem Weg zum Flughafen waren, saßen oder standen wir in einem vollem Bus und hatten dann noch jede Menge Zeit zur Verfügung, da die Gepäckabgabe und die Sicherheitskontrolle in Irland erstaunlich einfach ist und wirklich sehr schnell geht.
Die Zeit am Flughafen wurde dann einfach mit shoppen, essen oder warten verbracht.
Der Flug ging schnell vorüber und als wir wieder in Deutschland landeten, regnete es natürlich. Nachdem am Flughafen Bremen viele abgeholt wurden, fuhr der Rest mit Frau Müller-Reineke mit der bahn nach Stade, die wir fast verpasst hätten und in der wir von betrunkenen Fußball Fans belästigt wurden.
Ingesamt war eine sehr schöne Fahrt und wir werden alle gerne auf diese zurückblicken.

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