Claudia Jeschke
Seit Februar diesen Jahres unterrichtet Frau Jeschke an unserer
Schule die Fächer Deutsch und Spanisch. Auf die Frage, warum sie
Lehrerin geworden ist, antwortete sie, dass ihre Mutter auch
Lehrerin sei und viel Spaß an ihrer Arbeit habe, was für Frau
Jeschke Motivation war, denselben Beruf zu ergreifen. Außerdem habe
sie schon früh gewusst, dass ihr ein klassischer Bürojob zu
eintönig sei, sie Abwechslung brauche und ihr die Arbeit mit
Menschen Spaß mache.
Nach ihrer Schulzeit in Schneverdingen entschied sie sich für ein
Auslandsjahr in Mexiko, wo sie einen Freiwilligendienst in einem
Kinderheim für Straßenkinder in Mexiko-City absolvierte. Eine
prägende Erfahrung, wie sie sagt. Besonders an das Leben in einer
so riesigen Metropole und die langen Fahrtwege musste sie sich
zunächst gewöhnen. Land und Leute sowie die spanische Sprache und
Kultur begeisterten sie jedoch so sehr, dass sie beschloss,
Spanisch zu studieren und auch während ihres Studiums für ein
Auslandssemester nach Mexiko zurückzukehren. Bis heute geblieben
ist auch die Reiselust. Wann immer Frau Jeschke etwas Zeit findet,
ist sie unterwegs und bereist gerne Deutschland und die Welt.
Nach ihrem Studium in Hamburg verschlug es sie dann per Zufall nach
Stade, für das Referendariat zunächst an das VLG und im Februar zu
uns ans Athenaeum. Seit August wohnt Frau Jeschke nun auch in
Stade, fühlt sich wohl und genießt die kurzen Wege. Am Athe schätzt
sie besonders das nette Kollegium, das sie sehr offen aufgenommen
und ihr den Einstieg leichtgemacht habe. Und natürlich die (fast
immer) lieben Schüler, sagt sie mit einem Augenzwinkern.
Neu am Athe
von Fabian Heuer, Tjerk Ramsthal und Wiebke Moritz
Das Kollegium am Athenaeum verändert sich im Laufe der Zeit immer wieder in seiner Zusammensetzung: Kolleginnen und Kollegen verlassen aus verschiedenen Gründen die Schule, neue kommen hinzu. An dieser Stelle möchten wir die letzten drei Kollegen vorstellen, die zu uns ans Athe gekommen sind.


Rüdiger Roy
Herr Roy ist seit dem zweiten Halbjahr letzten Schuljahres am Athe
tätig. Er unterrichtet die Fächer Englisch und Sport und ist
nebenbei noch Gründer und Leiter der Volleyball-AG.
Eigentlich wollte Herr Roy Wirtschaft in den USA studieren und mit
30 seine erste Million verdienen. Er entschied sich allerdings
anders, da er gerne mit Kindern arbeitet. Während seiner Schulzeit
übte er verschiedene Ballsportarten aus und er durfte im
Sportunterricht sogar teilweise schon selbst das Thema Volleyball
leiten. Seine Lieblingsfächer waren Mathe, Sport, Englisch und
Chemie. Nach dem Studium in Hamburg, schloss er sein Referendariat
in Otterndorf ab. Da ihm der Weg von Hamburg nach Otterndorf auf
Dauer zu lang war, entschied er sich danach für das Athenaeum.
Früher spielte Herr Roy selbst erfolgreich Volleyball, heute macht
er das immer noch gerne in seiner Freizeit und kommt in
unregelmäßigen Abständen mit ehemaligen Mitspielern zusammen, von
denen einige sogar mal Bundesligaprofis waren. Mit seinen Freunden
trifft er sich gerne, um Brettspiele und Xbox 360 zu spielen. Er
reist auch gerne, allerdings hatte er in den letzten Jahren kaum
Zeit dafür.

Tim Heuke
Zu Beginn des Schuljahres 2016/2017 ist Herr Heuke aus Bayern zu
uns gekommen. Geboren im westfälischen Münster und aufgewachsen in
der Nähe von Fürth, wollte er zunächst Fluglotse werden, aber dann
fiel die Wahl letztlich auf ein Lehramtsstudium mit den Fächern
Englisch und Erdkunde. In zahlreichen Nachhilfestunden hatte er
bereits während der Schulzeit in die Lehrerrolle hineinschlüpfen
können und auch durch Vorbilder in der Familie hatte er eine
Vorstellung davon, was ihn erwarten würde.
Nach dem Studium in Erlangen verbrachte Herr Heuke zunächst einige
Zeit als Teaching Assistant in England, bevor er das Referendariat
in Aschaffenburg und Cham absolvierte. Dem Mangel an Planstellen in
Bayern ist es zu verdanken, dass er dann die Fühler nach
Niedersachsen ausstreckte und den Weg zu uns ans Athe fand. Der
Norden war ihm durch Besuche bereits etwas vertraut und die Stadt
Stade reizte ihn mit ihrer Nähe nach Hamburg und zum Meer.
Ein „Moin!“ zu jeder möglichen Tageszeit zu hören, empfand Herr
Heuke zunächst als gewöhnungsbedürftig, ansonsten hat er sich in
den vergangenen Wochen schon recht gut eingelebt. Auch an unserer
Schule fühlt er sich sehr wohl und kann das Vorurteil, die
Norddeutschen seien eher reserviert und zurückhaltend, keineswegs
bestätigen. Als angenehm empfindet er das Doppelstundenmodell.
Außerdem herrsche insgesamt weniger Leistungsdruck als in Bayern,
die Schülerinnen und Schüler seien dadurch entspannter und auch die
Lehrkräfte hätten mehr Freiräume.
Wenn Herr Heuke nicht gerade vor einer Klasse steht, Unterricht
vorbereitet oder Klassenarbeiten korrigiert, trifft er sich gerne
mit Freunden, hört Musik - am liebsten Hip-Hop - oder treibt Sport.
Seit er 10 ist, spielt er Handball, außerdem geht er sehr gerne
wandern. In Stade ist er noch auf der Suche nach einer neuen
Handballmannschaft und er überlegt, sich ein Rennrad zu kaufen, da
es sich doch eher anbietet, das flache Land radelnd statt wandernd
zu erkunden.


