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  1. 2016

Neu am Athe

von Fabian Heuer, Tjerk Ramsthal und Wiebke Moritz

Das Kollegium am Athenaeum verändert sich im Laufe der Zeit immer wieder in seiner Zusammensetzung: Kolleginnen und Kollegen verlassen aus verschiedenen Gründen die Schule, neue kommen hinzu. An dieser Stelle möchten wir die letzten drei Kollegen vorstellen, die zu uns ans Athe gekommen sind.

Claudia Jeschke

Seit Februar diesen Jahres unterrichtet Frau Jeschke an unserer Schule die Fächer Deutsch und Spanisch. Auf die Frage, warum sie Lehrerin geworden ist, antwortete sie, dass ihre Mutter auch Lehrerin sei und viel Spaß an ihrer Arbeit habe, was für Frau Jeschke Motivation war, denselben Beruf zu ergreifen. Außerdem habe sie schon früh gewusst, dass ihr ein klassischer Bürojob zu eintönig sei, sie Abwechslung brauche und ihr die Arbeit mit Menschen Spaß mache.
Nach ihrer Schulzeit in Schneverdingen entschied sie sich für ein Auslandsjahr in Mexiko, wo sie einen Freiwilligendienst in einem Kinderheim für Straßenkinder in Mexiko-City absolvierte. Eine prägende Erfahrung, wie sie sagt. Besonders an das Leben in einer so riesigen Metropole und die langen Fahrtwege musste sie sich zunächst gewöhnen. Land und Leute sowie die spanische Sprache und Kultur begeisterten sie jedoch so sehr, dass sie beschloss, Spanisch zu studieren und auch während ihres Studiums für ein Auslandssemester nach Mexiko zurückzukehren. Bis heute geblieben ist auch die Reiselust. Wann immer Frau Jeschke etwas Zeit findet, ist sie unterwegs und bereist gerne Deutschland und die Welt.
Nach ihrem Studium in Hamburg verschlug es sie dann per Zufall nach Stade, für das Referendariat zunächst an das VLG und im Februar zu uns ans Athenaeum. Seit August wohnt Frau Jeschke nun auch in Stade, fühlt sich wohl und genießt die kurzen Wege. Am Athe schätzt sie besonders das nette Kollegium, das sie sehr offen aufgenommen und ihr den Einstieg leichtgemacht habe. Und natürlich die (fast immer) lieben Schüler, sagt sie mit einem Augenzwinkern.

Rüdiger Roy

Herr Roy ist seit dem zweiten Halbjahr letzten Schuljahres am Athe tätig. Er unterrichtet die Fächer Englisch und Sport und ist nebenbei noch Gründer und Leiter der Volleyball-AG.
Eigentlich wollte Herr Roy Wirtschaft in den USA studieren und mit 30 seine erste Million verdienen. Er entschied sich allerdings anders, da er gerne mit Kindern arbeitet. Während seiner Schulzeit übte er verschiedene Ballsportarten aus und er durfte im Sportunterricht sogar teilweise schon selbst das Thema Volleyball leiten. Seine Lieblingsfächer waren Mathe, Sport, Englisch und Chemie. Nach dem Studium in Hamburg, schloss er sein Referendariat in Otterndorf ab. Da ihm der Weg von Hamburg nach Otterndorf auf Dauer zu lang war, entschied er sich danach für das Athenaeum.
Früher spielte Herr Roy selbst erfolgreich Volleyball, heute macht er das immer noch gerne in seiner Freizeit und kommt in unregelmäßigen Abständen mit ehemaligen Mitspielern zusammen, von denen einige sogar mal Bundesligaprofis waren. Mit seinen Freunden trifft er sich gerne, um Brettspiele und Xbox 360 zu spielen. Er reist auch gerne, allerdings hatte er in den letzten Jahren kaum Zeit dafür.

Tim Heuke

Zu Beginn des Schuljahres 2016/2017 ist Herr Heuke aus Bayern zu uns gekommen. Geboren im westfälischen Münster und aufgewachsen in der Nähe von Fürth, wollte er zunächst Fluglotse werden, aber dann fiel die Wahl letztlich auf ein Lehramtsstudium mit den Fächern Englisch und Erdkunde. In zahlreichen Nachhilfestunden hatte er bereits während der Schulzeit in die Lehrerrolle hineinschlüpfen können und auch durch Vorbilder in der Familie hatte er eine Vorstellung davon, was ihn erwarten würde.
Nach dem Studium in Erlangen verbrachte Herr Heuke zunächst einige Zeit als Teaching Assistant in England, bevor er das Referendariat in Aschaffenburg und Cham absolvierte. Dem Mangel an Planstellen in Bayern ist es zu verdanken, dass er dann die Fühler nach Niedersachsen ausstreckte und den Weg zu uns ans Athe fand. Der Norden war ihm durch Besuche bereits etwas vertraut und die Stadt Stade reizte ihn mit ihrer Nähe nach Hamburg und zum Meer.
Ein „Moin!“ zu jeder möglichen Tageszeit zu hören, empfand Herr Heuke zunächst als gewöhnungsbedürftig, ansonsten hat er sich in den vergangenen Wochen schon recht gut eingelebt. Auch an unserer Schule fühlt er sich sehr wohl und kann das Vorurteil, die Norddeutschen seien eher reserviert und zurückhaltend, keineswegs bestätigen. Als angenehm empfindet er das Doppelstundenmodell. Außerdem herrsche insgesamt weniger Leistungsdruck als in Bayern, die Schülerinnen und Schüler seien dadurch entspannter und auch die Lehrkräfte hätten mehr Freiräume.
Wenn Herr Heuke nicht gerade vor einer Klasse steht, Unterricht vorbereitet oder Klassenarbeiten korrigiert, trifft er sich gerne mit Freunden, hört Musik - am liebsten Hip-Hop - oder treibt Sport. Seit er 10 ist, spielt er Handball, außerdem geht er sehr gerne wandern. In Stade ist er noch auf der Suche nach einer neuen Handballmannschaft und er überlegt, sich ein Rennrad zu kaufen, da es sich doch eher anbietet, das flache Land radelnd statt wandernd zu erkunden.

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