Vom 18. bis zum 20. November stellten 100 engagierte Lehrer aus
Deutschland auf der Bildungsmesse „Science on Stage“ in Berlin
innovative Projekte für den Mint-Unterricht vor. Mit dabei im Max
Delbrück Communications Center der Helmholtz-Gemeinschaft waren in
diesem Jahr auch Dr. Hans-Otto Carmesin und Karen Simon vom
Gymnasium Athenaeum in Stade.
Mit ihrer Teilnahme bewarben sich die beiden Lehrkräfte automatisch
für einen Platz in der deutschen Delegation beim Europäischen
„Science on Stage Festival“ 2017 in Debrecen in Ungarn. Das
Athenaeum-Projekt wurde in diesem Jahr von der Fachjury jedoch
nicht berücksichtigt.
Darum geht es in dem Theaterstück: Vor 100 Jahren veröffentlichte
Albert Einstein die Grundlagen zur allgemeinen Relativitätstheorie.
Unter Anleitung von Hans-Otto Carmesin (Lehrer für Mathematik und
Physik) und Karen Simon (Musik und Sport) haben Schüler des
Athenaeum ein musikalisch untermaltes Theaterstück dazu verfasst.
Zusammen mit ihren Protagonisten unternehmen sie eine Zeitreise und
entdecken das sogenannte Zwillingsparadoxon. Dabei erfahren die
Zuschauer über die Zusammenhänge von Lichtgeschwindigkeit, Weg und
Zeit, Geschwindigkeit und Raum sowie Beschleunigung und
Gravitation.
In dem Stück werden zwei Zwillingsschwestern versehentlich
getrennt. Während die eine eine Zeitreise antritt, bleibt die
andere auf der Erde und behält die Schwester per Teleskop bis zu
ihrer Rückkehr im Blick. Als Erstere zurückkehrt, ist sie
wesentlich jünger als ihre Schwester. Anhand des
„Zwillingsparadoxons“ entdecken die Schüler Schritt für Schritt die
naturwissenschaftlichen Zusammenhänge.
Zwei Lehrer vom Athenaeum bei „Science on Stage“
so erschienen im Stader Tageblatt am 25.11.16



