„Mit anderen zu debattieren und dabei meinen Standpunkt zu
vertreten, macht mir echt Spaß“, sagt Wesley Kruin. Der Schüler des
Gymnasiums Athenaeum in Stade überzeugte beim Finale des
Wettbewerbs „Jugend debattiert“ im Regionalverbund Stade.
Im Finale des Regionalwettbewerbs, das am Freitag im Athenaeum
ausgerichtet wurde, wurden die besten Debattanten der sieben
Schulen aus dem Verbund ermittelt. Im Wettbewerb der Klassen 8 bis
10 gewannen Nils Lange vom Gymnasium am Kattenberge in Buchholz und
Lukas von Loh vom Athenaeum. Sie vertraten ihre Positionen zu der
Frage, ob eine Kennzeichnungspflicht für Fleisch aus
Massentierhaltung eingeführt werden soll, erklärte Lehrerin Sonja
Schraplau vom Athenaeum, die für die Organisation der Veranstaltung
verantwortlich war.
Aus den Jahrgangsstufen 10 bis 11 siegten Wesley Kruin vom
Athenaeum und Sebastian Mech von der KGS Schneverdingen. Ihr
Debattenthema lautete „Sollen in Stadt- und Gemeinderäten
Jugendquoten eingeführt werden?“. Die Erst- und Zweitplatzierten
beider Altersgruppen qualifizieren sich mit ihrem Sieg für den
Landeswettbewerb und gewinnen ein mehrtägiges professionelles
Rhetorik-Training.
Regionalkoordinatorin Schraplau freute sich über den Erfolg ihrer
Schüler: „Alle Teilnehmer haben sich gut auf die Themen vorbereitet
und ihre Nervosität super im Griff gehabt.“
In den teilnehmenden Schulen debattieren Jugendliche regelmäßig
aktuelle schulische und politische Streitfragen. In der
Unterrichtsreihe „Jugend debattiert“ verbessern sie nicht nur ihre
Ausdrucks- und Gesprächsfähigkeit, sondern stärken durch
Recherche-Übungen auch ihre Sachkenntnis und Überzeugungskraft, so
Schraplau. Im anschließenden Wettbewerb gilt es, die neu erworbenen
Kompetenzen unter fairen Regeln einzusetzen.
Wettbewerb in Stade: Standpunkte pointiert vertreten
so erschienen am 20.01.17 im Stader Tageblatt



