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  1. 2017

Das FranceMobil macht Halt am Athenaeum

von Julia Fuchs

Am 28. Februar besuchte das FranceMobil am Athenaeum die Schülerinnen und Schüler aus den sechsten Klassen, die Französisch als zweite Fremdsprache gewählt haben.

Das Programm ist eine Initiative des Deutsch-Französischen Jugendwerks und des Institut français Deutschland, das mit der Unterstützung der Robert Bosch Stiftung, Renault Deutschland, des dfi Erlangen und des Ernst Klett Verlags Schülern, Lehrern und Eltern die französische Kultur und Sprache nahebringt. Die Besuche der Lektoren und Lektorinnen in ganz Deutschland fanden seit 2002 schon an über 13000 Schulen statt und haben mehr als eine Million Schülerinnen und Schüler erreicht.
Die Idee, das FranceMobil auch ans Athenaeum zu holen, kam von dem Französischlehrer Herrn Dr. Hellwinkel, der das Programm während seines Referendariats in Kiel kennengelernt hatte und nun auch hier einsetzen wollte. Seine Kollegen unterstützten die Idee und stellten die Sechstklässler vom Unterricht frei, damit sie diese besondere Stunde miterleben konnten.
Die junge Lektorin Amandine Robart, die sich morgens mit dem FranceMobil von Bremen aus auf den Weg gemacht hatte, begeisterte die Klassen mit Spielen zu Farben, Zahlen und aktueller Musik – natürlich alles auf Französisch! Die Schüler waren sichtlich aufgeregt und dachten und spielten fleißig mit. Bevor Amandine sich schließlich verabschiedete, zeigte sich, wie neugierig sie die Schüler gemacht hatte, denn sie stellten einige Fragen. Heraus stellte sich, dass die Lektorin in der Nähe von Paris geboren und in Nantes aufgewachsen ist, jetzt aber überlegt, dauerhaft in Deutschland zu arbeiten. Auf die Frage, warum sie denn beim FranceMobil mitmache, antwortete sie, dass es eine gute Erfahrung sei, sie Deutschland möge und es ihr Spaß bringe, anderen ihre Muttersprache nahezubringen.
Die Französischlerner aus der 6m und der 6fl erzählten später, die Stunde habe ihnen Spaß gemacht und sie fänden Französisch und auch das Land Frankreich jetzt viel spannender als vorher. Amandine sei sehr nett gewesen und obwohl sie Französisch mit ihnen gesprochen habe, hätten sie alles verstehen können.
Auch wenn Französisch oft als schwierige und etwas elitäre Sprache gilt, die 6. Klassen des Athenaeums sind nach dieser Erfahrung anderer Meinung.

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