Am 19. Juni fand bei schönstem Sommerwetter das diesjährige
Sportfest am Athenaeum statt. Die Jahrgänge 5-10 mussten an sechs
verschiedenen Stationen rund ums Athe und auf dem Sportplatz am
Güldenstern in verschiedenen Disziplinen ihr Können unter Beweis
stellen und kämpften als Klasse um den jeweiligen ersten Platz
innerhalb der Jahrgangsstufe.
Beim dem Sportfest ging es darum, Sport und Spaß mit Ehrgeiz und
Lernfreude zu verbinden. Trotz knapp dreißig Grad strengten sich
die Schüler und Schülerinnen an und gaben ihr Bestes, um das
Sportfest für ihre Klasse zu entscheiden. Hierbei zählte aber nicht
nur die reine körperliche Kraft, auch Ausdauer, Geschick,
Geschwindigkeit und Wissen waren gefragt, und am Ende wurde aus den
Ergebnissen aller Schüler und Schülerinnen einer Klasse eine
Gesamtpunktzahl errechnet, die den Gewinner bestimmte. Auch so kurz
vor den Sommerferien waren die Teilnehmer noch engagiert, denn
natürlich wollte jeder gewinnen! Der Sporttag ist ein Weg,
körperliche Aktivität mit diesem Antrieb zu verbinden, den jeder
hat; außerdem ist es eine gute Möglichkeit, den letzten Rest Stress
vom vielen Lernen loszuwerden!
Bewegung statt Unterricht - das Sportfest am Athenaeum
von Jay Gerber

Uuuund... Korb! Ein gut platzierter Wurf, und schon ist man ein Stückchen näher am ersten Platz!

Obwohl das Sportfest nur für die fünfte bis zehnte Klasse ausgelegt ist, kommen auch die Schüler und Schülerinnen des elften Jahrgangs nicht zu kurz. Sie haben die verantwortungsvolle Aufgabe, die einzelnen Stationen zu betreuen und den SportlerInnen Ratschläge, Antworten und gegebenenfalls Hilfestellung zu geben.

Voll dabei: Kurz vor dem Schuss ist der Blick auf den Ball gerichtet, voll konzentriert und bereit, alles für die Klasse zu geben. Diese steht um sie herum und unterstützt sie, wo es nur geht.

„Du schießt uns noch die Plane kaputt!“ In die Ringe zu treffen, ist gar nicht so einfach, wie man erst einmal denkt. Fehlschüsse sind vorprogrammiert. Trotzdem ist jeder voll dabei. Ob ein kleiner Messi oder Ronaldo dabei ist?

Auch das Balancieren erfordert sportliche Kraft, denn ohne Körperspannung und Gleichgewichtssinn kommt man nicht weit. Ob mit Hilfestellung oder ohne: Die Balance auf instabilen, schmalen Seilen zu halten, ist gar nicht so einfach!

Beim „Puzzle-Lauf“ benötigt man sowohl Geschick als auch Geschwindigkeit. In kleineren Gruppen überlegt jeder fleißig mit, welches Teil wo hin gehört.

Sport im Sitzen: Die Klassen müssen auch kleine Tests absolvieren, die in Klassenstufen eingeteilt wurden. Hier kommt es auf das Wissen an, denn obwohl man ganz schnell weglaufen könnte, hilft das einem nicht zum Sieg!

Die Station „Mario Jump'n'Run“ weckt auch das Interesse von Videospiel-Fans. Teamwork und Geschick sind hierbei von großer Wichtigkeit - in Zweiergruppen muss ein Zeitlimit zum Körbewerfen eingehalten werden.

Endlich Schatten! Bei knapp dreißig Grad ist jeder für eine kleine Pause im Schatten dankbar. Scharenweise findet man am Ende des Sportfestes die Schüler und Schülerinnen unter Bäumen sitzend.


