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  1. 2017

Begrüßung des neuen Schulleiters Martin Niestroj

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,
liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,


ich begrüße Sie/ euch ganz herzlich im neuen Schuljahr und möchte mich als neuer Schulleiter des Gymnasiums Athenaeum vorstellen: Mein Name ist Martin Niestroj. Ich bin 51 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Söhne im Alter von 17 und 15 Jahren. Meine Unterrichtsfächer sind Englisch und Geschichte.

Geboren wurde ich in Salzgitter, wo ich auch mein Abitur abgelegt habe. Nach meinem Wehrdienst studierte ich an der Universität Göttingen. Ein Auslandsjahr in Schottland während dieser Zeit hat mich außerordentlich geprägt und mir deutlich gemacht, wie wichtig Toleranz und Akzeptanz von anderen Gesellschaften sind. Nach meinem Referendariat in Celle und einem weiteren Wohnorts- und Arbeitsplatzwechsel in die USA trat ich 1996 meine erste Stelle an der damaligen OS Camper Höhe in Stade an. Das Gymnasium Athenaeum habe ich bereits zwischen 2002 und 2008 kennen und schätzen gelernt. Während dieser Zeit war ich u.a. als Beratungslehrer tätig. 2009 schließlich wechselte ich als stellvertretender Schulleiter an das benachbarte und befreundete Vincent-Lübeck-Gymnasium.

Ich freue mich sehr, dass ich für die Schulleiterposition am Gymnasium Athenaeum ausgewählt wurde und wieder an dieser traditionsreichen Schule tätig sein darf.
In den vergangenen Wochen wurde ich häufig gefragt, warum ich Schulleiterwerden möchte und vor allen Dingen, welche Ziele ich verfolge.
Ich möchte an dieser Stelle nur einige, für mich grundlegende, persönliche Einstellungen hervorheben.
Als Schulleiter habe ich die Möglichkeit, die Entwicklung des Athenaeums, eines so anerkannten und gut aufgestellten Gymnasiums, von zentraler Stelle mit zu gestalten und zu lenken. Ein gutes Lernklima zu schaffen, in dem es gelingt, die Schüler optimal in diesem Lebensabschnitt zu begleiten. Auf ihren Schulabschluss und auf das Leben vorzubereiten, hat für mich oberste Priorität. Die Persönlichkeitsbildung der Schülerinnen und Schüler liegt mir dabei besonders am Herzen. Dabei können Auslandsaufenthalte, wie ich selber erfahren durfte, und soziales Engagement eine wichtige Rolle spielen. Damit dieses gelingt, ist es wichtig, zusammen mit dem Kollegium, der Eltern- und Schülerschaft die Schulentwicklung strukturiert voranzutreiben. Meine Rolle sehe ich unter anderem in der Motivation und Unterstützung der Schülerinnen und Schüler sowie der Kolleginnen und Kollegen. Ich möchte Rahmenbedingungen schaffen, die Entwicklungsprozesse dauerhaft fördern und möglich machen.
Im Umgang mit Menschen lege ich viel Wert auf das persönliche Gespräch, einen wertschätzenden Umgang miteinander: Transparenz und Teamarbeit.
Als einen ersten Schritt zum Thema „Transparenz“, wird es von mir einen regelmäßig erscheinenden Informationsbrief (Athe News) geben, der über aktuelle Dinge an unserer Schule informieren wird. Die englische Bezeichnung möge man mir als Anglisten nachsehen.
Über die oben angedeuteten Aspekte hinaus wird es in vielen Bereichen Arbeitsfelder geben, die sich mir im Laufe des Schuljahres erst zeigen werden. Denn bei noch so intensiver Betrachtung einer Schule von außen sieht man Zusammenhänge erst in der täglichen Auseinandersetzung mit den Dingen.
Gute Traditionen und neue Entwicklungen sind für eine Schule wichtig, denn sie verbinden die Schüler, Lehrer und Eltern zu einer Gemeinschaft und prägen letztendlich das Bild des Gymnasiums Athenaeum.
Ich freue mich auf die neuen Schülerinnen und Schüler, die neue Elternschaft, die neuen Kolleginnen und Kollegen und Mitarbeiter.

Martin Niestroj

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