Jeder kennt den „AtheKiosk“, der die Schülerinnen und Schüler mit
Brötchen, Süßigkeiten und Getränken versorgt. Dienstags ist der
Ansturm stets besonders groß, denn dienstags liefert die Firma Kück
dem Athenaeum die beliebte Schokomilch. Herr Kück lud zum 24.
August seine Kunden nach Gnarrenburg ein, um diesen dort seinen Hof
und seine Abfüllung sowie die Tiere zu präsentieren.
Der Schulleiter befreite vier Schülerinnen der Schülerfirma für
einen Tag vom Unterricht, damit diese der Einladung nachkommen
konnten. Auf dem Kück-Hof in Gnarrenburg hieß Hofeigentümer Kück
seine Kunden in einem riesigen Zelt willkommen und präsentierte
diesen neben einem prächtigen Brötchenbuffet natürlich auch seine
Produktpalette zum freien Verzehr. So gestärkt teilten sich die
zahlreichen Besucher in drei Besichtigungsgruppen auf und
erkundeten den Hof, auf welchem unsere Schulmilch produziert und
abgefüllt wird. Die Zehntklässlerinnen Laura Falk, Alina Fischer,
Maylea Knutzen und Anne Karsten waren auf ihrem Rundgang immer
wieder fasziniert von den Tieren, wenngleich Alina Fischer in
erster Linie mit dem Geruch eines Kuhstalls zu kämpfen hatte.
Nichtsdestotrotz wurden Kälber und Kühe gestreichelt und die Hasen
bewundert.
Schulmilch von der „Hackfleischkuh“
von Markus Scheliga


Dem Firmenchef war es ein großes Anliegen, den Kunden zu
vermitteln, dass seine Kühe bewusst nicht auf Höchstleistung
getrimmt seien, sondern dass deren Gesundheit stets im Vordergrund
stehe. So erfuhren die vier Schülerinnen, welche von der
Abiturientin Anna Born begleitet wurden, dass die Bullen 14 Tage
nach der Geburt den Hof verlassen, dass die Milchkühe einmal im
Jahr kalben und dass sie nach einigen Jahren auch noch an die
Schlachthöfe verkauft werden. Allerdings, so Kück, seien das dann
„Hackfleischkühe“, aus welchen zum Beispiel Burger für
Fastfoodketten hergestellt würden. Die Fleischstücke, welche man
bei Metzger oder im Supermarkt kauft, kämen eher vom Jungbullen
oder einer Kuh, die noch nicht gekalbt hat, einer sogenannten
Färse.
So ließen es sich die fünf Mädchen letztlich nicht nehmen, nach der
Hofbesichtigung einen weiteren Betrieb in Augenschein zu nehmen, wo
die „Hackfleischkühe“ nach getaner Milchlieferung wahrscheinlich
landen: auf einem Burger von McDonalds.






