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  1. 2018

Erfahrungsbericht über die Forschungsexpeditio nach Südafrika

von Svenja Ruppert

Elefant im Krueger Nationalpark

Elefant im Krueger Nationalpark

Als ich von der Ausschreibung für eine Forschungsreise nach Südafrika hörte, wusste ich sofort, dass ich mich dafür bewerben wollte. Es war ein großer Traum von mir, einmal nach Afrika zu fahren und Menschen, Tiere, Kulturen und Landschaften kennenzulernen und zu sehen. Nach der Bewerbung öffnete ich ständig meinen E-Mailaccount, um zu sehen, ob ich eine Benachrichtigung bekommen habe. Als ich dann die E-Mail bekam, in der stand, dass ich mich erfolgreich für die Expedition beworben habe, konnte ich es kaum glauben. Umso näher der Termin der Forschungsexpedition kam, umso aufgeregter wurde ich und konnte kaum erwarten, dass es losging.

Während der Zeit in Südafrika haben wir so viel erlebt. Wir sind nach Johannesburg, White River, Pretoria, Soweto, Port Elizabeth, Oudtshoorn, Knysna und Kapstadt gefahren. Dabei sind wir durch vier der neun Provinzen in Südafrika gefahren und haben den Krüger Nationalpark und den Addo Elephant National Park besichtigt und dabei einen großen Teil der südafrikanischen Tierwelt gesehen. Einer meiner Ziele war es, die „Big Five“ zu sehen. In den beiden Nationalparks konnten wir Nashörner, Afrikanische Büffel, Elefanten und Leoparden sehen, nur Löwen ließen sich nicht sichten, weshalb ich unbedingt noch einmal wiederkommen möchte. Dafür haben wir die Brillenpinguine in der Nähe von Kapstadt gesehen, was mich sehr gefreut hat. Besonders beeindruckend waren auch die Pflanzen, die wir gesehen haben, wie zum Beispiel der Jacarandabaum, der überall in Südafrika mit seinen lila Blüten zu sehen ist.

Tafelberg in Kapstadt

Tafelberg in Kapstadt

In diesen zehn Tagen habe ich sehr viel gelernt. Wir haben in den Bereichen Mensch-Kultur-Sprache, Klima und Flora, Industrie/Wirtschaft und Fauna geforscht und dabei einen Forschungsbericht mit über 120 Seiten erarbeitet. Dafür haben wir unter anderem Befragungen durchgeführt, was mir sehr viel Spaß gemacht hat. Für mich war es besonders schön zu sehen, wie offen und fröhlich die Südafrikaner sind. Bei den Befragungen gab es nur selten den Fall, dass sich jemand nicht die Zeit nehmen wollte oder konnte. Oft haben sich die Befragten auch nachdem wir all unsere Fragen gestellt haben gerne mit uns unterhalten, wobei wir über die verschiedensten Themen geredet haben. Das ist einer der Sachen, die ich auf jeden Fall von dieser Forschungsreise mitgenommen habe.

Auch wenn es anstrengend war und wir nur drei bis vier Stunden pro Nacht geschlafen haben, möchte ich keine Minute nicht erlebt haben und denke sehr gerne und oft an diese Forschungsexpedition und die Arbeit mit unserem tollen Team, in dem alle gut miteinander arbeiten konnten.

Ich möchte dem Elternverein besonders danken, dass Nora und ich die Möglichkeit hatten nach Südafrika zu fahren. Dadurch konnten wir viele neue Erfahrungen machen und vieles lernen, was das Forschen, Dokumentieren und Präsentieren der Forschungsergebnisse betrifft. Ich hoffe, dass auch in Zukunft Schüler unserer Schule die Möglichkeit haben, an einer Forschungsexpedition teilzunehmen, so dass diese auch solche beeindruckenden Erfahrungen sammeln können.

zwei Brillenpinguine am Boulders Beach

zwei Brillenpinguine am Boulders Beach

Nora und ich am Kap der guten Hoffnung

Nora und ich am Kap der guten Hoffnung

Malaienviertel in Kapstadt

Malaienviertel in Kapstadt

Blüten des Jacarandabaumes

Blüten des Jacarandabaumes

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