Als ich von der Ausschreibung für eine Forschungsreise nach
Südafrika hörte, wusste ich sofort, dass ich mich dafür bewerben
wollte. Es war ein großer Traum von mir, einmal nach Afrika zu
fahren und Menschen, Tiere, Kulturen und Landschaften
kennenzulernen und zu sehen. Nach der Bewerbung öffnete ich ständig
meinen E-Mailaccount, um zu sehen, ob ich eine Benachrichtigung
bekommen habe. Als ich dann die E-Mail bekam, in der stand, dass
ich mich erfolgreich für die Expedition beworben habe, konnte ich
es kaum glauben. Umso näher der Termin der Forschungsexpedition
kam, umso aufgeregter wurde ich und konnte kaum erwarten, dass es
losging.
Während der Zeit in Südafrika haben wir so viel erlebt. Wir sind
nach Johannesburg, White River, Pretoria, Soweto, Port Elizabeth,
Oudtshoorn, Knysna und Kapstadt gefahren. Dabei sind wir durch vier
der neun Provinzen in Südafrika gefahren und haben den Krüger
Nationalpark und den Addo Elephant National Park besichtigt und
dabei einen großen Teil der südafrikanischen Tierwelt gesehen.
Einer meiner Ziele war es, die „Big Five“ zu sehen. In den beiden
Nationalparks konnten wir Nashörner, Afrikanische Büffel, Elefanten
und Leoparden sehen, nur Löwen ließen sich nicht sichten, weshalb
ich unbedingt noch einmal wiederkommen möchte. Dafür haben wir die
Brillenpinguine in der Nähe von Kapstadt gesehen, was mich sehr
gefreut hat. Besonders beeindruckend waren auch die Pflanzen, die
wir gesehen haben, wie zum Beispiel der Jacarandabaum, der überall
in Südafrika mit seinen lila Blüten zu sehen ist.
Erfahrungsbericht über die Forschungsexpeditio nach Südafrika
von Svenja Ruppert

Elefant im Krueger Nationalpark

Tafelberg in Kapstadt
In diesen zehn Tagen habe ich sehr viel gelernt. Wir haben in den
Bereichen Mensch-Kultur-Sprache, Klima und Flora,
Industrie/Wirtschaft und Fauna geforscht und dabei einen
Forschungsbericht mit über 120 Seiten erarbeitet. Dafür haben wir
unter anderem Befragungen durchgeführt, was mir sehr viel Spaß
gemacht hat. Für mich war es besonders schön zu sehen, wie offen
und fröhlich die Südafrikaner sind. Bei den Befragungen gab es nur
selten den Fall, dass sich jemand nicht die Zeit nehmen wollte oder
konnte. Oft haben sich die Befragten auch nachdem wir all unsere
Fragen gestellt haben gerne mit uns unterhalten, wobei wir über die
verschiedensten Themen geredet haben. Das ist einer der Sachen, die
ich auf jeden Fall von dieser Forschungsreise mitgenommen habe.
Auch wenn es anstrengend war und wir nur drei bis vier Stunden pro
Nacht geschlafen haben, möchte ich keine Minute nicht erlebt haben
und denke sehr gerne und oft an diese Forschungsexpedition und die
Arbeit mit unserem tollen Team, in dem alle gut miteinander
arbeiten konnten.
Ich möchte dem Elternverein besonders danken, dass Nora und ich die
Möglichkeit hatten nach Südafrika zu fahren. Dadurch konnten wir
viele neue Erfahrungen machen und vieles lernen, was das Forschen,
Dokumentieren und Präsentieren der Forschungsergebnisse betrifft.
Ich hoffe, dass auch in Zukunft Schüler unserer Schule die
Möglichkeit haben, an einer Forschungsexpedition teilzunehmen, so
dass diese auch solche beeindruckenden Erfahrungen sammeln können.

zwei Brillenpinguine am Boulders Beach

Nora und ich am Kap der guten Hoffnung

Malaienviertel in Kapstadt

Blüten des Jacarandabaumes


