Vom 26.11.2017 bis zum 7.12.2017 waren Nora Utecht und Svenja
Ruppert mit 9 anderen Jugendlichen aus Deutschland und Österreich
auf einer Forschungsexpedition in Südafrika. Ihre
Forschungsexpedition haben sie ausführlich dokumentiert und am
14.2.2018 in der Aula des Athenaeums vor Schülern, Lehrern und
Eltern präsentiert.
Ihre Präsentation beginnen die beiden Schülerinnen mit ruhigen
Klängen; sie schaffen es sofort, die Zuhörer mit der
südafrikanischen Nationalhymne in ihren Bann zu ziehen. Nach einer
kurzen Vorstellung und einer Danksagung an den Elternverein –
dieser hatte einen Großteil der Reise gesponsert und sie somit erst
möglich gemacht – berichten Nora und Svenja zunächst von der
Vorbereitung auf ihre Reise. Sie wurden gegen diverse Krankheiten
geimpft, besuchten einen Erste-Hilfe Kurs, informierten sich über
die bevorstehende Reise, die vom IJM ( Institut für
Jugendmanagement) Heidelberg organisiert wurde, sowie die Ziele
ihrer Route. Mit einem Funkeln in den Augen erzählen sie
abwechselnd und sorgen für Staunen und Raunen im Publikum, nicht
zuletzt als sie den Ablauf der Expedition erläutern, von der
Planung und Organisation bis hin zur Fertigstellung der
Forschungsergebnisse. Während der Zeit in Afrika, so schildern sie,
waren sie manchmal bis in die frühen Morgenstunden wach, um ihre
Ergebnisse zu verschriftlichen und den anderen Gruppen
vorzustellen. Bei ihrer Forschungsexpedition, die quer durch
Südafrika verlief, erforschten sie neben Flora und Fauna auch die
Infrastruktur, den Verkehr, die Sprache, das Klima, Mensch und
Kultur. Obwohl sie fast jeden Tag woanders waren, blieb ihr
Tagesablauf immer ähnlich: Sie fuhren mit dem Bus, befragten die
Menschen zu den verschiedenen Themen oder beobachteten Flora und
Fauna. Sie legten sogar einen Katalog an, um die
Forschungsergebnisse festzuhalten. Dieser konnte im Anschluss an
die Präsentation begutachtet werden.
Dass ausgerechnet Nora und Svenja nach Südafrika fahren durften,
war kein Zufall. Es gab ein aus mehreren Teilen bestehendes
Prüfungsverfahren, um herauszufinden, wer sich am besten für die
Expedition eignen würde. Voraussetzung war natürlich Spaß an
Forschung und Entdeckung, doch dies reichte noch nicht aus. Jede
von ihnen benötigte zusätzlich noch ein Empfehlungsschreiben. Erst
nach einem persönlichen Gespräch wurden dann schließlich Nora und
Svenja ausgewählt.
Wohin die Expeditionsreise nächstes Jahr geht, steht noch nicht
fest. Jedoch wünschen wir jedem, der Interesse an der Teilnahme der
Forscherexpedition hat, viel Erfolg. Nora und Svenja würden sagen:
Es lohnt sich.
Präsentation der Forschungsexpedition Südafrika
von Swantje Arndt, Heather Buck und Paul Helmcke



