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  1. 2018

Präsentation der Forschungsexpedition Südafrika

von Swantje Arndt, Heather Buck und Paul Helmcke

Vom 26.11.2017 bis zum 7.12.2017 waren Nora Utecht und Svenja Ruppert mit 9 anderen Jugendlichen aus Deutschland und Österreich auf einer Forschungsexpedition in Südafrika. Ihre Forschungsexpedition haben sie ausführlich dokumentiert und am 14.2.2018 in der Aula des Athenaeums vor Schülern, Lehrern und Eltern präsentiert.
Ihre Präsentation beginnen die beiden Schülerinnen mit ruhigen Klängen; sie schaffen es sofort, die Zuhörer mit der südafrikanischen Nationalhymne in ihren Bann zu ziehen. Nach einer kurzen Vorstellung und einer Danksagung an den Elternverein – dieser hatte einen Großteil der Reise gesponsert und sie somit erst möglich gemacht – berichten Nora und Svenja zunächst von der Vorbereitung auf ihre Reise. Sie wurden gegen diverse Krankheiten geimpft, besuchten einen Erste-Hilfe Kurs, informierten sich über die bevorstehende Reise, die vom IJM ( Institut für Jugendmanagement) Heidelberg organisiert wurde, sowie die Ziele ihrer Route. Mit einem Funkeln in den Augen erzählen sie abwechselnd und sorgen für Staunen und Raunen im Publikum, nicht zuletzt als sie den Ablauf der Expedition erläutern, von der Planung und Organisation bis hin zur Fertigstellung der Forschungsergebnisse. Während der Zeit in Afrika, so schildern sie, waren sie manchmal bis in die frühen Morgenstunden wach, um ihre Ergebnisse zu verschriftlichen und den anderen Gruppen vorzustellen. Bei ihrer Forschungsexpedition, die quer durch Südafrika verlief, erforschten sie neben Flora und Fauna auch die Infrastruktur, den Verkehr, die Sprache, das Klima, Mensch und Kultur. Obwohl sie fast jeden Tag woanders waren, blieb ihr Tagesablauf immer ähnlich: Sie fuhren mit dem Bus, befragten die Menschen zu den verschiedenen Themen oder beobachteten Flora und Fauna. Sie legten sogar einen Katalog an, um die Forschungsergebnisse festzuhalten. Dieser konnte im Anschluss an die Präsentation begutachtet werden.
Dass ausgerechnet Nora und Svenja nach Südafrika fahren durften, war kein Zufall. Es gab ein aus mehreren Teilen bestehendes Prüfungsverfahren, um herauszufinden, wer sich am besten für die Expedition eignen würde. Voraussetzung war natürlich Spaß an Forschung und Entdeckung, doch dies reichte noch nicht aus. Jede von ihnen benötigte zusätzlich noch ein Empfehlungsschreiben. Erst nach einem persönlichen Gespräch wurden dann schließlich Nora und Svenja ausgewählt.
Wohin die Expeditionsreise nächstes Jahr geht, steht noch nicht fest. Jedoch wünschen wir jedem, der Interesse an der Teilnahme der Forscherexpedition hat, viel Erfolg. Nora und Svenja würden sagen: Es lohnt sich.

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