Schon seit der Grundschule in Hagen sind sie ein Team: Lena von
Essen, Charlotte Elsner, Alexandra Born und Charlotte Schaefer. Ihr
damaliger Mathelehrer Lothar Willestellte stellte ihnen in den
Pausen und wenn sie mit den Matheaufgaben fertig waren, immer ein
Schachspiel zur Verfügung. Die erstmalige Teilnahme an einem
Schach-Bundesfinale für Mädchen war 2014 in Lingen (Ems). Das
Folgejahr in Karlsruhe klappte nicht, aber danach ging es nun schon
zum 3. Mal nach Berlin. „Unsere Mädel“, sagt Betreuer Dr. Helmut
Schneider, „sind alle erst in Klasse 8 und spielen in einer großen
Gesamtgruppe der Mädchen bis hin zu Abiturientinnen. Wenn wir das
bedenken, können wir noch 5-mal antreten“.
In diesem Jahr besiegten die Athe Mädel Papenburg und Oberkochen,
unentschieden hieß es gegen Teterow, Erfurt und Berlin; gegen
Holzkirchen und Karlsruhe gab es Niederlagen.
Am Ende gab es 9 Teams mit 7:7 Mannschaftspunkten, darunter
landeten das Athe-Team auf Platz 13 von 22 Teams und sicherte sich
die beste Platzierung unter den Schulen ohne Vereinsspielerinnen.
Dafür gab es einen Extra Pokal. „Darauf sind wir echt stolz“,
meinte Teamführerin Charlotte Elsner, „Wir haben nämlich auch noch
andere Hobbies und können deswegen nicht so viel trainieren.“
Am spielfreien Samstagnachmittag besichtigten wir den Bundestag.
Athenaerinnen erringen Pokal bei der Deutschen
Schulschachmeisterschaft
von Dr. Helmut Schneider





