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  1. 2018

Kleiner Neubau am Athenaeum

so erschienen im Stader Tageblatt am 29.08.2018

Die Schüler am Gymnasium Athenaeum in Stade brauchen mehr Platz. Deshalb plant der Landkreis Stade dort einen Neubau für Unterrichtsräume. Aufgrund der Umstellung des Abiturs von G8 auf G9 hat die Schule davon zu wenig.

Der Neubau soll gegenüber des Schulhofs, wo zurzeit ein alter Pavillon steht, gebaut werden. Es soll ein einfaches, funktionelles Gebäude werden. Der Pavillon, dessen Baujahr unbekannt ist, soll abgerissen werden, da eine Sanierung zu teuer wäre. Das neue Gebäude soll sechs Klassenräume, Sanitär-Anlagen und zwei Treppen zur Sicherung bei Brandfällen beinhalten. Die Klassenräume sollen jeweils auf einer Seite des Gebäudes liegen, so dass Anbaumöglichkeiten vorhanden sind. Das war den Mitgliedern des Bauausschusses des Kreistags wichtig. „Wir mussten in den vergangenen Jahren immer wieder irgendwo anbauen, weil die Schülerzahlen steigen oder auf Landesebene etwas verändert wurde“, sagte Uwe Arndt, Kreistagsfraktionschef der Freien Wählergemeinschaft.

Das neue Gebäude soll 1,6 Millionen Euro kosten. 550 000 Euro wollte der Kreis am Athenaeum ohnehin ausgeben. Eine weitere Million Euro wollte der Kreis eigentlich in die Sanierung des denkmalgeschützten Verwaltungsgebäudes Am Sande 1 in Stade stecken. Dieser Plan wurde aber verworfen. Deshalb steht das Geld jetzt für das Athenaeum bereit. Kreisbaurat Hans-Hermann Bode stellte in der Sitzung des Bauausschusses fest, dass das Gebäude Am Sande aber weiterhin trotz der abgesagten großen Sanierung Verwaltungsgebäude bleiben soll. Durch die überplanmäßige Bereitstellung der Haushaltsmittel wird sichergestellt, dass das Ausschreibungsverfahren noch in 2018 beginnen kann.

Karin Aval von den Grünen wollte wissen, ob wegen des Neubaus Bäume gefällt werden, und wenn ja, ob neue angepflanzt werden. Darauf antwortete Kreisbaurat Bode, dass für Ersatz gesorgt werde – wie es die Baumschutzsatzung der Stadt Stade vorsieht.

Im Kreisbauausschuss wurde der Neubau einstimmig empfohlen. Die Entscheidung trifft der Kreistag in seiner nächsten Sitzung.

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