Leute kommen und Leute gehen. So auch am Athe. Wir freuen uns
natürlich mehr über Leute, die kommen – und deswegen stellen wir
Jugendreporter diese in regelmäßigen Abständen vor. Heute: Elsa
Schaller.
Elsa Schaller, die seit Anfang des Schuljahres bei uns am Athenaeum
Deutsch und Englisch unterrichtet, ist schon ein bisschen
herumgekommen in der Welt: So war sie beispielsweise in ihrer
Studienzeit in Göttingen für ein Jahr in England als
Fremdsprachenassistentin angestellt und konnte so direkt beiden
ihrer Lehrfächer Ausdruck verleihen. Außerdem verbrachte sie,
frisch aus der Schule, zweieinhalb Monate in Kanada als
Pferdepflegerin und ist der USA und Südamerika als Reiseland und
allgemein dem Reisen sehr zugeneigt. Weshalb, wenn sie mal einen
Elefanten verstecken müsste, diesen in einem Elephant-Park in
Afrika verbergen würde, da ein Elefant mehr dort schlicht nicht
auffiele… Aber warum ist Elsa Schaller, die nach ihrem
Referendariat in Bonn noch sieben Jahre in Dortmund unterrichtet
hat, eigentlich gerade zu uns ans Athe gekommen? Nun, nach elf
Jahren in Bremen, unter anderem am „Alten Gymnasium“, wagte sie mit
ihrer Tochter und ihrem Mann jetzt einen Neustart in Stade. „Der
erste Eindruck des Athenaeums hat mich sofort überzeugt. Auch die
ganze Organisation, die Angebote und die netten Schüler im Gang
haben mir einfach zugesagt“, begründet die aufgeschlossen und
sympathisch wirkende Schaller ihren Wechsel von der einen
Hansestadt in die andere. Als Schülerin „ganz lieb, ganz
langweilig“ unterwegs, war sie auch nicht gerade die Beste in den
Naturwissenschaften, was sie aber nicht allzu sehr störte, denn:
„Man muss ja nicht überall gut drin sein...“ Dafür war sie
allerdings umso besser darin, ihrem jüngeren Bruder an der kleinen
Kindertafel Zuhause in extra „Schulstunden“ ihr neustes Wissen zu
vermitteln, wobei sie sich bis heute nicht ganz sicher ist, ob
diesem ihre ersten Schritte als Lehrerin ebenso gut gefallen haben
wie ihr selbst. Und genau dieser Umstand, dass ihr das Erklären,
Erzählen und später die Arbeit mit Jugendlichen so eine Freude
bereitet, gab ihr den Anstoß zur späteren Lehrerkarriere. Außerhalb
des Schulgeländes spaziert sie sehr gern, schaut gute Filme, hört
Musik und liest, jedoch keine Deutsch-Schulbuchlektüre, sondern am
liebsten Krimis. Ansonsten steht ihre kleine Familie im Fokus der
Dinge und ebenso der Wunsch, mit ihnen so viel schöne Zeit zu
verbringen wie möglich. Über die Jahre hat Elsa Schaller mehr und
mehr die kleinen Dinge und Freundschaften im Leben zu schätzen
gelernt und freut sich nun auf ihre Zeit am Athenaeum.
Neu am Athe: Elsa Schaller
von Sophia Deleker



