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  1. 2018

Neu am Athe: Elsa Schaller

von Sophia Deleker

Leute kommen und Leute gehen. So auch am Athe. Wir freuen uns natürlich mehr über Leute, die kommen – und deswegen stellen wir Jugendreporter diese in regelmäßigen Abständen vor. Heute: Elsa Schaller.
Elsa Schaller, die seit Anfang des Schuljahres bei uns am Athenaeum Deutsch und Englisch unterrichtet, ist schon ein bisschen herumgekommen in der Welt: So war sie beispielsweise in ihrer Studienzeit in Göttingen für ein Jahr in England als Fremdsprachenassistentin angestellt und konnte so direkt beiden ihrer Lehrfächer Ausdruck verleihen. Außerdem verbrachte sie, frisch aus der Schule, zweieinhalb Monate in Kanada als Pferdepflegerin und ist der USA und Südamerika als Reiseland und allgemein dem Reisen sehr zugeneigt. Weshalb, wenn sie mal einen Elefanten verstecken müsste, diesen in einem Elephant-Park in Afrika verbergen würde, da ein Elefant mehr dort schlicht nicht auffiele… Aber warum ist Elsa Schaller, die nach ihrem Referendariat in Bonn noch sieben Jahre in Dortmund unterrichtet hat, eigentlich gerade zu uns ans Athe gekommen? Nun, nach elf Jahren in Bremen, unter anderem am „Alten Gymnasium“, wagte sie mit ihrer Tochter und ihrem Mann jetzt einen Neustart in Stade. „Der erste Eindruck des Athenaeums hat mich sofort überzeugt. Auch die ganze Organisation, die Angebote und die netten Schüler im Gang haben mir einfach zugesagt“, begründet die aufgeschlossen und sympathisch wirkende Schaller ihren Wechsel von der einen Hansestadt in die andere. Als Schülerin „ganz lieb, ganz langweilig“ unterwegs, war sie auch nicht gerade die Beste in den Naturwissenschaften, was sie aber nicht allzu sehr störte, denn: „Man muss ja nicht überall gut drin sein...“ Dafür war sie allerdings umso besser darin, ihrem jüngeren Bruder an der kleinen Kindertafel Zuhause in extra „Schulstunden“ ihr neustes Wissen zu vermitteln, wobei sie sich bis heute nicht ganz sicher ist, ob diesem ihre ersten Schritte als Lehrerin ebenso gut gefallen haben wie ihr selbst. Und genau dieser Umstand, dass ihr das Erklären, Erzählen und später die Arbeit mit Jugendlichen so eine Freude bereitet, gab ihr den Anstoß zur späteren Lehrerkarriere. Außerhalb des Schulgeländes spaziert sie sehr gern, schaut gute Filme, hört Musik und liest, jedoch keine Deutsch-Schulbuchlektüre, sondern am liebsten Krimis. Ansonsten steht ihre kleine Familie im Fokus der Dinge und ebenso der Wunsch, mit ihnen so viel schöne Zeit zu verbringen wie möglich. Über die Jahre hat Elsa Schaller mehr und mehr die kleinen Dinge und Freundschaften im Leben zu schätzen gelernt und freut sich nun auf ihre Zeit am Athenaeum.

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