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  1. 2018

9m erlebte Musikwettbewerb um 50.000 €

Fotos von Ole Spata

Text von Leah Sophie Engelke

Am Dienstag, den 16. Oktober, erlebte die Musikklasse 9m gemeinsam mit der 7m eine Vorrunde des Joseph-Joachim Violinwettbewerbs um 50.000€. Die beiden Klassen hatten die Möglichkeit, den Wettbewerb in Hannover zu besuchen und aus nächster Nähe erleben zu dürfen.

Der Joseph-Joachim Violinwettbewerb ist ein internationaler Wettbewerb, welcher alle drei Jahre stattfindet. Bei diesem Wettbewerb traten 32 Violinistinnen und Violinisten gegeneinander an. Bereits am Samstag, den 13. Oktober, musste die Startnummer 1 ihr Solorepertoire auf der Bühne des Richard Jakoby Saals der Musikhochschule präsentieren. Die Reihenfolge, in der die Geigentalente auftraten, wurde durch Los entschieden. Die zweite Vorrunde begann am Montag um 17:00 Uhr, in der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Klavier begleitet wurden. Die beiden Musikklassen wurden durch die Stiftung Niedersachsen zum JJV eingeladen. Diese Möglichkeit entstand durch die Teilnahme am Musikvermittlungsprogramm “Zu Gast im Klassenzimmer”. Nach etwa drei Stunden Fahrt, bei der der Busfahrer glücklicherweise viele Staus geschickt umfahren hat, kamen die beiden Klassen an der Musikhochschule Hannover an. Zuerst konnten sich die Schülerinnen und Schüler in der Mensa stärken und die Kleinen im direkt daneben liegenden Wald austoben. Schließlich war die Zuhör-Zeit des Wertungsspieles, von dem Koreaner Jinsu Park, mit einer kleinen Einführung ab 12:20 Uhr angesetzt. Es war sehr beeindruckend, einem so guten Geiger zuzuhören und zuzuschauen, da er mit einer herausragenden Technik großartig spielte. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler durften außerdem einer Geigenbauerin bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen, die Entstehung einer Violine kennenlernen und erfahren, was den Klang des Instrumentes ausmacht. In Stade haben wir die ehemalige Athenaeerin Constanze Bruns als Geigenbaumeisterin vor Ort, was ein großes Glück ist.

Insgesamt war es ein faszinierendes Erlebnis und eine spannende Erfahrung, da man nicht nur einem sehr guten Geiger zuhören durfte, sondern auch viel Neues über die Violine gelernt hat und mitnehmen konnte. Außerdem war es sehr interessant, wie so ein professioneller Violinist spielt und man konnte sich zudem noch Tricks und Spieltechniken abschauen – auch, wenn die 50.000 € am Ende nicht an Jinsu Park gingen. Meiner Meinung nach wäre es noch besser gewesen, wenn wir noch ein weiteres Vorspiel eines jungen Geigentalentes gehört hätten, um einen Vergleich der Musiker, Techniken und des Klanges zu haben.

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