Am Dienstag, den 16. Oktober, erlebte die Musikklasse 9m gemeinsam
mit der 7m eine Vorrunde des Joseph-Joachim Violinwettbewerbs um
50.000€. Die beiden Klassen hatten die Möglichkeit, den Wettbewerb
in Hannover zu besuchen und aus nächster Nähe erleben zu dürfen.
Der Joseph-Joachim Violinwettbewerb ist ein internationaler
Wettbewerb, welcher alle drei Jahre stattfindet. Bei diesem
Wettbewerb traten 32 Violinistinnen und Violinisten gegeneinander
an. Bereits am Samstag, den 13. Oktober, musste die Startnummer 1
ihr Solorepertoire auf der Bühne des Richard Jakoby Saals der
Musikhochschule präsentieren. Die Reihenfolge, in der die
Geigentalente auftraten, wurde durch Los entschieden. Die zweite
Vorrunde begann am Montag um 17:00 Uhr, in der die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer mit Klavier begleitet wurden. Die beiden
Musikklassen wurden durch die Stiftung Niedersachsen zum JJV
eingeladen. Diese Möglichkeit entstand durch die Teilnahme am
Musikvermittlungsprogramm “Zu Gast im Klassenzimmer”. Nach etwa
drei Stunden Fahrt, bei der der Busfahrer glücklicherweise viele
Staus geschickt umfahren hat, kamen die beiden Klassen an der
Musikhochschule Hannover an. Zuerst konnten sich die Schülerinnen
und Schüler in der Mensa stärken und die Kleinen im direkt daneben
liegenden Wald austoben. Schließlich war die Zuhör-Zeit des
Wertungsspieles, von dem Koreaner Jinsu Park, mit einer kleinen
Einführung ab 12:20 Uhr angesetzt. Es war sehr beeindruckend, einem
so guten Geiger zuzuhören und zuzuschauen, da er mit einer
herausragenden Technik großartig spielte. Die teilnehmenden
Schülerinnen und Schüler durften außerdem einer Geigenbauerin bei
ihrer Arbeit über die Schulter schauen, die Entstehung einer
Violine kennenlernen und erfahren, was den Klang des Instrumentes
ausmacht. In Stade haben wir die ehemalige Athenaeerin Constanze
Bruns als Geigenbaumeisterin vor Ort, was ein großes Glück ist.
Insgesamt war es ein faszinierendes Erlebnis und eine spannende
Erfahrung, da man nicht nur einem sehr guten Geiger zuhören durfte,
sondern auch viel Neues über die Violine gelernt hat und mitnehmen
konnte. Außerdem war es sehr interessant, wie so ein
professioneller Violinist spielt und man konnte sich zudem noch
Tricks und Spieltechniken abschauen – auch, wenn die 50.000 € am
Ende nicht an Jinsu Park gingen. Meiner Meinung nach wäre es noch
besser gewesen, wenn wir noch ein weiteres Vorspiel eines jungen
Geigentalentes gehört hätten, um einen Vergleich der Musiker,
Techniken und des Klanges zu haben.
9m erlebte Musikwettbewerb um 50.000 €
Fotos von Ole Spata
Text von Leah Sophie Engelke





