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  1. 2019

RoboCup: Das Programmieren endet nie

so erschienen im Stader Tageblatt am 16.05.2019

Cedric Langeloh, Thies von Schassen, Niklas Erb, Timo Jarck (von
links) und ihr Lehrer Thomas Allion präsentieren Roboter und den
Pokal. Fotos: Fuhr

Cedric Langeloh, Thies von Schassen, Niklas Erb, Timo Jarck (von links) und ihr Lehrer Thomas Allion präsentieren Roboter und den Pokal. Fotos: Fuhr

Der selbst gebaute Roboter fährt durch die Arena.

Der selbst gebaute Roboter fährt durch die Arena.

Ihr Roboter ist eine Runde weiter. Vier Jungs aus der Robotic AG vom Athenaeum qualifizierten sich jetzt für die Europameisterschaft des RoboCups in Hannover.

Cedric Langeloh, Thies von Schassen, Niklas Erb und Timo Jarck gehen in die siebte Klasse des Gymnasiums Athenaeum in Stade. Seit der sechsten Klasse treffen sie sich jeden Freitagnachmittag, um in der Robotic AG an ihrem eigenen Roboter zu arbeiten. Thies von Schassen erklärt das Bauen von Robotern sei „wie Lego, ein System, das man zusammenbauen kann“. Geleitet wird diese Arbeitsgruppe von Lehrer Thomas Allion.

Die Vier konnten erst bei der Qualifikation in Hamburg und anschließend in Magdeburg jeweils den unerwarteten zweiten Platz belegen. „Wir haben erst nicht damit gerechnet“, erklärt Timo. Sie setzten sich gegen 34 Teams durch. Damit sind sie automatisch bei der Europameisterschaft des Wettbewerbs in Hannover dabei.

Der „RoboCup Junior“ ist der größte Wettbewerb für intelligente Roboter weltweit. Die Teilnehmer sind zwischen 10 und 19 Jahren alt. Er teilt sich in drei Ligen. In der Liga „OnStage“ müssen die Roboter eine Bühnenshow aufführen. Bei „Soccer“ spielen die Roboter Fußball in einem kleinen Feld gegeneinander.

Das Team der vier Jungs, die unter dem Namen „Team No Name“ antraten, nahm in der Liga „Rescue Line“ teil. Sie erklären, dass der Roboter hier einer Linie folgen, an Verzweigungen die richtige Abbiegung finden und Hindernissen ausweichen muss. Außerdem soll er bergauf und bergab fahren können. Anschließend wird der Roboter in ein Feld gesetzt, aus dem er Kugeln aufsammeln muss. Diese Liga soll Rettungseinsätze in Krisengebieten oder Kriegszonen simulieren. Die Kugeln, die der Roboter aufsammelt, sollen dabei Opfer darstellen. Erschwerend können Zahnstocher oder fest installierte Gegenstände dazukommen. „In der letzten Arena haben die Jungs mit Abstand den besten Lauf gezeigt.“, lobt Lehrer Thomas Allion. Er leitet die AG seit 2005.

Voraussetzung bei dem Wettbewerb ist, dass die Roboter selbst gebaut und selbst programmiert werden. In ihrer Konstruktion verwendeten die13-Jährigen auch selbstgedruckte 3D-Elemente. Außerdem brachten sie sich die Programmiersprache „Robot C“ selbst bei, berichtet ihr Lehrer Thomas Allion. Niklas meint, dass es „unendlich dauern kann, einen Roboter zu bauen.“ Sie arbeiten immer noch daran, denn: „das Programmieren endet nie.“. „Es geht immer noch besser und schneller“, sagt Thies. Lehrer Thomas Allion bedankte sich für die Unterstützung des Elternvereins, ohne den es dem Team nicht möglich gewesen wäre nach Magdeburg zu fahren. Er sei bereits wieder auf der Suche nach neuen Sponsoren für die Europameisterschaft, die vom 21. bis 23. Juni in Hannover stattfinden wird.

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