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  1. 2019

Gymnasium Athenaeum als Humanitäre Schule ausgezeichnet -
letzte Auszeichnungen waren 2005 und 2006

2750 Euro nach Sponsorenlauf an Kinderhospiz „Sternenbrücke“ gespendet

von Markus Scheliga

Am 14.06. begab sich eine Delegation aus acht Schülerinnen und Schülern sowie zwei Lehrkräften zum Deutschen Roten Kreuz nach Hannover, um die Auszeichnung „Humanitäre Schule 2019“ entgegenzunehmen. Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne dankte in seiner Rede den ausgezeichneten Schulen für deren humanitäres Engagement.

Der Auszeichnung war eine lange Arbeitsphase vorausgegangen, die letztlich in ein humanitäres Projekt mündete. Zunächst musste das Gymnasium sogenannte Scouts vom DRK ausbilden lassen. Zu diesem Zweck fuhren die vier Zehntklässler Antonia Assler, Filiz Milter, Kevin Glaesener und Hendrik Elsen an zwei Wochenenden zum Jugendrotkreuz nach Einbeck. In der zweiten Phase führten diese vier Scouts in der Schule mit der Klasse 9s ein humanitäres Planspiel durch, welches an die UN angelehnt ist. Zu diesem Zweck befreite der Schulleiter Martin Niestroj sowohl die Scouts als auch die 9s zwei Tage vom Unterricht. Letztlich war es dann in Phase III die Aufgabe der Klasse 9s, eigenständig ein humanitäres Projekt zu initiieren. Hierbei entschieden sich die Schülerinnen und Schüler mehrheitlich für einen Spendenlauf zugunsten der Kindersterbehospizes „Sternenbrücke“ in Hamburg. Mit finanziellen Anreizen der Firmen Modehaus Mohr in Dollern, Volksbank Stade-Cuxhaven eG, Krügers Haustechnik und Elektro-Beleuchtung Böhmke in Harsefeld sowie der Rechtsanwälte Osthus & Partner konnten die fünften Klassen 2750 Euro erlaufen, welche diese Sponsoren im Anschluss an das Hospiz gespendet haben.

Die SEK-I-Koordinatorin Ina Steinfeld, welche die Schülerinnen und Schüler begleitete, zeigte sich begeistert über das soziale Engagement innerhalb der Schülerschaft: „Neben dem Schulsanitätsdienst, den Konfliktschlichtern und dem Rettungsdienstprojekt in Zusammenarbeit mit der DLRG haben wir nun ein weiteres soziales Projekt an unser Schule, welches das Ziel hat, Dienst am Nächsten und im Namen der Menschlichkeit zu leisten.“ Das sei eine runde Sache geworden und sie sei stolz auf die Schülerinnen und Schüler, so die Koordinatorin.

Das Zertifikat „Humanitäre Schule“ wird vom DRK seit 15 Jahren vergeben. Voraussetzung ist stets, dass eine Schule ein gänzlich neues Projekt initiiert, welches es dort noch nicht gibt. Im kommenden Jahr müssen sich die Athe-Schüler folglich eines neuen Vorhabens widmen, um wieder als humanitäre Schule ausgezeichnet zu werden. Erste Ideen gebe es bereits, so Markus Scheliga, der stellvertretende Klassenlehrer der 9s.

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