In Raum A012 ging es am Montag ganz schön zur Sache. Unter dem
Motto „ Altes aufpimpen, Neues kreieren“, wollen Frau Steffens,
Frau Mardt und Frau Schaller nachhaltig handeln. Aus „alten“ Dingen
die man noch zu Hause rumliegen hat, sollen schöne, neue entstehen.
Diese kann man dann entweder behalten oder weiterverschenken.
„Ich möchte vor den Sommerferien noch etwas Sinnvolles machen und
nicht nur irgendwelche Spiele spielen“, lautete die Antwort von
Frau Mardt auf die Frage, wie sie auf dieses Seminar gekommen ist.
Im Großen und Ganzen gehe es darum, nachhaltig zu handeln und seine
Kreativität auszuleben. Laut Frau Steffens war Frau Mardt der
kreative Kopf im Trio. Es wurden zum Beispiel Kissenbezüge,
Pinnwände, Abschminktücher und Wachstücher gebastelt. Es sei
wichtig, nachhaltig zu handeln, denn die Welt wird immer mehr
verschmutzt und wird somit für die kommenden Generationen zerstört,
waren sich die Lehrer einig.
Wir befragten ebenfalls zwei Schülerinnen, namens Marie und Naya,
wie ihre Eindrücke sind. Diese fielen recht positiv aus, zum
Beispiel: Es macht ihnen Spaß und sie mögen, dass das Seminar sehr
selbständig ist und dass sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen
können.
Athe-Sommer-Seminar 2019 – vom Künstleratelier zum Rudern
Kurz vor den Sommerferien fand am Athe am Montag und Dienstag (01. und 02. Juli) das Athe-Sommer-Seminar statt. Die Schülerinnen und Schüler hatten an diesen beiden Tagen die Gelegenheit, in zwei Seminare ihrer Wahl reinzuschnuppern und Eindrücke aus verschiedensten Themengebieten zu gewinnen. Insgesamt 75 Seminare wurden von den Lehrkräften des Athe angeboten. Ein Seminar hieß „Athe-Sommer-Reporter“ – und diese besuchten einige Angebote und schildern euch im Folgenden die Eindrücke, die sie dort gesammelt haben.
Montag, 01. Juli 2019
Upcycling – zu gut für die Tonne
von Luisa-Marie Krei und Carina Waledziak



Der Hund als Begleiter des Menschen
von Luisa-Marie Krei und Carina Waledziak

Wenn man am Montag in den Raum E018 kam, wurde man von dem vier
Jahre altem Jerome angeschaut. Dieser ist, seit er 18 Monate alt
ist, an unserer Schule als Schulhund tätig. Er führt die Tradition
von Yoshi weiter.
Der Groenendael (Varietät eines belgischen Schäferhundes) sollte
eigentlich mit elf Monaten in Paris eingeschläfert werden, weil im
Tierheim zu viele Hunde waren und somit beschlossen wurde, dass
jeder große schwarze Hund eingeschläfert wird, weil Franzosen Angst
vor dieser Sorte Hund haben. Monique, eine Freundin von Frau Elss,
benachrichtigte diese direkt, denn diese ist im Tierschutz Stade
e.V. tätig. Sie und ihr Mann nahmen Jerome auf und erkannten bald
schon sein Potenzial als Schulhund. Sie trainierten insgesamt 360
Stunden mit ihm und bei seiner Abschlussprüfung bestand er mit
einer 1+, da er bei einer Spielrangelei auf dem Schulhof richtig
handelte und erkannte, dass es sich nur um einen Spaß und nicht um
Ernst handelte.
In dem Seminar von Frau Elss ging es an diesem Tag um praktische
Übung und den sicheren Umgang mit dem Hund. Die Kinder lernten
zwölf Regeln für das Miteinander mit dem Tier und hatten viel Spaß
an einem Quiz. Im Anschluss folgte sogar noch ein Film über Hunde.
Die Schüler und Schülerinnen fanden das Seminar sehr informativ und
interessant und wählten dieses Seminar unter anderem, um dem Umgang
mit dem eigenen Hund sicherer zu werden.
Kreativ sein hat viele Seiten: Alles Papier, Buchbinden und Piñatas
von Swantje Arndt und Trina Hülsen

Das diesjährige Angebot des Athesommerseminars bietet nicht nur den
Sportlern und Mathematikern ein vielfältiges Angebot, sondern
vielmehr auch denen, die einen abwechslungsreichen Ausgleich zum
Schulalltag suchen und sich kreativ ausleben wollen. Auch
ungewöhnliche Materialien wie Bücher fanden hier einen passenden
Verwendungszweck und wurden fleißig verarbeitet…
Dass man mit alten Büchern etwas Basteln könnte, hätte wohl niemand
erwartet, doch die Teilnehmer, des von Frau Helmers angebotenem
Seminars ,,Alles Papier- oder was?“, bewiesen uns das Gegenteil,
als wir am Montagmorgen ihr Seminar besuchten. Schüler ab der
siebten Klasse hatten ihre alten Bücher rausgekramt und hatten nun
die Möglichkeit, aus diesen etwas ganz Neues zu erschaffen. Ob
Vogel, Blume oder Igel, mithilfe von Schere, Kleber und Papier
wurde alles möglich. Wie gebannt arbeiteten die Schüler an ihren
Kunstwerken, die später Dekozwecken dienen sollen. Die Idee kam
Frau Helmers durch ihre Arbeit in der Bücherei, bei der viele gut
erhaltene Bücher liegenblieben und ansonsten in den Papierkorb
gewandert wären. ,,Ich mochte das Basteln schon immer, die Ideen
habe ich in verschiedenen Büchern gefunden, allerdings ergeben sich
auch schnell eigene Ideen, die die Schüler eigenständig
weiterentwickeln“, so Frau Helmers.
Auch im Seminar ,,Buchbinden“, welches Herr Warnecke anbot, stand
das Medium ,,Buch“ im Vordergrund. Die Schüler arbeiteten fleißig
an ihren einzigartigen Werken, die später zu individuellen Büchern
werden. Diese können dann zum Beispiel als Tage- oder Notizbuch
verwendet werden. Zunächst galt es, den DinA5 großen Buchblock
herzustellen, der als Grundlage für das Endergebnis dienen soll.
Hierfür musste das Papier unter Zuhilfenahme einer großen
Schneidemaschine zugeschnitten werden, danach wurde mit speziellen
Werkzeugen weiter gearbeitet, die wichtig für Leimtechnik sind. Die
Werkzeuge, so erklärte Herr Warnecke, seinen von Teilnehmern aus
vorherigen Seminaren hergestellt worden, um dies jedoch selbst
erlernen zu können, fehle heute aber die Zeit. ,,Ich bin mir nicht
sicher, ob wir es heute überhaupt noch schaffen, kreativ zu werden
und das Cover des Buches zu gestalten“, gestand Herr Warnecke. Dass
er als Physik- und Sportlehrer gerade ein kreatives Seminar
anbietet, klang auch für uns ungewöhnlich. Als wir ihn zur Rede
stellten, offenbarte er uns, er habe die Technik des Buchbindens
zufällig beim Stöbern im Internet aufgeschnappt. Nach ersten
Versuchen wollte er dies gern weitergeben, bei vorherigen Seminaren
stieß er auf große Motivation der Schüler, weshalb er dies auch den
Athenaeern bieten wollte. Allerdings bedauerte er, heute selbst
kein Buch binden zu können, da die Schüler zu engagiert Fragen
stellten. Viele der befragten Teilnehmer erzählten uns von ihrer
Leidenschaft für das Lesen, was sie zur Wahl dieses Seminars
veranlasste.

Sehr lebhaft ging es beim Seminar ,,Piñatas basteln“ zu, wo wir etwas mexikanische Luft schnupperten.¡Vamos! Im Hintergrund dudelte spanische Musik, die die Stimmung bei den knapp 30 Teilnehmern auflockerte. Gute Laune, Spaß und vielbeschäftigte Schüler entdeckten uns, vertieft in ihre Arbeit, zunächst gar nicht. Erst auf direkte Ansprache erhielten wir die Information, sie seien dort, um Spaß mit Freunden zu haben und kreativ zu sein. Die meisten wurden zwar zur Verzierung des eigenen Zimmers gebastelt, jedoch versicherten uns auch einige, sie würden die Piñatas mit Sicherheit einmal mit ihren Freunden zu einem feierlichen Anlass zerschlagen. Die beliebtesten Motive waren natürlich die zurzeit heiß begehrten Lamas, Donuts sowie der Jahreszeit entsprechend Eis und Melonen. Natürlich waren wir als ehemalige Spanischschüler von Frau Voigt interessiert daran, wie diese Idee entstand. Frau Voigt löste das Rätsel auf, indem sie uns von ihrer Zeit in Mexiko erzählte. Frau Jeschke und sie hätten jeweils, teilweise sogar zusammen, ein Jahr dort verbracht, wo Piñatas bei Kindergeburtstagen Tradition sind. Auf die mit Süßigkeiten gefüllten Pappfiguren schlagen die Kinder dann mit verbundenen Augen solange ein, bis die ,,dulces“ (Süßigkeiten) zu Boden gehen. Mit einer so zahleichenen Beteiligung hätten die beiden Lehrerinnen jedoch nicht gerechnet, denn auch ältere Schüler hätten sich dafür begeistern können. Eines steht jedoch fest: Auch beim nächsten Sommerseminar wird es wieder heißen: ,, Auf die Piñatas, fertig, los!“








Holz, Papier und jede Menge Geduld
von Lorenz Wischner und Matthis Wilzewski

Am ersten Tag des ASS fanden sich mehrere Schüler bei Herrn
Schneider im Raum E123 zusammen, um gemeinsam einen Wurfgleiter zu
bauen.
Zuerst lernten sie, warum ein Flugzeug fliegt und wie die
Tragfläche eines solchen Wurfgleiters gestaltet wird. Im zweiten
Schritt bauten die Schüler mithilfe von Balsaholz, Papier, Pappe,
Skalpellen und der tatkräftigen Unterstützung von Herrn Schneider
einen Wurfgleiter. Sie schnitten das Gerüst auf einem Bauplan
zurecht, um eine 1:1-Übertragung zu erzielen. Danach spannten sie
die Tragflächen, setzten es auf einen Rumpf und versuchten das
Gewicht mit Knete auszugleichen. Dabei benötigten sie viel
Fingerfertigkeit und Geduld, da sie mit sehr empfindlichen
Materialien arbeiteten. Das Ergebnis war ein 2g schwerer
Wurfgleiter mit den Materialkosten von 2€. Im Idealfall beträgt die
Fluglänge 12m.
Am Ende ließen die Schüler ihre selbstgebastelten Fluggleiter
voller Stolz und Begeisterung im E-Bau fliegen – und nicht wenige
kamen an die Idealweite heran.


„In English please!“
von Ferdinand Berger und Magnus Löck

Zwölf Schüler der Jahrgänge 5 bis 7 nahmen im Rahmen des ASS an dem
Seminar „Englisches Theater“ teil, welches am Montag 2019 im Raum B
109 des Athenaeums stattfand.
Die Schüler wirkten auf uns sehr motiviert und ließen ihrer
Kreativität freien Lauf, indem sie sich in Kleingruppen von vier
bis Personen Stücke zum Thema „Kriminalität“ ausgedacht haben. Die
Gruppen waren sehr durchmischt, da unter ihnen sowohl relativ
erfahrene Schauspieler als auch weniger erfahrene waren. „Ich finde
das Seminar ‚Englisches Theater‘ gut, da es etwas Neues ist und man
gleichzeitig seine Englischkenntnisse ausbauen und neue Vokabeln
lernen kann“, berichtete uns einer der Teilnehmer auf die Frage
warum er gerade ENGLISCHES Theater gewählt hat.
Wir haben außerdem noch einen anderen Teilnehmer interviewt:
Reporter: Warum bist du in diesem Seminar?
Teilnehmer: Ich hatte einfach Lust auf etwas Neues.
Reporter: Hattest du davor schon Erfahrung(en) mit Theater?
Teilnehmer: Ich habe in der Grundschule mal einen Zwerg gespielt…
(lacht)
Wir würden das Englische Theater weiterempfehlen, da es durch
eigene Kostüme und Texte sehr vielseitig ist. Außerdem ist das
Thema Kriminalität ein Thema, das sich gut kreativ gestalten lässt.
Dazu kommt noch, dass es eine kleine Herausforderung ist, obwohl
Englisches Theater laut der Teilnehmer nicht viel schwerer ist als
das Deutsche.
Leider werden die Stücke nicht öffentlich vorgetragen, aber auch
bei den interne Aufführungen hatten die Schüler viel Spaß.


Rundgang im Athe-Sommer-Seminar: Yoga, Tanzen, Big-Band, Schulgarten und Brettspiele
von Paulina Morgenstern

Zu dritt sind wir am Montag durch das Schulgebäude gelaufen und
haben verschiede Seminare besucht, um davon ein Video zu drehen und
zu berichten. Von sportlich-aktiven Seminaren bis zum eher
gemütlichen Zusammensitzen war alles dabei.
Unsere Reise begann in Nebenraum, wo Frau Hintzpeter sich mit ihrer
Mädchengruppe sportlich beim Yoga betätigte. Während unseres
Aufenthalts merkte man die entspannte Stimmung im ganzen Raum,
genauso wie den Spaß den die Mädchen hatten. Die meisten Personen
aus dem Kurs nutzten diesen, um Yoga einfach mal auszuprobieren.
Aber es gab auch ein paar, die ihrem Hobby heute in der Schule
nachgehen konnten. Insgesamt wirkten alle Teilnehmer des Kurses auf
mich sehr gelassen und entspannt. Eine Teilnehmerin erzählte mir
außerdem, dass sie sich nach den ganzen Übungen sehr wach und
glücklich fühle. Allgemein kann man also sagen, dass der Kurs durch
sportliche Betätigung zwar anstrengend, aber auch lustig war.

Die Reise führte uns bei unserem zweiten Stopp in die Turnhalle, in
der unter der Leitung von Frau Neuburg und Herrn Washof in die
Sommerferien getanzt wurde. Unterschiedliche Paartänze wie Walzer
und Cha Cha Cha wurden dort den Tag über erlernt und mit sehr viel
Spaß getanzt. Die Paare setzten sich zum größten Teil aus guten
Freunden zusammen, die an diesem Tag viel Spaß am Ausprobieren des
Paartanzes hatten. Beim Beobachten des Tanzens merkte ich, dass
eine gewisse Verbindung zwischen den Tanzpartnern herrschte, die
das rhythmische Zusammenspiel ermöglicht.
Die Musik leitete uns als nächstes zur Big-Band, die unter Leitung
von Frau Simon mehrere Musikstücke erprobte. Insgesamt ergab sich
die Band aus sieben verschiedenen Instrumenten und noch mehr
Musikern. Den Tag nutzen viele junge Musiker, um einen Schnuppertag
in der Big-Band zu nehmen, um vielleicht im nächsten Jahr mit dabei
zu sein.

Und egal, ob man in der Musikklasse ist oder nicht - hier hatte
heute jeder Spaß. Ein Spieler erzählte, dass es viel mehr Spaß
macht, in der Gruppe zu musizieren als alleine. Dem stimmten die
anderen Kursteilnehmer nur zu. Bei unserem Besuch ist mir die
konzentrierte, aber zugleich fröhliche Stimmung aufgefallen. Und
ich denke, dass die Kursteilnehmer heute eine Menge Spaß hatten.
Weiter ging es für uns dann im Schulgarten, wo die Kursteilnehmer
zusammen mit Frau Biermann die Streuobstwiese wieder in Schuss
setzten. „Unkraut zupfen, Dornenranken abschneiden und kleine Bäume
ausgraben“ lauteten die Aufgaben, damit unsere Streuobstwiese
wieder schön wird.
Nicht nur lecker gerochen hat es beim Seminar von Frau Heimann und
Frau Uhlen – sondern auch geschmeckt hat es den Teilnehmern, die
traditionelle römische Gerichte gekocht und verspeist haben,
während wir neidisch danebensaßen…
Als letztes auf unserer Reise haben wir uns das Brettspiel
„Business Master“ angeschaut, indem man seine Wirtschaftskenntnisse
testen und verbessern kann. Wir haben gemerkt, dass man für dieses
Spiel sehr viel Konzentration braucht, aber die Teilnehmer bei Frau
Fuchs auch sehr viel Spaß hatten.






Dienstag, 02. Juli 2019
Der perfekte Fleck – oder eben nicht
von Alina Stumf und Caja Leena Meyer

Am Dienstag bot der Fachobmann Biologie, Markus Krömer, bezüglich
des Athe-Sommer-Seminars das Seminar ,,Der perfekte Fleck“ an. Die
Aktion fand im Raum B212 von 8:00- 12:00 Uhr statt und wurde von
neun interessierten Elftklässlern besucht.
Herr Krömer empfing uns mit Vorfreude und beantworte uns dazu noch
ausführlich zahlreiche Fragen.
Was ist ,,der perfekte Fleck“ überhaupt?
Markus Krömer: Der perfekte Fleck ist ein Fleck, der aus der
Kleidung mit gewöhnlichen Reinigungsmitteln nicht wegzubekommen
ist. Wir beschäftigen uns in diesem Seminar mit den verschiedensten
Methoden und Reinigungsmitteln, um Flecke zu entfernen.
Wie sind Sie auf die Idee gekommen, so ein außergewöhnliches
Seminar anzubieten?
Es war mal eine Unterrichtseinheit, die jedoch so nicht mehr passt.
Da dieses Thema einen großen praktischen Anteil hat, dachte ich
mir, dass dieses Seminar das Richtige wäre für SchülerInnen, die
gerne praktisch arbeiten und sich einen Tag mit Chemie beschäftigen
wollen. Es ist eine gute Möglichkeit, etwas fürs Leben zu lernen,
denn jeder hat ja mal einen Fleck Zuhause.

Wie haben Sie das Seminar vorbereitet?
Ich habe die Flecksubstanzen von Zuhause mitgebracht, zudem bin ich
in die Drogerie gegangen, um mir dort die Reiniger zu kaufen.
Ansonsten befinden sich die Materialien in der Chemie-Sammlung. Die
Arbeitsblätter für die Theoriephase habe ich entsprechend umgebaut
oder neu erstellt.
Warum ist das Seminar nicht für alle Klassenstufen geeignet?
Die Einheit erfordert mindestens die chemischen Kenntnisse der
neunten Klasse, um beispielsweise klären zu können, warum sich die
Flecken lösen. Deshalb biete ich das Seminar erst ab der 10. Klasse
an.
Wie ist der Ablauf des Seminars?
In der ersten Phase sammeln wir die Arten von Problemflecken und
Reinigungsmitteln. Dann kommt eine praktische Phase, in der wir
zunächst ausprobieren, was klappt und was nicht. Man sollte
daraufhin feststellen, dass es zwei Möglichkeiten gibt. Entweder
wird der Farbstoff zerstört oder herausgelöst. In der zweiten Phase
kommen wir dann zur Theorie. Das bleichen wird chemisch
hinterfragt, weshalb man die Vorkenntnisse benötigt. Darauf folgt
wieder eine praktische Phase.

Gibt es überhaupt einen ,,perfekten“ Fleck ?
Also für uns Chemiker natürlich nicht, da wir alles schaffen… Nein,
kleiner Scherz. Wenn man das richtige Mittel kennt, bekommt man
viele Flecken mithilfe der Chemie raus, aber nicht immer alles. Es
gibt also den perfekten Fleck. Manchmal ist ein Fleck so intensiv
in der Kleidung drin, sodass er beispielsweise beim Lösen die Farbe
mit zerstört. Dann bringt einem das T- Shirt auch nichts mehr.
Läuft bisher alles wie erwartet?
Ja, die SchülerInnen sind interessiert dabei. Schade ist nur, dass
wir nicht mehr Leute sind, aber gut, das Seminar ist auch erst ab
der 10. Klasse.
Was sollen die SchülerInnen mitnehmen?
Sie sollen lernen, dass man Chemie immer im Alltag findet. Außerdem
sollen sie verstehen, warum und wie man Flecken richtig lösen kann.
Ich hoffe, dass das Seminar eine gelungene Mischung aus Theorie und
Praxis ist, die dazu noch Spaß macht.
Vielen Dank für das Interview.
Gruppenbild: der perfekte Fleck (von links nach rechts): Silas
Daebler, Anna- Lena Carstens, Markus Krömer, Maylea Knutzen, Kiara
Mundt, Julian Sladek, Jakob Zimmermann, Niklas Wist.
Charleston- Tanz- nur ein langweiliger Tanz aus den 20er Jahren?
von Alina Stumf und Caja Leena Meyer

Das Seminar „Charleston- Tanz“ von Frau Nordholz fand in Raum E102
mit voller Begeisterung aller Altersklassen statt. „Der Charleston-
Tanz ist ein Tanz aus den 20er Jahren und dabei bewegt man seine
Knie ziemlich wild – oder genauer gesagt, frei nach Wikipedia (eine
Tanzbeschreibung von 1925):
Der Torso zittert, dazu die Bewegungen der Hüften, Schenkel und
Hinterbacken. Auch die Hände sind aktiv, sie berühren alle Teile
des Körpers wie in Ekstase. Dazu kommen die abwechselnden X- und
O-Beine, damit verbunden die nach außen und innen gedrehten Knie
und Füße. Der Tänzer kann seinen Rücken beugen oder gar in
Hockstellung gehen.
„Das ist ein ganz verrückter Tanz“, meint entsprechend auch Frau
Nordholz. Auf die Idee für das Seminar ist sie gekommen, da sie
selber den Tanz vor rund 30 Jahren lernte.
Um 08:00 Uhr begann Frau Nordholz damit, den Schülerinnen und
Schülern den Charleston- Tanz näherzubringen, indem sie ihnen
einige Videos zeigte und selber demonstrierte, wie dieser Tanzstil
genau funktioniert und wie man ihn tanzt. Nach fleißigem Üben wurde
die etwa 20 Personen große Gruppe ein wenig müde. Die Englisch- und
Biologie-Lehrerin blieb locker und meinte, dass man keine sechs
Stunden in diesem Stil durchtanzen könne. So wurde am Ende nicht
nur der Charleston- Tanz getanzt, sondern jeder durfte das tanzen,
wonach ihm ihr der Sinn stand, wie zum Beispiel Walzer oder auch
Cha Cha Cha. Ein paar Kinder sagten, dass ihnen das Seminar sehr
viel Spaß gemacht habe, trotzdem auch sehr anstrengend war und der
Tanz ganz und gar nicht langweilig ist, auch wenn die Musik
„anders“ ist.
Improvisation auf der Bühne – „Ich bin Bodyguard einer südkoreanischen Band.“
von Paulo Milioto und Haylee Thom

Auch am zweiten Tag des Athe-Sommer-Seminars sind die Schülerinnen
und Schüler unter der Leitung Herrn Waldermanns beim Seminar: „Was
soll das ganze Theater? - Improvisation auf der Bühne“ wieder
einmal begeistert.
Dieses Seminar soll junge Schülerinnen und Schüler animieren,
freier zu sprechen, vor Publikum selbstsicher aufzutreten sowie in
unterschiedlichen Situation zu improvisieren. Sie lernen hier, mit
viel Spaß spontaner zu reagieren.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, bei der alle der 16
Schülerinnen und Schüler eine eigene Identität annehmen und
schließlich eine kleine, fiktive Hintergrundgeschichte erfinden und
vorstellen durften, waren bereits erste Unsicherheiten abgelegt.
„Es macht so viel mehr Spaß“, erklärte Henri aus der 7k1 zufrieden.
Hiernach teilte sich die Gruppe zunächst auf und inszenierte ein
Interview, bei dem der Interviewte eine künstliche Sprache
verwendete und so einen Übersetzer benötigte. Auch hierbei zeigten
sich die Schülerinnen und Schüler sehr interessiert und nahmen mit
viel Freude an diesem Spiel teil. Andere Aktionen wie
beispielsweise das „Impro-Taxi“ folgten und bereiteten den
Teilnehmerinnen und Teilnehmern ebenfalls viel Freude. All diese
Spiele verfolgen den Sinn, die Schülerinnen und Schüler zu lockern
und somit auf Kommendes vorzubereiten. Herr Waldermann berichtete
schließlich, dass man am Ende des Seminares vor allen anderen
Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf der Bühne eine selbst
inszenierte Szene präsentiere, die jedoch rein spontan und aus dem
Moment heraus entstehe, was sehr gut zu funktionieren schien.
Bereits am ersten Tag des Athe-Sommer-Seminars hatte Herr
Waldermann nach eigenen Angaben viele interessante sowie lustige
Szenen vorzuweisen und das sollte wohl auch heute wieder der Fall
sein. Jedoch hatten nicht nur die Schülerinnen und Schüler, sondern
auch Herr Waldermann, der selber Lehrer von „Darstellendes Spiel“
ist und Improvisation selbst als seine Leidenschaft beschreibt,
viel Spaß an diesem tollen Seminar. Genau diese Leidenschaft
scheint es zu sein, die viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer
inspiriert und motiviert, sich begeistert auf dieses Erlebnis
einzulassen. „Ich interessiere mich für Theater und bin auch ein
bisschen spontaner geworden“, erklärt Henri, „ich finde es lustig.“
Auch wurden die Erwartungen der Schülerinnen und Schüler teilweise
sogar übertroffen.
Das Seminar „Was soll das ganze Theater? – Improvisation auf der
Bühne“ war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg. „Man arbeitet
auf jeden Fall darauf hin, freier und selbstbewusster zu sprechen
und es macht viel Spaß“, so Henri. Die Atmosphäre, die während des
Seminares herrschte, spricht hierbei für sich. Es wurde viel
gelacht und gescherzt. Am Ende des Tages verließen alle
Schülerinnen und Schüler der Improvisationsgruppe zufrieden den
Raum und berichten auch beim Verlassen der Schule noch begeistert
von den heutigen Erlebnissen.
Hoch hinaus beim ASS
von Lene Eckhoff und Henrieke Willhaus

Am 1. und 2. Juli 2019 fand der Athe-Sommer-Seminar-Kurs "Hoch
hinaus“ bei Frau Puls und Frau Brandenburg statt. Dort konnten die
Schüler lernen, richtig und sicher auf dem Trampolin zu springen.
Lena aus der 7m erzählte, dass sie Trampolin springen „cool“ fände
und es daher gewählt hätte.
Hoch her ging es sowohl bei den großen Trampolinen bei Frau
Brandenburg als auch bei den kleinen Trampolinen bei Frau Puls.
Frau Brandenburg erzählte, dass das Seminar so beliebt sei, da die
Schüler, ohne den Druck eine gute Note bekommen zu müssen, sich im
Trampolin springen ausprobieren konnten. Die Schüler lernten
verschiedene Sprünge.
Die Schüler auf den Fotos probieren beide einen Salto, dies jedoch
auf zwei verschieden großen Trampolinen, da die Trampoline
unterschiedliche Auswirkung auf den Sprung haben.


Wer schreibt die besten Texte?
von Marika Blohm & Laura Patjens

Am Dienstag, den 2. Juli 2019, haben Schüler und Schülerinnen im
sogenannten Seminar „Kreativitätsbattle“ ihrer Kreativität freien
Lauf gelassen. Unter der Leitung von Alina Roocks (11c) und Silja
Naujack (11a) verfassten jüngere SchülerInnen selber kreative Texte
wie zum Beispiel Märchen in der heutige Jugendsprache oder eigene
kleine Geschichten.
Wir haben den beiden und den Teilnehmern einige Fragen zu ihrem
Seminar gestellt.
Was wird hier in diesem Seminar genau gemacht?
Alina R. und Silja N.: Wir schreiben verschiedene Texte, schreiben
Texte um und spielen Spiele, in denen man verschiedene Wörter zieht
und eine Geschichte dazu schreibt.
Warum bietet ihr das Seminar an?
Alina R. & Silja N.: Wir wollten die Chance nutzen, selber
etwas für die Schüler zu machen. Außerdem wollten wir unbedingt ein
Seminar haben, wo die Schüler eigenständig etwas Kreatives
schreiben können, da wir beide es selber auch gerne machen.

Habt ihr euch euer Seminar bis jetzt auch so vorgestellt?
Alina R. & Silja N.: Ja, bis jetzt klappt alles so, wie wir es
geplant haben.
Was ist euer Ziel bzw. eure Vorstellung für dieses Seminar? Was
wollt ihr erreichen?
Alina R. & Silja N.: Dass die Schüler/innen ihre Kreativität
entfalten können.
Natürlich haben wir auch Schüler nach ihrer Meinung gefragt:
Wie gefällt dir das Seminar bis jetzt ?
Schülerin: Es hat Spaß gemacht kreativ zu sein und es war spannend
die anderen Geschichten zu hören.
Warum hast du das Seminar gewählt und interessierst du dich
generell dafür?
Schülerin: Es hat sich gut angehört und ich interessiere mich
dafür.
Findest du es gut, dass es das ASS wieder gibt?
Schülerin: Ich finde es gut, weil man dann noch was Sinnvolles
macht, bevor man die Zeugnisse bekommt.
Zusammenfassend kann man sagen, dass die Schüler Spaß am Schreiben
haben, was man an den langen Texten erkennen konnte und in dem Raum
eine entspannte Atmosphäre herrschte.
Der B-Trakt wird endlich bunt!
von Laura Patjens & Marika Blohm

Am Dienstag, den 2. Juli 2019, wurde ganz oben im B-Trakt fleißig
gemalt. Unter der Leitung von Frau Schmidt haben die Schüler und
Schülerinnen aus verschiedenen Jahrgängen ihrer Kreativität freien
Lauf gelassen, um den Flur zu verschönern.
Wir haben Frau Schmidt und einigen Schüler/innen dazu ein paar
Fragen gestellt.
Warum bieten sie das Seminar an und was ist das Ziel?
Frau Schmidt: Das Ziel ist ein bunter Flur, der auch wirklich etwas
mit Bio oder Chemie zu tun hat. Ich wollte das schon lange machen,
aber ich selber kann nicht wirklich gut malen. Deshalb brauchte ich
Schüler, die besser zeichnen können als ich.
Wie haben sie den Ablauf des Seminars geplant?
Frau Schmidt: Zunächst haben wir Ideen gesammelt, die meisten
hatten schon sehr gute Vorschläge. Dann haben wir geguckt, wo wir
was platzieren wollen. Danach ging es eigentlich recht schnell und
die Schüler haben angefangen ihre Ideen umzusetzen. Jetzt bin ich
eigentlich nur noch für die Materialbeschaffung und das
Organisatorische zuständig. Das Projekt liegt sozusagen jetzt
komplett in den Händen der Schüler.
Haben sie sich das Seminar genauso vorgestellt?
Frau Schmidt: Es ist eigentlich sogar besser als ich es mir
vorgestellt habe. Die Schüler haben keine Furcht davor, die Wände
zu bemalen. Sie arbeiten selbstständig, wissen was sie tun müssen
und klären alles untereinander.
Und die SchülerInnen antworteten so:
Wie gefällt euch das Seminar bis jetzt?
Merle & Coralie (8f2): Es gefällt uns gut.
Amira & Lina : Es ist gut und macht Spaß.
Warum habt ihr das Seminar gewählt? Habt ihr euch schon vorher fürs
Malen interessiert?
Merle & Coralie: Es hat sich cool angehört. Außerdem bleibt es
vermutlich für immer und so kann man immer sagen, dass man das
selber gemalt hat.
Amira & Lina: Wir interessieren uns beide generell fürs
Zeichnen.
Findet ihr es gut, dass es das ASS gibt?
Merle & Coralie: Wir würden es gut finden, wenn der Wandertag
wieder ein fester Tag vor oder nach dem ASS wäre. Aber so ist es
auch ganz gut.
Amira & Lina: Es ist gut, dass wir jetzt vor den Ferien noch
etwas Produktives machen.
Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass alle hier Spaß haben
und ein weiterer Teil der Schule verschönert wurde. Wir haben eine
tolle Atmosphäre erlebt und glückliche, kreative Leute beim
arbeiten gesehen.




