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  1. 2019

Eine Expedition ins Silicon Valley

so erschienen im Stader Tageblatt am 13.11.2019

Es war eine Expedition der besonderen Art: Zwei Wochen lang war Moriz Dawert im Silicon Valley, dem Ort in Kalifornien, in dem schon Tausende ihre Träume verwirklicht haben.

Der Unternehmergeist, den der 16-jährige Athe-Schüler dort kennenlernen und einsaugen durfte, hat ihn stark beeindruckt. Dass er ein Start-Up gründen wird, steht für ihn jetzt fest.

Der Elternverein des Athenaeums und die Stiftung Institut für Jugendmanagement haben die Wirtschaftsexpedition möglich gemacht. Das Interesse und die Leidenschaft junger Menschen zu wecken, haben sich beide auf die Fahnen geschrieben. Bei Moritz Dawert hat das anscheinend geklappt. Wenn er vom Unternehmergeist im Silicon Valley spricht, gerät er ins Schwärmen.

Weil vieles so anders ist als in Deutschland. Wer eine Idee hat, kann dort versuchen, sie umzusetzen. Geldgeber sind immer vorhanden. Je risikoreicher, desto besser. Ein Scheitern wie hierzulande gibt es nicht. Wer sein Projekt in den Sand setzt, muss nicht auch noch gleich den Kopf in den Sand stecken. Er hat es wenigstens versucht – allein dafür gebührt ihm Respekt. Noch eine Idee? – Kein Problem, mach einfach.

Zusammen schafft man mehr

Die international besetzte Gruppe der Expeditionsteilnehmer hat im Silicon Valley das Gespräch gesucht und die wichtigsten Aspekte in einem 138-seitigen Bericht festgehalten. „Das war nur in einem gut funktionierenden Team möglich“, sagt Moritz Dawert. Auch das eine weitere beeindruckende Erfahrung: Zusammen schafft man mehr.

Der Bereich künstliche Intelligenz hat es dem Elftklässler angetan. „Das ist das Ding der Zukunft“, sagt der Stader. Auch hier hat der Expeditionsreisende in Kalifornien viel gelernt. Dort würden Neuerungen auf dem Gebiet gleich vermarktet. Das bringe dann wieder Geld für weitergehende Forschungen. Anscheinend ein effizientes System. Martin Dawert: „Fraglich, ob wir die USA auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz noch einholen können.“

Worin die Länder USA und Deutschland aber vergleichbar sind: Von nichts kommt nichts. Auch im Silicon Valley arbeiten die Geschäftsleute an die 60 Stunden pro Woche oder mehr.

Nur die hierzulande in Unternehmen übliche Hierarchie gebe es nicht. Das sei den Menschen dort auch anzusehen. Alle liefen locker gekleidet durch die Gegend. Krawatte würde dort keiner tragen. Am ehesten vergleichbar: Die Socken sind die Krawatten im Silicon Valley.

Vortrag

Von seinen zwei Wochen als Teilnehmer der Wirtschaftsexpedition berichtet Moritz Dawert am Donnerstag, 14. November, ab 19 Uhr in der Aula des Athenaeums

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