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  1. 2019

Persönlich gesehen: Unsere Sozialpädagogin Lisa Jensen: Aufgeschlossen, spontan und freundlich

von Lydia Prigge

„Der Kontakt zu den Menschen, das jeder Tag anders ist.“ Das ist das, was unsere Sozialarbeiterin Lisa Jensen am meisten an ihrem Beruf mag. Seit Oktober dieses Jahres arbeitet die gebürtige Hamburgerin bei uns am Athenaeum. Zuvor war sie allerdings in einem anderen Beruf tätig. „Bevor ich mein Studium 2009 beendete, habe ich zuerst eine kaufmännische Ausbildung gemacht“, erklärt die 37-Jährige. Dabei hat sie gemerkt, wie viel Freude sie daran hat, Kunden zu beraten, weshalb sie sich immer mehr mit der Schulberatung auseinandersetzte und beschloss, Sozialpädagogik zu studieren. Mittlerweile ist ihr Studium in Braunschweig schon lange her und Lisa Jensen hat schon in vielen verschiedenen Bereichen gearbeitet. „Bevor ich hier am Athenaeum als Sozialarbeiterin eingesetzt wurde, arbeitete ich im Jugendamt, in einer Justizvollzugsanstalt, als Familienhilfe und betreute Jugendliche in intensiver sozialpädagogischer Einzelbetreuung.“ Schon in ihrer Schulzeit interessierte sich Frau Jensen für Soziales, weshalb Religion neben Englisch eines ihrer Lieblingsfächer war. Schließlich befasst man sich dort viel mit sozialen Themen. Mathematik und Physik hingegen gehörten nicht zu ihren Vorlieben, womit sie wohl mit einigen unserer Schüler etwas gemeinsam haben dürfte... Was viel mehr zu ihren Vorlieben zählt ist Yoga, weil sie dort gut entspannen kann. Dies kann sie aber auch, wenn sie in ihrer Freizeit etwas mit ihrem Sohn unternimmt. Zurzeit ist ihre Freizeit allerdings begrenzt, da die 37-Jährige in ihrem neuen Job sehr gefordert ist. Doch was genau macht sie eigentlich in ihrem Beruf? Wenn Schülerinnen und Schüler beispielsweise Probleme in der Schule oder auch zu Hause haben, können diese mit ihr darüber sprechen. Doch auch Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer haben die Gelegenheit dazu. „Wenn sich Eltern um ihre Kinder sorgen, Lehrer um das Verhalten eines Schülers oder auch eine schlechte Klassengemeinschaft herrscht, dann können sie mit mir darüber sprechen“, erklärt die Sozialarbeiterin. Was dabei besonders wichtig ist, ist ihre Schweigepflicht. Wenn sie mit Schülern, Lehrern oder Eltern über deren Probleme spricht, darf sie niemandem erzählen, was diese ihr anvertraut haben. Allerdings führt sie nicht nur Gespräche, sondern unterstützt auch soziale Projekte, wie beispielsweise gegen Rassismus oder auch die Drogenprävention, welche sie an unserer Schule künftig stärker vorantreiben möchte. Dadurch, dass es so viele verschiedene Projekte gibt, aber auch soziale Probleme, findet es Frau Jensen auch sehr wichtig, dass an mehr Schulen eine Sozialarbeiterin oder ein Sozialarbeiter eingesetzt wird. Ihr Beruf ist aber natürlich nicht nur von großer Wichtigkeit, sondern vor allen Dingen macht er ihr auch viel Freude, da er sehr abwechslungsreich, erfüllend, aber manchmal auch etwas irritierend ist. So würde Lisa Jensen ihren Beruf jedenfalls beschreiben, doch wie würde sie das bei sich selbst tun? „Wenn ich mich in drei Worten beschreiben müsste, dann wären es diese: aufgeschlossen, spontan und freundlich.“ Freundlich, genauso wurde sie hier willkommen geheißen, als sie an das Athenaeum kam, erzählt sie: „Dadurch dass ich hier freundlich und herzlich aufgenommen wurde, hatte ich auch gleich ein positives Erscheinungsbild vom Athenaeum und seinen Menschen.“ Was sie sich für die Zukunft unserer Schule wünscht, ist dass noch viele soziale Projekte entstehen, damit wir alle gemeinsam etwas bewegen können.

Falls ihr ein Problem, eine Sorge oder auch nur ein Anliegen habt, findet ihr Frau Jensen im Raum A104 und ist sie auch jederzeit per E-Mail erreichbar. Natürlich könnt ihr aber auch
mit den Beratungslehrern Frau Heimann und Herrn Washof über Probleme sprechen, welche
ihr Büro im Raum A110 haben.

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