„Der Kontakt zu den Menschen, das jeder Tag anders ist.“ Das ist
das, was unsere Sozialarbeiterin Lisa Jensen am meisten an ihrem
Beruf mag. Seit Oktober dieses Jahres arbeitet die gebürtige
Hamburgerin bei uns am Athenaeum. Zuvor war sie allerdings in einem
anderen Beruf tätig. „Bevor ich mein Studium 2009 beendete, habe
ich zuerst eine kaufmännische Ausbildung gemacht“, erklärt die
37-Jährige. Dabei hat sie gemerkt, wie viel Freude sie daran hat,
Kunden zu beraten, weshalb sie sich immer mehr mit der
Schulberatung auseinandersetzte und beschloss, Sozialpädagogik zu
studieren. Mittlerweile ist ihr Studium in Braunschweig schon lange
her und Lisa Jensen hat schon in vielen verschiedenen Bereichen
gearbeitet. „Bevor ich hier am Athenaeum als Sozialarbeiterin
eingesetzt wurde, arbeitete ich im Jugendamt, in einer
Justizvollzugsanstalt, als Familienhilfe und betreute Jugendliche
in intensiver sozialpädagogischer Einzelbetreuung.“ Schon in ihrer
Schulzeit interessierte sich Frau Jensen für Soziales, weshalb
Religion neben Englisch eines ihrer Lieblingsfächer war.
Schließlich befasst man sich dort viel mit sozialen Themen.
Mathematik und Physik hingegen gehörten nicht zu ihren Vorlieben,
womit sie wohl mit einigen unserer Schüler etwas gemeinsam haben
dürfte... Was viel mehr zu ihren Vorlieben zählt ist Yoga, weil sie
dort gut entspannen kann. Dies kann sie aber auch, wenn sie in
ihrer Freizeit etwas mit ihrem Sohn unternimmt. Zurzeit ist ihre
Freizeit allerdings begrenzt, da die 37-Jährige in ihrem neuen Job
sehr gefordert ist. Doch was genau macht sie eigentlich in ihrem
Beruf? Wenn Schülerinnen und Schüler beispielsweise Probleme in der
Schule oder auch zu Hause haben, können diese mit ihr darüber
sprechen. Doch auch Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer haben die
Gelegenheit dazu. „Wenn sich Eltern um ihre Kinder sorgen, Lehrer
um das Verhalten eines Schülers oder auch eine schlechte
Klassengemeinschaft herrscht, dann können sie mit mir darüber
sprechen“, erklärt die Sozialarbeiterin. Was dabei besonders
wichtig ist, ist ihre Schweigepflicht. Wenn sie mit Schülern,
Lehrern oder Eltern über deren Probleme spricht, darf sie niemandem
erzählen, was diese ihr anvertraut haben. Allerdings führt sie
nicht nur Gespräche, sondern unterstützt auch soziale Projekte, wie
beispielsweise gegen Rassismus oder auch die Drogenprävention,
welche sie an unserer Schule künftig stärker vorantreiben möchte.
Dadurch, dass es so viele verschiedene Projekte gibt, aber auch
soziale Probleme, findet es Frau Jensen auch sehr wichtig, dass an
mehr Schulen eine Sozialarbeiterin oder ein Sozialarbeiter
eingesetzt wird. Ihr Beruf ist aber natürlich nicht nur von großer
Wichtigkeit, sondern vor allen Dingen macht er ihr auch viel
Freude, da er sehr abwechslungsreich, erfüllend, aber manchmal auch
etwas irritierend ist. So würde Lisa Jensen ihren Beruf jedenfalls
beschreiben, doch wie würde sie das bei sich selbst tun? „Wenn ich
mich in drei Worten beschreiben müsste, dann wären es diese:
aufgeschlossen, spontan und freundlich.“ Freundlich, genauso wurde
sie hier willkommen geheißen, als sie an das Athenaeum kam, erzählt
sie: „Dadurch dass ich hier freundlich und herzlich aufgenommen
wurde, hatte ich auch gleich ein positives Erscheinungsbild vom
Athenaeum und seinen Menschen.“ Was sie sich für die Zukunft
unserer Schule wünscht, ist dass noch viele soziale Projekte
entstehen, damit wir alle gemeinsam etwas bewegen können.
Falls ihr ein Problem, eine Sorge oder auch nur ein Anliegen habt,
findet ihr Frau Jensen im Raum A104 und ist sie auch jederzeit per
E-Mail erreichbar. Natürlich könnt ihr aber auch
mit den Beratungslehrern Frau Heimann und Herrn Washof über
Probleme sprechen, welche
ihr Büro im Raum A110 haben.
Persönlich gesehen: Unsere Sozialpädagogin Lisa Jensen: Aufgeschlossen, spontan und freundlich
von Lydia Prigge



