Am Samstag, den 2. November fand der alljährliche
Berufsinformationstag für die 12. Klassen bei uns am Athenaeum
statt, an dem ebenfalls Schüler des VLGs, der IGS und der
Elbmarschen-Schule teilnahmen. Da ich, Clara, im 12. Jahrgang bin,
war ich an diesem Tag dabei und werde meine Erlebnisse mit euch
teilen.
Als ich gegen neun Uhr am Athe ankam, war es im Forum schon
ziemlich voll. Neben den vielen Schülern aus den vier teilnehmenden
Schulen waren auch Informations-Stände von Hochschulen und dem
Handwerk vertreten. Nach einer kurzen Ansprache von Herrn Pape und
Frau von Plato durften wir zu unseren Seminaren gehen, für die wir
uns im Vorfeld schon angemeldet hatten. Für mich waren das
„Psychologie und Psychotherapie“ sowie „Medizintechnik und
-physik“. Als drittes Seminar hatte ich mir „Europa“ ausgesucht.
Zwischen den einzelnen Seminaren gab es Pausen, in denen man sich
etwas zu Essen und zu Trinken und an den Ständen Informationen
holen konnte. Verwundert hat mich, dass einige Schüler schon vor
dem Ende die Veranstaltung verließen.
Meine gewählten Seminare fand ich ziemlich interessant, auch wenn
man wir Schüler relativ schnell gemerkt haben, dass die
Seminarleiter vorne an der Tafel eben keine richtigen Lehrer waren.
Aber über die etwas leisen Stimmen und auch die leicht chaotische
Kontrolle der Anwesenheitslisten konnte ich in meinen Seminaren
schnell hinwegsehen, denn die Erfahrungen und Informationen über
die Berufsfelder, die mich interessieren, haben das für mich bei
Weitem wett gemacht! Und auch wenn ich bis jetzt immer noch nicht
mehr als grobe Pläne für meine Zukunft habe, hat mir der
Berufsinformationstag sehr geholfen.
Die anderen Teilnehmer und auch die Seminarleiter und Organisatoren
haben diesen Samstagvormittag unterschiedlich erlebt. Hier haben
wir ein paar Stimmen für euch gesammelt:
Für Fabien und Nane waren ihre Seminare eine Bestätigung, dass sie
später in einem der Berufe, die ihnen vorgestellt wurden, arbeiten
wollen. Auch wenn es sie bereits vorher schon interessiert hat,
sind sie sich ihrer Traumberufe jetzt noch sicherer. Der
Berufsinformationstag war für sie also ein voller Erfolg!
Lilli hingegen fand das Jura-Seminar zwar interessant, aber sicher,
was sie mal werden will, ist sie sich noch nicht. Trotzdem konnte
sie so einige Berufsfelder für ihre Zukunft ausschließen. Für sie
hat der Vormittag sich nach eigener Aussage nicht so sehr gelohnt,
aber wenigstens hat sie etwas mitgenommen.
Aber bei einigen Schülern kam auch Kritik auf. So wurde sich
vereinzelt über Seminare und deren Durchführung beschwert oder aber
die der Dauer der Pausen, die für einige zu lang waren.
Trotzdem waren die Vorträge für die meisten Schüler das Highlight
des Berufsinformationstags. Wie Anna, die das Polizei-Seminar
mochte oder Louisa, die ihre Vorträge generell als interessant
empfand.
Herrn Ditschke gefällt an der Veranstaltung, dass die Schüler sich
über Studium, Ausbildung und Berufe informieren können. Er selbst
hätte wohl die Seminare „Webdesign“ und „Krisenmanagement“ gewählt,
da er etwas aussuchen würde, womit er sich nicht so gut auskennt.
Herr Bauer, der mit Frau von Plato und dem Politikkurs den Tag mit
organisiert hat, freute sich besonders über den reibungslosen
Ablauf und seine Wahl fiele auf das Seminar „Europa“, in dem die
Möglichkeiten zum Studium, Ausbildung und einem „Gap Year“ im
europäischen Ausland vorgestellt wurden.
Rückblickend war der Berufsinformationstag also erfolgreich. Es gab
größtenteils interessante Seminare, die für den Großteil der
Schüler durch den Informationsgehalt und die direkten
Erfahrungsberichte von den Berufstätigen auch hilfreich bei der
Berufs- und Studienwahl waren.
Athe-aktuell: Der Berufsinformationstag 2019
von Clara Stürzl und Lydia Prigge



