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  1. 2020

Einschulung in der Turnhalle

von Matthias Trau

Normalerweise lässt sich Nervosität bekanntlich gut im Gesicht ablesen. In diesem Jahr nun war es deutlich schwerer, in die Mimik der neuen 5. Klässler zu schauen, da sich alle an die vorgeschriebenen Maskenpflicht gehalten haben und man so nur die Hälfte des Gesichts sehen konnte.
Fand die Zeremonie zur Begrüßung der neuen 5. Klässler sonst in der Aula der Schule statt, so zwangen uns die Hygiene-Auflagen und die einzuhaltenden Abstandsregelungen, in die Turnhalle auszuweichen. Auch konnten – anders als bisher – nicht alle Schüler des neuen Jahrgangs gemeinsam begrüßt werden. Vielmehr musste die Einschulung auf zwei hintereinanderliegende Termine gestaffelt werden. Natürlich war das sehr schade, aber derzeit leider notwendig.
Herr Veit gab mit den Streichern der 7m der Zeremonie einen schönen musikalischen Rahmen und konnte der neuen Streicherklasse (5m) schon einmal einen Ausblick darauf geben, was sie in zwei Jahren alles spielen kann.

In seiner Ansprache betonte der Schulleiter Herr Niestroj, dass für die Schülerinnen und Schüler mit dem heutigen Tage nun sicherlich alles neu und aufregend sei: Sie sind nun nicht mehr die größten, wie noch in der Grundschule, sondern wieder die kleinsten. Auch all die fremden Lehrer und Mitschüler kann man noch nicht kennen. Und dann noch das große Schulgebäude mit seinen langen Fluren, Gängen und Winkeln. Vielleicht erinnere der Altbau manchmal an Hogwarts, aber sich bewegende Treppen, versteckte Monster oder Geheimgänge gäbe es hier nicht, zumindest versichert das Herr Niestroj.
Nachdem die Klassenlehrerteams ihre Schülerinnen und Schüler in Empfang genommen und begrüßt haben, erhielt jede Klasse noch ein Blumengeschenk. Das Geld dafür stammt von den älteren Jahrgängen des Athenaeums. Als Zeichen der Wertschätzung der Schülerschaft und vermutlich im Wissen darum, wie er sich damals selbst gefühlt hat, überreichte unser Schülersprecher Tim Evers im Namen der Schülerschaft jeder Klasse ein Orchideenensemble.
Wir hoffen, dass alle neuen Schülerinnen und Schüler genauso gut wachsen, wie die übereichten Blumen. Wir als Athenaeum wollen jedenfalls unser Bestes dazu beitragen.

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