Normalerweise lässt sich Nervosität bekanntlich gut im Gesicht
ablesen. In diesem Jahr nun war es deutlich schwerer, in die Mimik
der neuen 5. Klässler zu schauen, da sich alle an die
vorgeschriebenen Maskenpflicht gehalten haben und man so nur die
Hälfte des Gesichts sehen konnte.
Fand die Zeremonie zur Begrüßung der neuen 5. Klässler sonst in der
Aula der Schule statt, so zwangen uns die Hygiene-Auflagen und die
einzuhaltenden Abstandsregelungen, in die Turnhalle auszuweichen.
Auch konnten – anders als bisher – nicht alle Schüler des neuen
Jahrgangs gemeinsam begrüßt werden. Vielmehr musste die Einschulung
auf zwei hintereinanderliegende Termine gestaffelt werden.
Natürlich war das sehr schade, aber derzeit leider notwendig.
Herr Veit gab mit den Streichern der 7m der Zeremonie einen schönen
musikalischen Rahmen und konnte der neuen Streicherklasse (5m)
schon einmal einen Ausblick darauf geben, was sie in zwei Jahren
alles spielen kann.
Einschulung in der Turnhalle
von Matthias Trau


In seiner Ansprache betonte der Schulleiter Herr Niestroj, dass für
die Schülerinnen und Schüler mit dem heutigen Tage nun sicherlich
alles neu und aufregend sei: Sie sind nun nicht mehr die größten,
wie noch in der Grundschule, sondern wieder die kleinsten. Auch all
die fremden Lehrer und Mitschüler kann man noch nicht kennen. Und
dann noch das große Schulgebäude mit seinen langen Fluren, Gängen
und Winkeln. Vielleicht erinnere der Altbau manchmal an Hogwarts,
aber sich bewegende Treppen, versteckte Monster oder Geheimgänge
gäbe es hier nicht, zumindest versichert das Herr Niestroj.
Nachdem die Klassenlehrerteams ihre Schülerinnen und Schüler in
Empfang genommen und begrüßt haben, erhielt jede Klasse noch ein
Blumengeschenk. Das Geld dafür stammt von den älteren Jahrgängen
des Athenaeums. Als Zeichen der Wertschätzung der Schülerschaft und
vermutlich im Wissen darum, wie er sich damals selbst gefühlt hat,
überreichte unser Schülersprecher Tim Evers im Namen der
Schülerschaft jeder Klasse ein Orchideenensemble.
Wir hoffen, dass alle neuen Schülerinnen und Schüler genauso gut
wachsen, wie die übereichten Blumen. Wir als Athenaeum wollen
jedenfalls unser Bestes dazu beitragen.




