Sie sind hier :
  1. 2020

Neu am Athe: Nico Schuppener: Mit dem Rad nach Hamburg – und danach eine gute Schallplatte

von Carina Waledziak

Leute kommen und Leute gehen. Damit ihr unsere Neuzugänge besser kennenlernen könnt, haben wir die Rubrik „Neu am Athe“. Heute stellen wir euch Nico Schuppener vor, der am Athe die Fächer Deutsch und Religion unterrichtet.
Herr Schuppener heißt mit Vornamen Nico und wurde 1991 in Siegen (Nordrhein-Westfalen) geboren. Gemeinsam mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern ist er vor gut zwei Monaten nach Stade gezogen, um am Athenaeum zu unterrichten. Zu seinen Hobbys gehören nicht nur das Kochen, sondern auch Geschichte, Musik und ganz viel Bewegung in der Natur. Doch nicht nur das sind seine Vorlieben. Herr Schuppener hat mir verraten, dass er ein Fan von Thai-Curry und Kaffee in allen Variationen ist, außerdem ist sein Lieblingsfußballverein Borussia Dortmund, aber er würde sich nicht als Fan bezeichnen. Auch selbst kann er mit der Kugel umgehen, gerüchteweise hat er beim Lehrerfußball, welcher stets Donnerstagabend in unserer Sporthalle stattfindet, einen guten Eindruck hinterlassen. Ich habe Herrn Schuppener dann noch ein paar weitere Fragen zu seiner Person gestellt - und dies waren seine Antworten:
Athereporter: Wie sind Sie zum Athe gekommen?
Nico Schuppener: „Ich habe mir zwischen Hamburg und Cuxhaven einige Schulen angesehen, nachdem ich mein Referendariat in Siegen absolviert und etwa ein Jahr lang dort als Vertretungslehrer gearbeitet hatte. Das Athe gefiel mir auf Anhieb am besten.“
War dies Ihre Wunschschule?
„Nach dem Vorstellungsgespräch – ja!“
Haben Sie sich schon eingelebt?
„In Stade wohnen wir nun seit etwa zwei Monaten. Wir fühlen uns hier überaus wohl! Am Athe bin ich ebenfalls gut angekommen.“
Was ist auf den ersten Eindruck das Besondere an dieser Schule?
„Da sind mir mehrere Dinge aufgefallen: Die wirklich sehr netten und engagierten Schüler*innen, der wunderschöne Altbau, die gesunde Balance zwischen Tradition und Zukunftsorientierung.“
Was finden Sie gewöhnungsbedürftig?
„Die verwinkelten Gänge, die zahlreichen Gebäude…ich fürchte, dass es noch ein wenig dauert, bis ich mich hier wirklich gut auskenne…“
Was ist Ihnen sofort aufgefallen, als Sie das erste Mal hier waren?
„Das sehr interessant gestaltete Treppenhaus.“
Warum sind Sie Lehrer geworden?
„Als Kind wollte ich immer Kapitän werden. Im Jugendalter reizten mich Architektur oder Journalismus. Ich habe aber immer schon großen Spaß daran gehabt, Menschen etwas zu erklären. In meiner Zivildienstzeit hat mir die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen in einer Kinderklinik sehr viel Spaß gemacht, weshalb ich mich schließlich für das Lehramtsstudium entschieden habe. Das war aus heutiger Sicht auch eine sehr gute Entscheidung.“

Warum haben Sie die Fächer studiert, die Sie studiert haben?
„Ich finde, dass Deutsch ein super vielseitiges Fach ist. Hier geht es um Sprache, Literatur, Kommunikation, Medien und mehr. Als Schüler war Deutsch mein absolutes Lieblingsfach. Die Wahl fiel also nicht schwer. Evangelische Religionslehre habe ich zunächst nur als Ergänzungsfach, quasi zum Ausprobieren, studiert. Mein Leben ist zwar durch meinen Glauben sehr stark geprägt, aber eigentlich wollte ich Geschichte studieren. Die Theologie hat mich aber von Anfang an so gepackt, dass ich mich für Religion entschieden habe. Ebenfalls eine sehr gute Entscheidung!“
Werden Sie Ihr Leben lang Lehrer bleiben?
„Ziemlich sicher.“
Was stört Sie an Schülern?
„Wenig.“
Was für ein Typ Lehrer sind Sie?
„Ruhig, geduldig, kreativ.“
Was ist ihr Lieblingsort am Athe?
„Ich kenne noch längst nicht alle Orte, aber die Aula ist sehr schön.“
Wer ist die witzigste Person am Athe und warum?
„Das kann ich wahrscheinlich erst in ein paar Monaten beantworten. In jedem Fall gibt es einige Kolleg*innen mit Sinn für Humor. Und auch viele Schüler*innen haben mich schon des Öfteren zum Schmunzeln gebracht.“
Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?
„Ich mag es, Klavier zu spielen, Rad zu fahren, mit meiner Frau zu kochen, mit unseren Kindern an den Strand oder auf den Spielplatz zu gehen, ein gutes Buch zu lesen… Das mache ich gerne. Und noch viel mehr.“
Was ist ihr liebstes Reiseziel?
„Hamburg, Schweden, London. Da kann ich mich nicht festlegen.“
Was machen Sie, um zu entspannen?
„Klavier spielen oder eine gute Schallplatte hören.“
Wie lange brauchen Sie, um eine Klassenarbeit zu korrigieren?
„Nicht zu lange.“
Welchen Wunsch werden Sie sich in der nahen Zukunft erfüllen?
„Mit dem Rad nach Hamburg zu fahren.“
Haben Sie ein Lebensmotto?
„Ich glaube nicht.“
Wie wichtig ist Ihnen der Klimaschutz und was tun Sie dafür?
„Ich habe den Eindruck, dass mittlerweile bei fast allen angekommen ist, wie wichtig der Klimaschutz ist. Ich bin davon überzeugt, dass jede*r im Alltag durch kleine Veränderungen (Plastikmüll vermeiden, Radfahren u.v.m.) einen Beitrag leisten kann.“
Vervollständigen Sie bitte den folgenden Satz: „Wenn morgen die Welt unterginge, dann würde ich heute noch…“
„…mit meiner Familie einen schönen Tag verbringen. Da würde uns dann schon was einfallen.“

Vorschau