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  1. 2020

Ein kleines Dankeschön für die HelferInnen in der Kabuschka

von Peter Ruppert

Auf dem Konto des SER war wieder eine kleine Summe zusammengekommen und wem können wir besser danken als den Eltern, Großeltern und sonstigen HelferInnen, die unseren Kindern und Jugendlichen an vier Tagen in der Woche ein leckeres Mittagessen zubereiten.

Einige von Ihnen sind seit Jahren dabei und kochen alle zwei oder alle vier Wochen ehrenamtlich an einem festen Wochentag für Kinder und LehrerInnen. Viele haben eigene Kinder oder Enkelkinder an der Schule, andere sind einfach dabeigeblieben, obwohl die eigenen Familienmitglieder das Athenaeum schon längst nicht mehr besuchen. Und es gibt sogar HelferInnen, die einfach Spaß daran haben Gutes zu tun und sonst keinen Bezug zu unserer Schule haben. Die Erstellung des Speiseplans unter Berücksichtigung des Stunden- und des Vertretungsplans, das Einkaufen und die Gesamtorganisation liegen in den Händen von Frauke Mencke, die von zwei fest angestellten Mitarbeiterinnen im Bereich Kasse während der Essenausgabe unterstützt wird. Die „Schnibbelarbeiten“ und auch das Kochen, Ausgeben der Speisen sowie das anschließende Aufräumen und Saubermachen werden überwiegend von den Ehrenamtlichen übernommen. Das allein reicht schon aus, um ein „Dankeschön“ auszusprechen. In diesem Jahr kamen dann zusätzlich zu den ohnehin schon hohen Hygienestandards noch die Maskenpflicht während des gesamten Arbeitseinsatzes, Plexiglasscheiben als zusätzliche Barriere -Missverständnisse vorprogrammiert-, festgelegte Zeitfenster für die Essen-Ausgabe je Kohorte, nach Jahrgängen unterteilte Sitzbereiche und weitere strengste Hygieneauflagen dazu. In den vergangenen Wochen musste der Kabuschka-Betrieb aufgrund der vom Land Niedersachsen verordneten Mindestabstände von 1,5 Metern zwischen zwei Besuchern, stark eingeschränkt werden. Spätestens seit dieser Einschränkung wissen viele Betroffene, welch ein Segen es ist, dass wir an unserer Schule -wenn nicht gerade Corona unser Leben beherrscht- bis zu vier verschiedene warme Gerichte sowie eine Salatbar, Schnitzelbrötchen, Obst und Desserts anbieten können.
Zusätzlich zu diesen, die Kabuschka betreffenden, Einschränkungen hat in diesem Jahr wahrscheinlich jede und jeder auch einschneidende Veränderungen im privaten und beruflichen Umfeld hinnehmen müssen.

Umso weniger selbstverständlich ist es, dass die meisten HelferInnen, soweit es ihnen gesundheitlich möglich war, trotzdem regelmäßig zum „Dienst“ erschienen sind und so den Kabuschka-Betrieb auch in schwierigen Zeiten aufrecht erhalten haben.
Dafür bedankt sich der Schulelternrat im Namen aller Eltern von ganzem Herzen.
Somit wurde am Mittwoch ein vorbereiteter Präsentkorb in der Kabuschka übergeben, in dem für jeden, der in 2020 geholfen hat, ein kleiner Briefumschlag lag.

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