Sie sind hier :
  1. 2013

Trusheim – Trautmann! Mit „Tr…“ fängt hier Qualität an

Preisträger bei der Wahl „Lehrerin und Lehrer des Jahres“ durch die Industrie- und Handelskammer

Seit Jahren wurden sie nominiert und jetzt haben unsere beiden Lehrer endlich einen Preis gewonnen. Mit Stolz können wir sagen, dass am Athenaeum die beste Lehrerin und der (zweit)-beste Lehrer des Jahres 2012 unterrichten.
Der Ikarus-Preis wird von der IHK (Industrie- und Handelskammer)Stade Elbe Weser einmal im Jahr verliehen. Ausgezeichnet werden Lehrerinnen und Lehrer, die besonderes Engagement zeigen, besonders motiviert und qualifiziert sind. Schüler, Lehrkräfte und Ausbilder können einen Vorschlag für den besten Lehrer des Jahres mit einer Begründung einsenden und eine Jury wählt dann den überzeugendsten Vorschlag aus.
Am Tag der Nominierung waren die beiden noch fast ahnungslos. Im Unterschied zu den letzten Jahren mit mehreren Nominierten nahmen in diesem Jahr nur zwei Lehrer des Athenaeums und Herr Horn an dem Neujahrsempfang im Stadeum teil.
Frau Trusheim, die Siegerin, hatte schon eine erste Vorahnung, als sie weit vorne ab Reihe zwei sitzen durfte; Herr Trautmann erklärt, ehrlich überrascht gewesen zu sein, als den beiden mitgeteilt wurde, dass sie demnächst auf die Bühne treten sollten.
Gaby Trusheim durfte dann die Trophäe in Form der geflügelten Sagengestalt Ikarus in Empfang nehmen.

In ihrer Rede sprach sie über das Verhältnis von Wirtschaft und Bildung. Bessere Zusammenarbeit forderte sie. Ihr Vorschlag: Schüler sollten weniger Details lernen, sondern ein gewisses Grundwissen vermittelt bekommen. Sie meinte, dies würde Schüler besser fördern, selbstständig nach ihren Stärken und Schwächen zu entscheiden, was sie wissen wollten.

An unserer Schule ist die Gewinnerin Mathematiklehrerin und für die Öffentlichkeitsarbeit, die Homepage, das Jahrbuch und die Schülerfirma zuständig. Zudem organisiert sie das MIG (Management Information Game). Schüler, die daran teilnehmen, leiten eine Woche lang eine eigene Aktiengesellschaft und lernen dadurch ein wenig darüber, eine Firma zu führen.
1986 machte sie am Athenaeum ihr Abitur und gründete dann eine Software-Firma, die sie dann verkaufte, um nach 20 Jahren an ihre Schule zurückzukehren und Lehrerin zu werden. Sie sagt, sie bemühe sich vor allem darum, dass ihr Unterricht einen „roten Faden“ habe und dadurch übersichtlicher werde. Ihre Auszeichnung erhielt sie dafür, dass sie durch ihren Mut und ihre Freude das Schulleben bereichere und ihre Schüler immer motiviere. Sie sei schlicht immer für alle da und eine offene und liebenswerte Persönlichkeit.
Peter Trautmann wurde als zweitbester Lehrer ausgezeichnet. Seine Fächer sind Sport und Geschichte und zudem betreut er die fünften und sechsten Klassen. Lehrer war schon immer sein Traumberuf, daran gab es für ihn nie einen Zweifel. Dass seine Schüler ihn für den Preis vorgeschlagen haben, war gewissermaßen ein Weihnachtsgeschenk. Sie loben in ihrem Vorschlag vor allem seinen abwechslungsreichen Unterricht, berichten aber auch von viel Motivation, Lernerfolgen und dass er für seine Schützlinge da sei. Er selbst erzählt, dass er sich um eine transparente Notengebung bemüht und genau das führen auch die Schüler als besondere Qualität seines Unterrichts an. Berüchtigt ist auch sein Witz und dass er nie schlechte Laune hat. Die Schüler haben Respekt vor ihm.
Nach Aufzählung ihrer Qualitäten können wir sicher sein, dass die beiden Athe-Lehrer die Auszeichnung verdient haben. Die Begründungen waren wirklich sehr aussagekräftig und überzeugend.

Herzlichen Glückwunsch an Sie beide! Wir danken Ihnen dafür, dass Sie so engagiert sind und das Athenaeum durch Ihren Unterricht bereichern.

Text: Luise Kranzhoff, Fotos: Lars Strüning / Tageblatt

Vorschau