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  1. 2013

News von den Athereportern: Lesen! Schulbibliothek!

von Michael Gisbrecht

Mittlerweile hat sogar die UNESCO ein Schulbibliotheksmanifest herausgegeben. Dies zeigt die Wichtigkeit einer Schulbibliothek für das Schulgeschehen und deshalb beschäftigen sich nun die Athereporter mit unserer Bibliothek. Für diejenigen, die es noch nicht bemerkt haben, die Bibliothek ist im oberstem Stockwerk im C-Bau.

Erst einmal soll geklärt werden, wozu es solche Schulbibliotheken überhaupt geben soll und was so eine Einrichtung enthalten soll. Sie sind dazu da den Schülern Informationen zu teil werden zu lassen, damit diese in unserer Gesellschaft erfolgreich arbeiten können. Die Schüler erhalten die Fähigkeit zum lebenslangem Lernen, sie regen ihre eigene Fantasie an und somit auch die Fähigkeit zu einem Leben als verantwortungsvoller und miterlebender Bürger. Sie werden dadurch zu kritischen Denkern erzogen. Wenn Bibliothekare und Lehrer zusammenarbeiten, verbessert sich die Schülerkompetenz beim Lesen, Schreiben, Lernen und Problemlösen. Die Bibliothek muss im Einklang mit den Lehrplänen der Schule stehen. Die Schulbüchereien sollen also die Freude am Lesen entwickeln und erhalten. Informationen werden gegeben; Bücher werden gebraucht für Wissen, Verständnis, Fantasie und Vergnügen der Schüler. Der Umgang mit Medien wird unterstützt und Informationen aus unterschiedlichen Quellen sind für alle zugänglich.

Daneben soll das kulturelle und soziale Bewusstsein geschult und die Auffassung, dass intellektuelle Freiheit unabdingbar für Demokratie ist, verbreitet werden. Für die Vermittlung dieser Kompetenzen sind auch die Schulbibliothekare zuständig.

In unserer Schulbibliothek gibt unterschiedlichste Medien in großer Menge. Vorne befinden sich Jugendbücher, Romane aus unterschiedlichen Genres, historische Romane genauso wie Harry Potter und sogar ein Star-Wars Buch. Auch Jugendsachbücher gibt es dort genauso wie Comics. Im hinteren Teil findet man Belletristik in unterschiedlichen Bereichen, Altmodisches wie „Der Fischer und das Meer“(1952) und Neueres wie der Science-Fiction Thriller „Nemesis“. Auch gibt es z. B. ältere Novellen wie „Die Judenbuche“(1842).

Der größte Teil der Bibliothek wird von Sachliteratur aus unterschiedlichen Bereichen eingenommen, da es eine Schulbibliothek ist, die zum Lernen da ist. Der Sachliteraturteil ist durchaus gut bestückt. Es gibt einige Regale über Geschichte, Chemie, Biologie und eigentlich alle anderen Abiturfächer. Allein Geschichte ist in vier Regalen vertreten, deren Inhalt alles von den Ägyptern bis in die Neuzeit abdeckt. Die Bestände ergänzen vor allem für Abiturienten hervorragend Schulbücher und Lehrmaterialien. Im 21. Jahrhundert soll eine Bibliothek nicht nur aus verstaubten Büchern, sondern auch aus modernen Medien wie CDs und DVDs bestehen. An derartigen Medien mangelt es unserer Bibliothek allerdings. Dass wir im Computerzeitalter sind, kann man immerhin an drei Computern, die die Schüler zu unterrichtsbezogenen Themen benutzen dürfen, erkennen. Der Bestand muss natürlich ständig erweitert werden. Wissenschaftlich veraltete Werke und Romane mit veralteten Vorstellungen sollen aussortiert werden. In diesem Bereich ist unsere Bibliothek im grünen Bereich. Auch ganze Regale voller Ordner mit Zeitschriften wie „Der Spiegel“ verstauben dort oben. Aktuellere Zeitschriften liegen noch nicht so verstaubt in einem Aushängekasten.
Unsere Schulbibliothek ist, zusammengefasst gesehen, sehr gut ausgestattet und kann den Schülern bei Recherchearbeiten sicherlich zur Seite stehen. Selbst wenn die Bibliothek mal keine Antwort parat haben sollte, kann man im World Wide Web dennoch auch von der Bibliothek aus sämtliche gewünschtem Informationen bekommen. Davon abgesehen findet der nach Abwechslung suchende Schüler durch die Unterhaltungsliteratur und Comics Möglichkeiten, selbst in der sonst für uns manchmal „ununterhaltsamen“ Schule ein wenig Vergnügen…

Also ab in den C-Bau!
Lesen!

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