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  1. 2013

Neu am Athe: Diana Biermann

Sicher haben es schon viele gemerkt: Das Athe hat drei neue Lehrkräfte. Somit ist es an der Zeit, dass diese „Neuen“ interviewt werden. Jugendreporter Michael Gisbrecht kümmerte sich darum.

Als Erstes war Frau Biermann dran. Die Latein- und Chemielehrerin kommt von der Wilhelm-Raabe-Schule in Lüneburg. Der Weg war also nicht allzu weit.

Früher, berichtet sie, sei sie sogar zweimal für sauberes Trinkwasser durch Europa getrampt, dafür wird jetzt erst einmal keine Zeit mehr bleiben.

Ihre ersten Eindrücke nach nur zwei Monaten sind sehr gut. Besonders gut gefällt ihr die Freundlichkeit im Kollegium, wo die Lehrkräften untereinander zusammenarbeiten und sich helfen. Die gute Ausstattung in den Chemieräumen, die besser ist als an ihrer letzten Schule, begeistert sie ebenfalls. Zuletzt nannte sie im Gespräch auch noch die freundlichen Schüler als weiteren Punkt, der ihr das Wohlfühlen leicht macht.
Lehrerin ist sie geworden, weil sie es mag anderen etwas zu erklären und weil sie in ihrer Schulzeit Mitschülern auch bereits Nachhilfe in Chemie und Latein gegeben hat. Ebenso findet sie es schön mit anderen, also hier mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten.
Und sie hat auch zu erzählen, dass sie zehn Jahre lang Rock´n´Roll tanzte und es interessierten Schülern im Rahmen einer AG beibringen könnte.

Die Fächer, die sie unterrichtet, haben ihr auch schon während der Schulzeit gefallen. An Chemie mochte sie vor allem die Experimente, die es ab der achten Klasse gab. Latein fand sie erst ab der zehnten Klasse wirklich gut, als die großen Autoren behandelt wurden, deren Texte auch heute noch Relevanz besitzen.
Eine Anekdote hat sie auch bereits erlebt, als sie einmal aus dem Chemieraum kam. Sie wurde von Schülern gefragt, warum sie einen Schlüssel für den Fachraum habe und was sie darin suche (sie wurde selbstverständlich geduzt).
Sie erklärte dann, dass sie keine Schülerin ist und hält es aus diesem Grund auch für angebracht, dass sie vorgestellt wird.

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