Sicher haben es schon viele gemerkt: Das Athe hat drei neue
Lehrkräfte. Somit ist es an der Zeit, dass diese „Neuen“ interviewt
werden. Jugendreporter Michael Gisbrecht kümmerte sich darum.
Als Erstes war Frau Biermann dran. Die Latein- und Chemielehrerin
kommt von der Wilhelm-Raabe-Schule in Lüneburg. Der Weg war also
nicht allzu weit.
Früher, berichtet sie, sei sie sogar zweimal für sauberes
Trinkwasser durch Europa getrampt, dafür wird jetzt erst einmal
keine Zeit mehr bleiben.
Ihre ersten Eindrücke nach nur zwei Monaten sind sehr gut.
Besonders gut gefällt ihr die Freundlichkeit im Kollegium, wo die
Lehrkräften untereinander zusammenarbeiten und sich helfen. Die
gute Ausstattung in den Chemieräumen, die besser ist als an ihrer
letzten Schule, begeistert sie ebenfalls. Zuletzt nannte sie im
Gespräch auch noch die freundlichen Schüler als weiteren Punkt, der
ihr das Wohlfühlen leicht macht.
Lehrerin ist sie geworden, weil sie es mag anderen etwas zu
erklären und weil sie in ihrer Schulzeit Mitschülern auch bereits
Nachhilfe in Chemie und Latein gegeben hat. Ebenso findet sie es
schön mit anderen, also hier mit Kindern und Jugendlichen zu
arbeiten.
Und sie hat auch zu erzählen, dass sie zehn Jahre lang Rock´n´Roll
tanzte und es interessierten Schülern im Rahmen einer AG beibringen
könnte.
Die Fächer, die sie unterrichtet, haben ihr auch schon während der
Schulzeit gefallen. An Chemie mochte sie vor allem die Experimente,
die es ab der achten Klasse gab. Latein fand sie erst ab der
zehnten Klasse wirklich gut, als die großen Autoren behandelt
wurden, deren Texte auch heute noch Relevanz besitzen.
Eine Anekdote hat sie auch bereits erlebt, als sie einmal aus dem
Chemieraum kam. Sie wurde von Schülern gefragt, warum sie einen
Schlüssel für den Fachraum habe und was sie darin suche (sie wurde
selbstverständlich geduzt).
Sie erklärte dann, dass sie keine Schülerin ist und hält es aus
diesem Grund auch für angebracht, dass sie vorgestellt wird.
Neu am Athe: Diana Biermann



