Am Samstag, den 15. Juni 2013, fand unser Schulhoffest statt. Das
seit Wochen intensiv geplante Event fand, wie der Name schon sagt,
auf dem Schulhof unserer Schule seinen Platz. Als Gäste begrüßten
wir ein breites Publikum von Schülern, Lehrern, Eltern, Ehemaligen
und auch natürlich diejenigen, die einfach Lust und Interesse
hatten, sich solch eine Feierlichkeit nicht entgehen zu lassen.
In diese Fete haben Lehrer, Eltern und Schüler viel Arbeit
gesteckt, da es verschiedene Stände gab, an denen man sich einen
Snack, ein Getränk oder auch Lose kaufen konnte, wobei der
Hauptgewinn hierbei eine Reise nach Berlin war. Die Eltern
verkauften unter anderem Scampi und betrieben zwei Bierwagen und
viele der Schüler zauberten interessantes Essen wie zum Beispiel
Wraps. Die Lehrer spielten hierbei eine wichtige Rolle, denn sie
erklärten den Schülern überhaupt erst, dass die Möglichkeit
bestehe, einen eigenen Stand zu betreiben und somit Geld für die
Klassenkasse zu verdienen, wobei 25% des Nettogewinns an die Schule
gingen. Hinter jeder Klasse, die sich etwas für die Feier überlegt
hatte, standen ein tatkräftiger Lehrer oder eine tatkräftige
Lehrerin, die das alles mit Adleraugen beobachteten und zur Not
wichtige Tipps und Anregungen gaben. Erwerben konnte man diese
Köstlichkeiten allerdings nicht mit dem gewohnten Euro, sondern mit
eigens für die Schulhoffete angefertigtem Athe-Geld. Ein „Athe“ war
die vom Preis her niedrigste, orangefarbene Münze und entsprach
einem Euro. Des Weiteren gab es 2,5 „Athe“, dargestellt in einer
grünen Münze, und diverse Scheine, angefangen im Zehnerbereich.
Umtauschen konnte man sich seinen an diesem Tag auf dem Schulhof
eher unnützen Euro in der Dago-Bank. Die Dago-Bank hatte ihren
Hauptsitz im Pavillon Eins und ihr Name stammt von der berühmten
Comicfigur Dagobert Duck. Wie die Währung bei den Gästen ankam,
erzählte uns Herr Ditschke. Er meinte, er habe zunächst
Umsatzbehinderungen vermutet, weil sich recht schnell eine lange
Schlange vor dem Pavillon gebildet hatte. Dennoch findet er, dass
das Athe-Geld eine gute Idee war, da auch andere Veranstaltungen
vorher davon profitiert hatten.
Für Musik haben auf dieser Feier verschiedene Künstler gesorgt.
Unter anderem sang und rockte die Lehrerband. Wie man uns sagte,
habe sich die Band extra zum Anlass des Jubiläums „fourtwofive“
genannt, eine Anspielung auf das 425jährige Jubiläum. Zusätzlich zu
dieser Band sorgte auch eine Samba-Performance mit verschiedenen
Trommeln und anderen Instrumenten für gute Stimmung unter den fast
3000 Gästen. Da ausreichend für Getränke und Essen gesorgt war,
konnte auch jeder die Musik mit vollem Magen genießen und einige
tanzten sogar mitten auf dem Schulhof.
Tausende feiern die 425
Fotos: Herr Michalsky
Bericht: Alexandra Breeger und Arianna Guccini (Klasse 9f3)




Etwas weiter abseits des eigentlichen Schulhofs auf dem Sportplatz
war eine große Hüpfburg aufgebaut, die vor allem bei den jüngeren
Schülern Zuspruch fand. Dies schloss aber nicht aus, dass auch die
älteren Schüler ihren Spaß auf der Burg hatten. Direkt daneben
befand sich ein Rodeo-Bulle, auf dem man sein Können in Sachen
Gleichgewicht und Durchhaltevermögen zeigen konnte. Dieser Spaß war
ebenfalls eher von den jüngeren Schülern gut besucht. Doch der
Sportplatz hatte noch mehr zu bieten. Ein menschlicher Tisch-Kicker
in Übergröße wurde aufgebaut und spielen konnte man mit einem
weichen Ball, damit es zu keinerlei Verletzungen kommen konnte.
Alle Spielgeräte waren gut besucht. Zusätzlich wurde man durch die
Blasmusik einer weiteren Lehrerband unterhalten. Diese Band spielte
allerdings weder etwas auf der E-Gitarre noch auf dem Schlagzeug
oder dem E-Bass, denn hier waren ausschließlich Blasinstrumente
angesagt, um für gute Musik zu sorgen. Wer Lust hatte, dieser
Musikdarbietung zu lauschen, der konnte auch hier Getränke und
kleine Snacks kaufen.
Nachdem die Betreiber der einzelnen Stände ab 22 Uhr alles abgebaut
und verstaut hatten, konnten diese sich wie auch zahlreiche andere
Besucher mit Begeisterung die Feuershow und das anschließende
Feuerwerk um 23 Uhr anschauen.
Nach der farbenfrohen Feuershow am Himmel verlief sich alles ein
wenig und die Gäste wurden weniger, auch wenn einige bis
Mitternacht und länger blieben.
Alles in allem lässt sich sagen, dass die Schulhoffete ein voller
Erfolg war und dass sich die Bemühungen der engagierten Lehrer
sowie die der motivierten Schüler durchaus gelohnt haben.




























