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Tausende feiern die 425

Fotos: Herr Michalsky

Bericht:  Alexandra Breeger und Arianna Guccini (Klasse 9f3)

Am Samstag, den 15. Juni 2013, fand unser Schulhoffest statt. Das seit Wochen intensiv geplante Event fand, wie der Name schon sagt, auf dem Schulhof unserer Schule seinen Platz. Als Gäste begrüßten wir ein breites Publikum von Schülern, Lehrern, Eltern, Ehemaligen und auch natürlich diejenigen, die einfach Lust und Interesse hatten, sich solch eine Feierlichkeit nicht entgehen zu lassen.
In diese Fete haben Lehrer, Eltern und Schüler viel Arbeit gesteckt, da es verschiedene Stände gab, an denen man sich einen Snack, ein Getränk oder auch Lose kaufen konnte, wobei der Hauptgewinn hierbei eine Reise nach Berlin war. Die Eltern verkauften unter anderem Scampi und betrieben zwei Bierwagen und viele der Schüler zauberten interessantes Essen wie zum Beispiel Wraps. Die Lehrer spielten hierbei eine wichtige Rolle, denn sie erklärten den Schülern überhaupt erst, dass die Möglichkeit bestehe, einen eigenen Stand zu betreiben und somit Geld für die Klassenkasse zu verdienen, wobei 25% des Nettogewinns an die Schule gingen. Hinter jeder Klasse, die sich etwas für die Feier überlegt hatte, standen ein tatkräftiger Lehrer oder eine tatkräftige Lehrerin, die das alles mit Adleraugen beobachteten und zur Not wichtige Tipps und Anregungen gaben. Erwerben konnte man diese Köstlichkeiten allerdings nicht mit dem gewohnten Euro, sondern mit eigens für die Schulhoffete angefertigtem Athe-Geld. Ein „Athe“ war die vom Preis her niedrigste, orangefarbene Münze und entsprach einem Euro. Des Weiteren gab es 2,5 „Athe“, dargestellt in einer grünen Münze, und diverse Scheine, angefangen im Zehnerbereich. Umtauschen konnte man sich seinen an diesem Tag auf dem Schulhof eher unnützen Euro in der Dago-Bank. Die Dago-Bank hatte ihren Hauptsitz im Pavillon Eins und ihr Name stammt von der berühmten Comicfigur Dagobert Duck. Wie die Währung bei den Gästen ankam, erzählte uns Herr Ditschke. Er meinte, er habe zunächst Umsatzbehinderungen vermutet, weil sich recht schnell eine lange Schlange vor dem Pavillon gebildet hatte. Dennoch findet er, dass das Athe-Geld eine gute Idee war, da auch andere Veranstaltungen vorher davon profitiert hatten.
Für Musik haben auf dieser Feier verschiedene Künstler gesorgt. Unter anderem sang und rockte die Lehrerband. Wie man uns sagte, habe sich die Band extra zum Anlass des Jubiläums „fourtwofive“ genannt, eine Anspielung auf das 425jährige Jubiläum. Zusätzlich zu dieser Band sorgte auch eine Samba-Performance mit verschiedenen Trommeln und anderen Instrumenten für gute Stimmung unter den fast 3000 Gästen. Da ausreichend für Getränke und Essen gesorgt war, konnte auch jeder die Musik mit vollem Magen genießen und einige tanzten sogar mitten auf dem Schulhof.

Etwas weiter abseits des eigentlichen Schulhofs auf dem Sportplatz war eine große Hüpfburg aufgebaut, die vor allem bei den jüngeren Schülern Zuspruch fand. Dies schloss aber nicht aus, dass auch die älteren Schüler ihren Spaß auf der Burg hatten. Direkt daneben befand sich ein Rodeo-Bulle, auf dem man sein Können in Sachen Gleichgewicht und Durchhaltevermögen zeigen konnte. Dieser Spaß war ebenfalls eher von den jüngeren Schülern gut besucht. Doch der Sportplatz hatte noch mehr zu bieten. Ein menschlicher Tisch-Kicker in Übergröße wurde aufgebaut und spielen konnte man mit einem weichen Ball, damit es zu keinerlei Verletzungen kommen konnte. Alle Spielgeräte waren gut besucht. Zusätzlich wurde man durch die Blasmusik einer weiteren Lehrerband unterhalten. Diese Band spielte allerdings weder etwas auf der E-Gitarre noch auf dem Schlagzeug oder dem E-Bass, denn hier waren ausschließlich Blasinstrumente angesagt, um für gute Musik zu sorgen. Wer Lust hatte, dieser Musikdarbietung zu lauschen, der konnte auch hier Getränke und kleine Snacks kaufen.
Nachdem die Betreiber der einzelnen Stände ab 22 Uhr alles abgebaut und verstaut hatten, konnten diese sich wie auch zahlreiche andere Besucher mit Begeisterung die Feuershow und das anschließende Feuerwerk um 23 Uhr anschauen.
Nach der farbenfrohen Feuershow am Himmel verlief sich alles ein wenig und die Gäste wurden weniger, auch wenn einige bis Mitternacht und länger blieben.
Alles in allem lässt sich sagen, dass die Schulhoffete ein voller Erfolg war und dass sich die Bemühungen der engagierten Lehrer sowie die der motivierten Schüler durchaus gelohnt haben.

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