Der Roman „Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele“ spielt in der
Zukunft.
Nordamerika wurde völlig verwüstet. Aus den Ruinen haben sich das
Kapitol und dreizehn Distrikte erhoben. Das Kapitol ist Herrscher
über die Distrikte und jeder Distrikt hat eine wirtschaftliche
Funktion. So hat sich zum Beispiel Distrikt 11 auf Landwirtschaft,
Distrikt 4 auf Fischfang oder
Distrikt 3 auf Technik spezialisiert.
In einem Krieg zwischen dem Kapitol und den Distrikten wurde
Distrikt 13 zerstört und die restlichen unterworfen. Damit so etwas
nie wieder passiert würde, wurden die sogenannten „Hungerspiele“
ins Leben gerufen. Dabei müssen je ein Junge und ein Mädchen aus
jedem Distrikt (Tribute) in einer zufälligen Arena gegeneinander
antreten. Nur einer oder eine kommt lebend heraus.
Die Hungerspiele werden im Kapitol wie ein Sportereignis gefeiert.
Katniss Everdeen, ein Mädchen aus Distrikt 12, dem ärmsten aller
Distrikte, meldet sich bei der „Ernte“ der 74. Hungerspiele, der
Auslosung der Tribute, freiwillig anstelle ihrer kleinen Schwester
Prim. Als Katniss im Kapitol ankommt, dämmert ihr, dass all die
Leute dort gebannt auf den Fernseher starren werden, um sie sterben
zu sehen...
Als ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe, konnte ich es kaum
aus der Hand legen, denn der Spannungsbogen ist gewaltig.
Es ist an Sience-Fiction angelehnt, unterscheidet sich aber von den
anderen Büchern dieses Genres durch den geringen technologischen
Fortschritt der Geschichte und das Fehlen von außerirdischen Wesen.
Einige Szenen sind, wie der Titel schon andeutet, mit Gewalt
versetzt, sodass man das Buch besser vor der 7. Klasse nicht
anrühren sollte.
Die Schreibweise der Autorin Suzanne Collins und die Geschichte an
sich sind fesselnd. Ich empfehle dieses Buch gerne denen, die sich
für spannende Geschichten in Zukunftswelten interessieren.
Nachgedacht über...
..."Die Tribute von Panem"
Buchempfehlung von Jugendreporter Henry Reinecke (empfohlen ab ca. Klasse 7)



