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Nachgedacht über...

..."Die Tribute von Panem"

Buchempfehlung von Jugendreporter Henry Reinecke (empfohlen ab ca. Klasse 7)

Der Roman „Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele“ spielt in der Zukunft.
Nordamerika wurde völlig verwüstet. Aus den Ruinen haben sich das Kapitol und dreizehn Distrikte erhoben. Das Kapitol ist Herrscher über die Distrikte und jeder Distrikt hat eine wirtschaftliche Funktion. So hat sich zum Beispiel Distrikt 11 auf Landwirtschaft, Distrikt 4 auf Fischfang oder
Distrikt 3 auf Technik spezialisiert.

In einem Krieg zwischen dem Kapitol und den Distrikten wurde Distrikt 13 zerstört und die restlichen unterworfen. Damit so etwas nie wieder passiert würde, wurden die sogenannten „Hungerspiele“ ins Leben gerufen. Dabei müssen je ein Junge und ein Mädchen aus jedem Distrikt (Tribute) in einer zufälligen Arena gegeneinander antreten. Nur einer oder eine kommt lebend heraus.
Die Hungerspiele werden im Kapitol wie ein Sportereignis gefeiert.

Katniss Everdeen, ein Mädchen aus Distrikt 12, dem ärmsten aller Distrikte, meldet sich bei der „Ernte“ der 74. Hungerspiele, der Auslosung der Tribute, freiwillig anstelle ihrer kleinen Schwester Prim. Als Katniss im Kapitol ankommt, dämmert ihr, dass all die Leute dort gebannt auf den Fernseher starren werden, um sie sterben zu sehen...

Als ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe, konnte ich es kaum aus der Hand legen, denn der Spannungsbogen ist gewaltig.
Es ist an Sience-Fiction angelehnt, unterscheidet sich aber von den anderen Büchern dieses Genres durch den geringen technologischen Fortschritt der Geschichte und das Fehlen von außerirdischen Wesen. Einige Szenen sind, wie der Titel schon andeutet, mit Gewalt versetzt, sodass man das Buch besser vor der 7. Klasse nicht anrühren sollte.

Die Schreibweise der Autorin Suzanne Collins und die Geschichte an sich sind fesselnd. Ich empfehle dieses Buch gerne denen, die sich für spannende Geschichten in Zukunftswelten interessieren.

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