Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
liebe Ehemalige und Freundinnen und Freunde des Athenaeums,
“A day to come seems longer than a year that's gone”
(Ein kommender Tag scheint länger als ein vergangenes Jahr)
Schottisches Sprichwort
Mir spricht diese schottische Weisheit aus dem Herzen! Ist es nicht
oft so, dass wir denken, dass die Arbeit der zurückliegenden
Aufgaben als leichter empfunden wird als die, die noch als hohe
Hürde vor uns steht? Vielleicht ist es aber auch gut so, dass wir
die Arbeit oder die Strapazen der Vergangenheit langsam vergessen.
So bleiben die Erinnerungen an das Geschaffte. Oft sind es schöne
Erinnerungen, die wir noch lange im Gedächtnis bewahren möchten.
Sie geben uns Kraft, das Zukünftige zu bewältigen und den kommenden
Tag etwas kürzer erscheinen zu lassen. Doch bleibt in unserer
Erinnerung Platz für alle vergangenen Begebenheiten? Nein,
natürlich nicht, viele Begebenheiten drohen in unserem Gedächtnis
tief vergraben zu werden, wenn es uns nicht gelänge,
Gedankenstützen zu schaffen.
Eine möchte ich allen heute an die Hand geben: Den Jahresrückblick
2018. Ich bin mir sicher, dass die eine oder andere Begebenheit bei
Ihnen/Euch schon fast vergessen schien und nun wieder an die
„Oberfläche“ gelangt.
Bevor man jetzt in die Rückschau bzw. die Homepage eintauchen und
die vielen Ereignisse des Jahres 2018 aufleben lassen kann, möchte
ich alle ein wenig testen:
Erinnern Sie sich noch an die Verleihung des Preises zur Lehrerin
des Jahres an Frau Helmers? Das Chansonsingen mit unserem Gast aus
Frankreich Jean-Pierre Reginal? Die Autorenlesung „Die Nacht als
die Mauer fiel“? Die sportlichen Erfolge beim Schach und Handball?
Den Wechsel von Frau Schöning als Schulleiterin an das VLG? Und
natürlich den sehr bewegenden Auftritt und Vortrag der
Auschwitz-Überlebenden Esther Bejerano in der Aula?
Mir ging es genauso wie den meisten, aber die folgenden Seiten
beheben alle unsere Wissenslücken.
Ich weiß, dass der Rückblick längst nicht alle Ereignisse
wiedergeben kann, schon gar nicht die zahlreichen Events im Bereich
der Musik. Oft sind es auch Begebenheiten, die ganz persönlicher
Natur sind und gar nicht ins Jahrbuch gehören. Anderes wiederum
fällt einem vielleicht erst wieder ein, wenn man die nachfolgenden
Seiten erkundet. Die aufgeführten Ereignisse werden aber erkennen
lassen, dass in ein Jahr viel mehr hineinpasst, als ein Tag bieten
kann.
Welche „Hürden“ erwarten uns im neuen Jahr?
Mit großer Sicherheit Themen wie der Abriss des alten Pavillons und
die Errichtung eines zeitgemäßen und funktionalen Neubaus,
Digitalisierung und auch die Weiterentwicklung der Schul- und
Unterrichtsqualität am Athenaeum.
Ich bin mir aber sicher, dass wir, als Schulgemeinschaft des
Athenaeums, diese Hürden überspringen werden und uns insgesamt auf
ein gutes neues Jahr freuen können.
Zum Ende danke ich allen Ehrenamtlichen an unserer Schule für ihren
großartigen Einsatz. Mein besonderer Dank gilt dabei der Kabuschka.
Aber auch die Lehrkräfte und die anderen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter tragen dazu bei, dass das Athenaeum an einer
herausragenden Stelle der niedersächsischen Schullandschaft steht.
Deshalb gilt meine Hochachtung auch Ihnen und Ihrem Engagement.
Ich wünsche Ihnen nun ein gesegnetes Weihnachtsfest- mögen die
kommenden Tage für alle besinnlich und fröhlich werden und lange
dauern- und uns allen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2019.
Martin Niestroj
-Schulleiter-
Grussworte des Schulleiters



