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Nachgedacht über...

...den Blick in die Zukunft

von Julius Kamper

Jugendreporter Julius Kamper ist zwar kein Sternendeuter, er wagt aber trotzdem einen Blick in die Zukunft und denkt nach über Gegenwärtiges und Zukünftiges

Die Zukunft ist in unserem täglichen Leben präsenter als man im ersten Moment vielleicht denkt. Firmen präsentieren das Auto der Zukunft, Forscher malen Schreckensszenarien für die Zukunft aus und Politiker beraten, wie man Probleme in der Zukunft besser lösen könnte. Das sind nur einige Beispiele für die Zukunft, die uns täglich umgibt, und die uns im ersten Moment vielleicht nicht gleich bewusst wird.

Die Zukunft gehört zum täglichen Leben genauso dazu wie die Gegenwart, vielleicht sogar noch mehr, denn viele Berufe, und vieles, was wir täglich tun, beschäftigt sich mit dem, was morgen sein wird. Man arbeitet für eine bessere, oder wenigstens genauso gute Zukunft, oft für die ganze Allgemeinheit. Für ganze Berufsgruppen wie Forscher oder Wissenschaftler ist das, was morgen sein wird, Hauptbestandteil ihrer täglichen Arbeit. Die Entwicklung neuer Technologien oder Erschließung neuer Rohstoffe zielen auf die Zukunft der nächsten Generationen ab, damit diese auch noch ein gutes Leben auf dieser Erde haben. Aber auch Firmenbosse, die dafür sorgen, dass die Bilanz im nächsten Geschäftsjahr noch besser ist als in diesem damit die Firmen einen höheren Umsatz und noch mehr Gewinn erzielen, arbeiten für die Zukunft, zwar nicht für die der Allgemeinheit, dafür aber für die einer bestimmten Interessensgruppe, in diesem Fall die Aktionäre und Vorstandsmitglieder des Betriebs. Und schließlich bemühen wir uns alle täglich, manche mehr, manche weniger, um unsere Zukunft. In der Schule lernt man für den späteren Beruf, im Studium oder in der Ausbildung bildet man sich weiter und auch bei der Arbeit will man nach Möglichkeit in der Zukunft aufsteigen. Jeder bemüht sich, morgen besser dazustehen.
Doch manchmal gerät selbst die allgegenwärtige Zukunft ins Hintertreffen, und das leider genau in den Situationen, in denen es hilfreich wäre, mal über den Tellerrand der Gegenwart zu schauen. Hin und wieder blendet man bewusst aus, was sein Handeln für Folgen haben könnte, obwohl man genau weiß, was einem droht. So werden zum Beispiel täglich fußballfeldgroße Flächen an Regenwald abgeholzt, obwohl die Wichtigkeit des Waldes für das Weltklima schon lange bekannt ist. Und schließlich gibt es auch im täglichen Leben viele Situationen, in denen ein Blick auf die Folgen in der Zukunft sicherlich nicht schlecht gewesen wäre, auch bei uns in der Schule.
Man kann sich Pläne für die Zukunft machen, in denen das eigene Leben bis ins Detail geplant ist, oder man kann das, was morgen sein wird, einfach auf sich zukommen lassen. Fest steht, dass man sich in seinem Leben viel mit der Zukunft beschäftigt, mal bewusst und mal ganz unbemerkt.

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